Jeweils vier Millionen Euro stehen in diesem und im kommenden Jahr im Berliner Landeshaushalt zur Verfügung, um insgesamt 200 der 750 bisherigen Musikschulhonorarkräfte einstellen zu können. Das ist jeweils in Vollzeitstellen gerechnet.

Aus Sicht von Kulturpolitikern der schwarz-roten Koalition im Berliner Abgeordnetenhaus sollen schrittweise weitere Festanstellungen dazukommen. Der CDU-Politiker Dennis Haustein blickt dabei auf die Zeit nach 2027: „Das Geld soll danach verstetigt werden.“ Im besten Fall sollten, „wenn es nach mir geht, dann auch die avisierten 90 Prozent Festanstellungen im nächsten Doppelhaushalt rauskommen“.

Das unterstreicht die SPD-Kulturexpertin Melanie Kühnemann-Grunow ebenfalls. Denn wichtig seien mehr Festanstellungen auch, um Lehrkräftenachwuchs für die Berliner Musikschulen zu gewinnen. Es brauche die Festanstellungsperspektive, „damit junge Menschen, die sich für den Beruf entscheiden, wissen, dass sie damit eine Familie gründen können und eine gewisse Sicherheit haben“.