Im Kleinen Haus sagt Schulz nun Adieu mit „Der Theatermacher“ – dem gewaltigen Monolog vom Thomas Bernhard (1931-1989), der in diesem Opus (1985 uraufgeführt, inszeniert von Claus Peymann) mit dem Theater an sich abrechnet: bitterböse, scharfzüngig, streckenweise machiavellistisch, meilenweit entfernt von politischer (Über-) Korrektheit unserer Tage. Und bis ins Groteske überspitzt. Und doch verbirgt Bernhard zwischen den Zeilen und den Tiraden des „Staatsschauspielers Bruscon“ eine Liebeserklärung ans Theater.