Aktuelle Auswertung
Wo Haushalte jetzt am meisten Geld verlieren
10.04.2026 – 08:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Stromverbindung (Symbolbild): Energie wird immer teurer. (Quelle: Catherine Waibel/dpa-tmn./dpa)
Autofahren kostet derzeit viel Geld. Teuer ist es vor allem für Pendler mit einem Verbrenner. Eine Auswertung zeigt, wo sich im Alltag besonders hohe Summen sparen lassen.
Viele blicken aktuell mit Sorge auf die hohen Energiepreise. Die Kosten für Diesel und Benzin sind massiv angestiegen. Auch Heizöl, Heizöllieferungen sowie neue Strom- und Gasverträge sind teurer geworden. Eine aktuelle Auswertung des Energieunternehmens Eon Energie Deutschland, die t-online exklusiv vorab vorliegt, zeigt, wo es für Verbraucher aktuell noch Einsparpotenzial gibt und wie hoch dieses ist.
Besonders groß ist das Einsparpotenzial im Alltag bei der Mobilität. Wer regelmäßig pendelt, kann mit einem Elektroauto deutlich günstiger unterwegs sein, wie die Auswertung zeigt. Bei einer täglichen Strecke von 35 Kilometern liegen die jährlichen Ladekosten laut Eon bei rund 550 Euro. Ein vergleichbarer Benzin- oder Dieselwagen verursacht dagegen etwa 1.320 Euro pro Jahr – also 750 Euro mehr bei täglichen Fahrten.
Auch im Haushalt ist das Sparpotenzial groß. Kühl- und Gefriergeräte laufen rund um die Uhr und zählen daher zu den größten Verbrauchern. Moderne Geräte benötigen im Jahr etwa 120 Kilowattstunden (kWh) Strom, ältere Modelle dagegen bis zu 400 kWh. Entsprechend hoch fallen die Energiekosten hierfür aus.
Beim Wäschewaschen kann ein Haushalt besonders leicht Energie sparen. Denn der größte Stromverbrauch entsteht durch das Erhitzen des Wassers. Während ein Waschgang bei 60 Grad rund 1 kWh benötigt, sind es bei 30 Grad nur etwa 0,3 kWh. Das entspricht einer Ersparnis von bis zu 70 Prozent.
Auch ein Wäschetrockner schlägt deutlich bei den Kosten zu Buche. Wer stattdessen häufiger auf Lufttrocknung setzt, kann über das Jahr hinweg spürbar Stromkosten vermeiden.
Ebenfalls unnötige Kosten verursacht der Stand-by-Betrieb vieler Geräte. Über das Jahr hinweg kann sich dieser Verbrauch auf mehrere Hundert Kilowattstunden summieren – nur, weil der Fernseher oder die Kaffeemaschinen am Netz sind und nicht einmal aktiv genutzt werden. Wer Geräte konsequent ausschaltet oder schaltbare Steckdosen verwendet, könnte diese Kosten erheblich senken.
Die aufgeführten Werte basieren auf Beispielrechnungen von Eon Energie Deutschland. Grundlage sind ein Strompreis von 32 Cent/kWh sowie ein durchschnittlicher Kraftstoffpreis von 2,09 Euro/Liter Benzin bzw. 2,16 Euro/Liter Diesel. Die tatsächlichen Kosten können je nach Haushalt, Nutzungsverhalten und regionalen Preisen abweichen.
