Getroffen wurden demnach die Petrochemieunternehmen Fadschr 1 und 2, Ridschal und Amirkabir. Es sei sehr wahrscheinlich, dass es Todesopfer und Verletzte gegeben habe. Israels Armee wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Angriff äußern.
Tasnim berichtete unter Berufung auf den Sprecher für Notfallsituationen in der Sonderwirtschaftszone, dass eine vollständige Evakuierung aller aktiven Industrieeinheiten in der Region angeordnet worden sei.
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Am Donnerstag bombardierten die USA eine strategisch wichtige Autobahnbrücke im Iran. Teheran warf den Vereinigten Staaten daraufhin vor, mit einem sogenannten „Double-Tap“-Angriff gezielt zivile Helfer ins Visier genommen zu haben. Laut iranischen Quellen kamen dabei 13 Zivilisten ums Leben.
Ein neues Video vom Angriffsort stützt diese Theorie nun. Bislang wurde es von mehreren Analysten auf dem Kurznachrichtendienst X geolokalisiert und mit den bisher bekannten Aufnahmen des Angriffs abgeglichen, sie halten es für authentisch. Der Clip beginnt kurz nach der ersten Explosion an der Brücke, die daraufhin eingebrochen war. Eine Rauchsäule steigt im Hintergrund auf. Danach schlagen in der Nähe des Filmenden sieben weitere Bomben ein, die lautstark explodieren.
Solche Doppelschläge sind international weitestgehend geächtet und können im Nachgang eines Konflikts als Kriegsverbrechen bestraft werden. In jüngerer Zeit wurden sie unter anderem von Russland in der Ukraine, von Israel im Gazastreifen und vom Assad-Regime im syrischen Bürgerkrieg eingesetzt.
Im Iran sind zwei weitere Männer im Zuge einer Hinrichtungswelle exekutiert worden. Laut dem Justizportal „Mizan“ sollen Abolhassan Montaser und Vahid Bani-Amerian im Auftrag der oppositionellen Volksmudschaheddin Anschläge und Explosionen in Teheran geplant und durchgeführt haben. Die Justiz wirft ihnen außerdem vor, dabei auch Raketenwerfer eingesetzt zu haben.