Aufgrund von Übergriffen auf Kontrolleure in Bussen und Bahnen setzt das Prüfpersonal der Deutschen Bahn in Bahnen der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) zukünftig Body-Cams ein. Dadurch soll die Sicherheit der Mitarbeiter und Fahrgäste erhöht werden. Doch wie steht der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) zu dieser Maßnahme? Sollen die Kameras in ihren Bahnen zukünftig auch eingesetzt werden?

U-Bahn, Straßenbahn, Tram in Karlsruhe 2025. (Symbolbilder)

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U-Bahn, Straßenbahn, Tram in Karlsruhe 2025. (Symbolbilder)
Foto: Thomas Riedel

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KVV verzichtet auf Bodycams für Kontrolleure

„Der Einsatz von Bodycams bei Prüfpersonalen der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK), der AVG und des KVV ist derzeit nicht geplant“, so ein Sprecher des KVV der Redaktion auf Nachfrage am 1. April mit.

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Der Grund: Übergriffe auf Kontrolleure in Karlsruhe kommen laut der KVV nur kaum vor. „Diese Thematik ist bei uns nicht so dramatisch wie bei der Deutschen Bahn, die im vergangenen Jahr in ihren Bahnen bundesweit rund 3.000 Angriffe auf Zugbegleiter verzeichnet hat“, sagt der Sprecher.

Ein Vorteil sei, dass ihre Kontrolleure, anders als die Mitarbeiter der Deutschen Bahn, die Kontrollen stets im Team durchführen.

Bodycams in der Notaufnahme

Auch in Krankenhäusern sind Bodycams in Deutschland ein Thema. Als erstes Krankenhaus testet das Klinikum Dortmund den Einsatz von Bodycams in der Notaufnahme. Das berichtete das Deutsche Ärzteblatt.

Klinikum Karlsruhe schließt Bodycams aktuell aus

„Wir verfolgen das Pilotprojekt am Klinikum Dortmund mit großem Interesse, doch aktuell ist der Einsatz von Bodycams kein Thema am Klinikum Karlsruhe“, sagt das Städtische Klinikum auf Anfrage der Redaktion am 31. März.

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Das Gewaltschutzkonzept am Klinikum sei sehr umfangreich und werde kontinuierlich weiterentwickelt. Für Mitarbeiter der Notaufnahme werden unter anderem regelmäßig Deeskalationstrainings angeboten. „Hier liegt der Fokus darauf, Konflikte bereits möglichst früh zu entschärfen.“

Übergriffe im Klinikum Karlsruhe seien selten

In Extremsituationen würden Mitarbeiter schnell Hilfe vom Sicherheitsdienst vor Ort oder durch die Polizei erhalten. Am Städtischen Klinikum seien Übergriffe auf das Personal in der Notaufnahme allerdings selten. Das Klinikum führt dies auf das erfolgreiche Deeskalationstraining zurück.

  • Franziska Gebhard

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  • Bodycam

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  • Deutsche Bahn

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