Das Gelände ist mehrere Hundert Hektar groß – aber nur ein Teil wird noch aktiv genutzt. Viel Potenzial sehen Stadt, Land und Bund im ehemaligen JHQ („Joint Headquarters“) im Westen von Mönchengladbach. Und deshalb soll das ehemalige Militärareal, das die Streitkräfte Kostenpflichtiger Inhalt vor mehr als zehn Jahren verlassen haben, weiterer Nutzung zugeführt werden. Die Ideen waren vielfältig, sogar für einen Freizeitpark oder das Festival „Rock am Ring“ waren die Flächen im Gespräch. Doch daraus wurde und wird nichts. Nun gibt es neue Pläne, für die eine kürzlich fertiggestellte Machbarkeitsstudie die Weichen stellt.
In Auftrag gegeben hatte die Studie das Land Nordrhein-Westfalen; genauer gesagt der landeseigene Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB). Die Stadt Mönchengladbach steuerte 15.000 Euro bei, bei denen es sich um einen kleinen Teil der Gesamtkosten handelt. Wie hoch die sind, konnte der BLB am Freitag auf Anfrage zunächst nicht beantworten. Beauftragt mit der Machbarkeitsstudie wurde die Entwicklungsgesellschaft „NRW.Urban“, eine Tochter des Landes, die im Dezember 2023 ihre Arbeit aufnahm und nun – fast zweieinhalb Jahre später – erstmals öffentlich die Ergebnisse präsentierte.