Der amtierende Direktor der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE, Todd Lyons, gibt seinen Posten Ende Mai auf. Das teilte das US-Heimatschutzministerium mit. Heimatschutzminister Markwayne Mullin bezeichnete Lyons als einen »hervorragenden Leiter der ICE« und wünschte Lyons viel Glück für seine weitere Karriere in der
Privatwirtschaft. Lyons galt als zentraler Umsetzer der Massenabschiebungen im Rahmen von US-Präsident Donald Trumps restriktiver Migrationspolitik.

Die konkreten Gründe für Lyons Rücktritt wurden nicht genannt. Auch wer sein Amt künftig übernehmen wird, blieb zunächst unklar.

US-Präsident Donald Trump hatte Lyons im März
2025 zum Interimsdirektor der Einwanderungsbehörde ernannt. Die ICE setzte in den vergangenen Monaten vielfach eine Reihe umstrittener Maßnahmen zur
Durchsetzung des Einwanderungsrechts in US-Städten, darunter Chicago und
Minneapolis, um. 

Nachdem die US-Bürger Alex Pretti und Renee Good bei ICE-Einsätzen von Beamten getötet wurden, kam es zu großen Protesten gegen die Einwanderungsbehörde sowie gegen Trumps Abschiebepolitik. 

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