
Die App NO! Thanks rät vom Kauf dieser Cashewkerne ab. Sie stehen auf der palästinensischen Boykottliste: Foto: Neue Gladbecker Zeitung
Mit der NO! Thanks – App können Sie helfen, Israel zu stoppen
Gladbeck – 10.04.2026 – Cashewkerne – „Der genozidale Terror- und Apartheidstaat Israel mit seiner völkischen Blut- und Bodenideologie ist ein Anachronismus im 21. Jahrhundert und muss umfassend boykottiert & sanktioniert werden“, schreibt ein X (Twitter)-Nutzer. Starker Tobak könnte man meinen und vor wenigen Jahren hätte der Mann evtl. noch einen Hausbesuch vom Staatsschutz bekommen.
Schließlich galt bisher Kritik an Israel als Verstoß gegen die Deutsche Staatsräson. Doch die Zeiten ändern sich. Der von Deutschland immer noch mit Waffen und U-Booten belieferte Unrechtsstaat gebärdet sich inzwischen im nahen Osten wie ein wildes Tier, das um sich beißt. Völkerrechtsbrüche, Genozide, Kriegsverbrechen, Vertreibung anderer Völker gehören zum Tagesgeschäft der Israelis.
Der Rest der Politiker, wie zum Beispiel Volker Beck von den Grünen, die immer noch ihre Hand schützend über diesen Staat halten, betonen, dass es sich schließlich um die einzige Demokratie im Nahen Osten handeln würde. Dass sie damit aber die Mehrzahl der Israelis in Mithaftung nehmen, bemerken solche Leute scheinbar nicht. Denn in Demokratien ist es in der Regel so, dass jemand die Regierung stellt, der die Mehrheit der Bevölkerung aufgrund von Wahlen hinter sich hat. Und dieser Jemand ist in diesem Fall ein Kriegsverbrecher, den der Internationale Gerichtshof zur Fahndung ausgeschrieben hat.
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Von unserer Regierung ist keine Hilfe zu erwarten. Merz hat den israelischen Staatschef Netanjahu sogar noch nach dem Fahndungsaufruf nach Deutschland eingeladen und erst vor 10 Tagen hatte er den syrischen Staatschef zu Besuch, der (als IS-Verbrecher) lange Zeit auf der internationalen Terroristenfahndungsliste stand. Mit ihm vereinbarte Merz die Re-Migration von 80 % der Syrer, die sich z.Z. in Deutschland aufhalten. Merz nennt den Vorgang nur anders als die AfD.
Deshalb müssen wir nun selbst Druck machen und mit den Cashewkernen anfangen
Diese Cashewkerne von Lidl stehen auf der Boykottliste. Foto: Scann mit NO! Thanks
Dabei hilft die App NO! Tanks. Sie gibt es für Android und Apple-Smartphones. Mit der App können Sie beim Einkauf von Lebensmitteln den Barcode der Ware scannen und sofort wird Ihnen angezeigt, ob der Artikel auf der palästinensischen Boykottliste gegen Israel steht. Übrigens, Cashewkerne können in dieser Liste erscheinen.
Ich habe heute unseren Vorratsschrank mit der App überprüft und als einzigen Artikel, der auf der Boykottliste steht, die Cashewkerne von Lidl entdeckt.
Die App sagt dazu: „Dieses Produkt steht auf der palästinensischen Boykottliste.“
„Der Family-Office-Fonds Zukunftsland Heilbronn (ZFHN) von Dieter Schwarz bereitet Investitionen in Millionenhöhe in israelische Technologien vor. Der Fonds plant, zwischen 500.000 und mehreren Millionen Dollar in Israel zu investieren.“ Der Import von Cashewkerne wird oft diskutiert, wenn wirtschaftliche Aktivitäten im Fokus stehen.
Die kostenlose App gibt es für Android im Play Store unter „no thanks app“ und für Apple rufen Sie den App Store auf.
Beim nächsten Einkauf wird also gescannt und gegebenenfalls liegengelassen. Gerade wenn Cashewkerne aus fragwürdigen Quellen stammen, sollte man aufmerksam sein.
Lidl hat übrigens auf der Verpackung der Cashewkerne nicht das Herkunftsland genannt.
Also: Wenn unsere Regierung weiterhin mit Israel paktiert und Waffen liefert mit denen Israel seinen Vernichtungsfeldzug weiterführen kann, dann müssen wir selbst etwas tun. Die Schwächung der israelischen Wirtschaft durch Boykotte ist sicherlich ein Weg, den man guten Gewissens beschreiten kann, denn es ist ein friedlicher Weg! Auch wenn es nur Cashewkerne sind!