LONDON (IT BOLTWISE) – Ein neues Spiel namens Codex Mortis, das zu 100 Prozent von Künstlicher Intelligenz generiert wurde, sorgt für hitzige Diskussionen in der Gaming-Community. Der Entwickler, bekannt unter dem Pseudonym Grolaf, hat das Spiel ohne den Einsatz herkömmlicher Game-Engines entwickelt. Stattdessen setzte er auf KI-gestütztes Coding, was zu gemischten Reaktionen führte.

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Die Veröffentlichung von Codex Mortis, einem Spiel, das vollständig von Künstlicher Intelligenz generiert wurde, hat in der Gaming-Community für Aufsehen gesorgt. Der Entwickler, der unter dem Pseudonym Grolaf bekannt ist, hat das Spiel am 26. März 2026 auf Steam im Early Access veröffentlicht. Das Besondere daran ist, dass das Spiel ohne den Einsatz herkömmlicher Game-Engines wie Unity oder Unreal entwickelt wurde. Stattdessen wurde der gesamte Code von einer KI namens Claude Code generiert, die auf TypeScript und Frameworks wie PIXI.js und Electron basiert.

Diese Methode, die als ‘Vibe Coding’ bezeichnet wird, ermöglicht es Entwicklern, Anweisungen in natürlicher Sprache zu geben, die die KI dann in Code umsetzt. Dies führt jedoch zu Herausforderungen, insbesondere im Bereich des Debuggings. Da der Entwickler den Code nicht selbst geschrieben hat, fehlt ihm oft das Verständnis für die zugrunde liegenden Systeme, was die Fehlerbehebung erschwert. Sollte die KI den Kontext des Projekts verlieren, kann dies zu schwerwiegenden Problemen führen, die der Entwickler nicht manuell beheben kann.

Auch die visuellen und akustischen Elemente des Spiels wurden von KI-Tools generiert. Die Grafiken entstanden mit Hilfe von ChatGPT, während die Animationen durch einen von Claude Code geschriebenen Shader simuliert werden. Die Musik des Spiels ist ebenfalls vollständig KI-generiert. Diese Herangehensweise zeigt, wie niedrig die Einstiegshürden für die Spieleentwicklung mittlerweile sind, da selbst Personen ohne tiefgehende Programmierkenntnisse in der Lage sind, einfache Spiele zu erstellen.

Die Reaktionen auf Codex Mortis sind gemischt. Während einige die Innovation und den Einsatz von KI in der Spieleentwicklung loben, äußern andere Bedenken hinsichtlich der Qualität und der Kontrolle über den Code. Die Diskussionen drehen sich auch um die Frage, inwieweit KI die menschliche Kreativität in der Spieleentwicklung ersetzen kann oder sollte. Diese Kontroverse spiegelt die breitere Debatte über den Einsatz von KI in kreativen Prozessen wider und wirft Fragen über die Zukunft der Spieleentwicklung auf.

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Erstes vollständig KI-generiertes Spiel sorgt für Kontroversen
Erstes vollständig KI-generiertes Spiel sorgt für Kontroversen (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)

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