Der Flughafen München bleibt trotz Auswirkungen des Nahost-Krieges auf Wachstumskurs: Auch in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 sind deutlich mehr Menschen über das Drehkreuz in Bayern gereist als im Vorjahr, wie aus einer Pressemitteilung des Flughafens hervorgeht. Mehr als 8,4 Millionen Passagiere nutzten demnach seit Jahresbeginn den Airport – ein Plus von 4,1 Prozent.
Steigende Zahlen trotz Nahost-Krieg
68.000 Flüge starteten und landeten in den ersten drei Monaten in beziehungsweise von München. Im Vergleich zum Vorjahr leichter Rückgang, dieser sei auf die rund 600 Flüge zurückzuführen, die aufgrund des Kriegs im Nahen Osten gestrichen wurden.
Im Interkontinentalverkehr sei die Zahl der Passagiere im Vorjahresquartalsvergleich um 5,8 Prozent gestiegen. Wichtigste Zielregion für den Flughafen bleibt Nordamerika mit rund 742.000 Fluggästen und einem Wachstum von 9,6 Prozent. Bei Zielen in Fernost wurde ein Plus von 10,1 Prozent erreicht, heißt es in der Mitteilung.
Steigende Tendenz auch bei der Luftfracht
Im Bereich der Luftfracht lag das Volumen der geflogenen Fracht (ohne Post) bei rund 82.000 Tonnen – ein Plus von 5 Prozent gegenüber dem Wert des Vorjahreszeitraums. „Ausschlaggebend dafür ist vor allem die steigende Zahl an Verbindungen zu Zielen außerhalb Europas, die zusätzliche Kapazitäten für Fracht in den Passagiermaschinen bieten“, berichtet der Flughafen. Er rechnet mit einem weiteren Anstieg des Frachtaufkommens im weiteren Jahresverlauf.
Mit dem neuen Sommerflugplan des Münchner Flughafens erwarten Passagiere neue Ziele ab 2026.
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Franziska Hubl
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