Die Kommunikation mit den Behörden bezeichnete er unterdessen als „gut“. Er sagte: „Ich stimme Herrn Backhaus zu.“ Und: „Wer etwas anderes behauptet, der lügt.“

11.16 Uhr: Laut Fred Babbel, dem technischen Leiter des Helferteams, haben die Retter Timmy eine Art Wanne frei gespült, in der der Wal ein bisschen Bewegungsfreiheit hat.

Das Team arbeite nun daran, einen Kanal von Timmys Wanne zur Fahrrinne zu schaffen. Ungefähr 110 Meter müssten dafür überbrückt werden, weil sich der Wal in der Zeit, bevor er diese Wanne hatte, langsam immer weiter Richtung Land geschoben habe. Schätzungsweise dauere die Arbeit am Kanal noch zwei Tage. Die Fahrrinne für Schiffe sei 70 Meter breit und zwischen drei und vier Metern tief, sagte Babbel. Wenn Timmy diese Fahrrinne erreiche, könne man den Wal entweder frei schwimmen lassen – oder er werde auf andere Weise transportiert.

11.12 Uhr: Fred Babbel, Chef des Taucherteams der Retter und technischer Leiter, gibt ein Update. Die Arbeiter, die bei Timmy sind, um Sediment wegzuspülen, nennt er „meine Jungs“. Gestern habe es einen Schockmoment gegeben: Der Wal habe zwei Arbeiter mit seiner Flosse getroffen. „Da erschrickt man natürlich“, sagt Babbel. Aber es sei nichts passiert.

10.54 Uhr: Die Helfer sind weiter dabei, Timmy Platz zu verschaffen. Per Saugbagger wird Sediment fortgespült.