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Das ist der erste Streich. Die Eisbären fuhren vor 13.822 Fans in der Uber Arena im 1. Halbfinal-Play-off gegen Köln einen 6:3-Sieg ein und verputzten die Haie. Für den Einzug ins Finale sind vier Siege erforderlich (Modus best of seven). Am Freitag (19.30 Uhr, MagentaSport) geht die Serie bei den Haien weiter.
MagentaSport-Experte und Eisbären-Idol Sven Felski (51) hatte eine Vorahnung: „Die Eisbären sind wieder im Play-off-Modus.“ Und wie!
Der DEL-Titelverteidiger legte vor eigenem Publikum (Heimrecht wurde von Köln an Berlin abgegeben) gegen den Hauptrundenersten einen furiosen Start hin. Verteidiger Adam Smith (29) eröffnete mit seinem Tor (2. Play-off-Treffer) das Halbfinale (5.). Der „Torhüter des Jahres“, Janne Juvonen (31) leistete sich dabei einen katastrophalen Fehler, war überhaupt nicht richtig im Spiel, wurde später sogar ausgewechselt (40.).
Torwart Juvonen ausgewechselt
Und die Eisbären drückten weiter aufs Tempo. Sie knackten das sonst so starke Defensivsystem von Trainer Kari Jalonen (66) mit einer unglaublich starken Offensive. Köln kam in Überzahl zum Anschlusstreffer (9.) durch Valtteri Kämeläinen (34). Aber selbst das juckte diese starken Eisbären nicht. Marcel Noebels (34, 24.) und Jonas Müller (30, 25.) schraubten das Ergebnis bei einem weiteren Gegentreffer von Patrick Russel (33, 34.) auf 4:2. Danach überraschte erneut der junge Moritz Kretzschmar (19). Es war sein zweiter DEL-Treffer (36.) und das im Halbfinale. Das 6:2 ging dann ins leere Kölner Tor von Les Lancaster (31, 58.). Den 6:3-Endstand stellte Gregor McLeod (27, 59.) her. Kretzschmar: „Wir haben einfach gespielt und hatten einen guten Start.“
Eisbären-Trainer Serge Aubin: „In den ersten zehn Spielminuten waren wir sehr gut. Wir waren bereit, konnten einige offensive Momente kreieren und uns eine Zwei-Tore-Führung erspielen. In der zweiten Hälfte des Startdrittels haben wir dann etwas nachgelassen. Im Mittelabschnitt haben wir zu den richtigen Zeitpunkten unsere Treffer erzielt und dann clever gespielt. Wir werden die Partie nun analysieren. Wir werden schauen, in welchen Bereichen wir uns noch verbessern können und uns auf Freitag vorbereiten.“
Ein sehr starkes Eisbären-Heimspiel!
Mannheim siegt in Overtime
2. Halbfinalspiel: Mannheim-München. 3:2 n.V. Marc Michaelis (30) fälschte zum Mannheimer Overtime-Sieg in der 73. Spielminute ab. Die Münchner lagen zwischenzeitlich 2:1 vorn. Überragend: beide Torhüter mit Maxi Franzreb (29,Mannheim) und Antoine Bibeau (31, München). Wie die Partie in Berlin war es ein extrem hochklassiges Spiel.
„Keinen Bock mehr auf dieses Spiel“: Eishockey-Star ätzt gegen München!
Quelle: MagentaSport06.04.2026