Kern des Förderprogramms Solaroffensive bleibt die Unterstützung begleitender Maßnahmen beim Bau von Photovoltaikanlagen auf Gebäuden, etwa für Gerüste, statische Anpassungen oder die Modernisierung der elektrischen Infrastruktur. Peter Pätzold erklärt: „Wer die Sonne nutzt, macht sich unabhängiger von fossilen Energieträgern und fragilen Lieferketten. Photovoltaikanlagen liefern günstigen und klimafreundlichen Strom. Seit dem Start unserer Solaroffensive vor über fünf Jahren sind rund 11.000 Förderanträge eingegangen.“

Die grundlegende Fördersystematik bleibt bestehen: Förderfähige Maßnahmen werden weiterhin anteilig bezuschusst und durch Höchstfördersätze ergänzt. Einzelne Fördersätze werden jedoch angepasst. So sinkt der maximale Zuschuss für begleitende Maßnahmen bei Dachanlagen auf 300 Euro pro Kilowatt installierter Leistung. Bei Fassadenanlagen oder Anlagen über Dachbegrünungen liegt der Höchstsatz künftig bei 400 Euro pro Kilowatt. Da die Kosten für steckerfertige Solarmodule, Stromspeicher und Ladeinfrastruktur gesunken sind, wird eine Überförderung vermieden: Die Förderung für Balkon-PV-Anlagen sowie für Ladeinfrastruktur in Verbindung mit Photovoltaikanlagen entfällt. Auch bei Stromspeichern wird der maximale Zuschuss reduziert. Gleichzeitig wird die förderfähige Speicherkapazität pro installierter Photovoltaikleistung erhöht, um den Eigenverbrauch zu verbessern.

Dr. Jürgen Görres, Leiter der Energieabteilung, betont: „Mit der Weiterentwicklung unserer Förderprogramme setzen wir die Mittel gezielter ein und schaffen klare Rahmenbedingungen für Eigentümerinnen und Eigentümer, die energetisch sanieren wollen.“