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Uns auf Google folgendie Freisinger Softball-Spielerin Laura KrügerFlott unterwegs: Freisings Laura Krüger steuerte ein Triple zum Sieg im zweiten Spiel gegen Stuttgart bei. © Hillebrand

Die Freising Grizzlies verlieren das erste Spiel deutlich. Im zweiten Match gelingt den Softball-Damen dann aber die Revanche gegen die Stuttgart Reds.

Freising – Alle Höhen und Tiefen des Softballsports erlebten die Bundesliga-Damen der Freising Grizzlies am Sonntag beim Season Opener gegen die Stuttgart Reds, die ja 2025 die Süd-Liga deutlich dominiert hatten. Während das erste Spiel düstere Erinnerungen ans Vorjahr weckte, konnten die Domstädterinnen im zweiten Spiel beweisen, dass sich das Schlagtraining mit dem neuen Coach Carson Carpenter gelohnt hat.

Das unfreundliche Wetter zu Beginn des Doubleheaders spiegelte bald auch die Stimmung der Freisinger Besucher wider: Schon im ersten Inning konnten die Gäste erschreckende fünf Runs einfahren, unter anderem brachte Spielertrainerin Hope Cornell mit einem Homerun gleich zwei Stuttgarterinnen mit nach Hause. Freising konnte weder in diesem noch in späteren Innings dagegenhalten. Die Pitches von Maite Homberg führten zu vielen Popups, gerne auch mal in angrenzende Spielfelder. Und selbst, wenn einige Läuferinnen auf die Bases kamen, fehlte das Glück im Abschluss. Zwar ließ auch Freisings Mara Sandner, die auf Franca Brosch pitchte, nicht mehr viel zu, doch zwei Runs im zweiten und einer im fünften Inning reichten zum Sieg per Mercy Rule mit 8:0 für Stuttgart.

Die heftige Heimschlappe ließ die Bärinnen aber nicht verzweifeln. Im zweiten Spiel hatten die Gäste Probleme mit den Würfen von Freisings junger Pitcherin Elisabeth Buchwald, während die erfahrene Jessi Weil aus Stuttgart vielleicht die zwei übelsten Innings ihrer Laufbahn verarbeiten musste. Einen Run von Ann-Kathrin Stepniak mussten die Gastgeberinnen zu Beginn noch wegstecken, revanchierten sich aber gleich in der zweiten Hälfte des ersten Innings mit vier Punkten: Lioba Biswas, Zoe Wesselborg, Rosalie Acbas und Mara Sandner kamen heim, unter anderem durch ein Triple von Laura Krüger.

Im zweiten Inning hieß es für Stuttgart „three up, three down“ ohne Basehit, aber Freising legte nochmal einen drauf: Sarah Thürmer eröffnete mit einem Triple und konnte in diesem Inning dann sogar zweimal über die Homeplate laufen. Außerdem punkteten Teresa Vanah, Lioba Biswas, Zoe Wesselborg, Tamara Biswas, Rosi Acbas, Mara Sandner und Sarah Krüger. Teresa Vanah verzeichnete noch einen Basehit, ehe die schockierten Stuttgarterinnen beim Stand von 12:1 für Freising die Pitcherin wechselten.

Maite Homberg bremste den Freisinger Durchlauf. Ab dem dritten Inning übernahm Ann-Kathrin Stepniak den Mound für die Reds, und für Freising war Schluss mit lustig: Die Gastgeberinnen erzielten keinen einzigen Run mehr. Den Traum von der schnellen Mercy-Rule-Entscheidung zugunsten der Domstädterinnen zerstörten die Gäste Inning für Inning, doch letztlich konnten die Grizzlies dann doch einen 12:8-Erfolg feiern. Coach Carpenter lobte beide Freisinger Pitcherinnen und freute sich besonders, wie gut das Team nach dem Stress der Shutout-Niederlage zurückgefunden und Druck gemacht hat: „So können wir jedes Team knacken.“

Am kommenden Samstag wird es abermals spannend im Attachinger Ballpark: Um 13 Uhr empfangen die Grizzlies die Neunkirchen Nightmares, langjähriger Angstgegner der Bärinnen.