Maximilian Kisters bleibt Sprecher der Düsseldorfer Linken. In seiner Rolle wurde er auf der Jahreshauptversammlung von den Mitgliedern des Kreisverbandes bestätigt. Neuer Geschäftsführer wird Felix Pawlowski, darüber hinaus wurden Julika Weber, Valentine Ryhsen, Ulf Valentin, Andreas Strey und Tristan Holt in den Vorstand gewählt. Damit wolle man den Mitgliederzuwachs der vergangenen Jahre abbilden und zugleich „die Partei in ihrer Breite repräsentieren“, heißt es in einer Mitteilung des Düsseldorfer Linken.
Er freue sich auf das kommende Jahr, in dem die Linke bei der Landtagswahl die Rückkehr in den nordrhein-westfälischen Landtag anpeile, sagte Kisters. Für den Wahlkampf sollen etwa die Haustürgespräche in den Vierteln intensiviert werden. Auf Kreisebene wolle man sich „gegen die Kürzungen von Schwarz-Grün, gegen den Rechtsruck und gegen die Kriegstüchtigkeit“ stellen.
Gleichzeitig beschlossen die Mitglieder des Kreisverbandes auf der Hauptversammlung einen neuen Leitantrag. Darin positionierten sie sich gegen mögliche Absichten der Bundeswehr, die Bergische Kaserne in Hubbelrath wieder zu reaktivieren. Zuletzt hatte die Stadt gehofft, dort stattdessen 1000 Wohnung zu bauen, ehe das Verteidigungsministerium diese Pläne im vergangenen Jahr stoppte.