Goldman-Sachs: Einige arabische Staaten sehen den geopolitischen „Geduldsfaktor“ eher auf Seiten Irans

New York – Saba:

Der Leiter für globale Angelegenheiten bei Goldman Sachs, Jared Cohen, erklärte, dass einige arabische Staaten der Ansicht seien, das Kräfteverhältnis im geopolitischen Konflikt könne sich hinsichtlich der „Ausdauer“ zugunsten des Iran gegenüber den Vereinigte Staaten verschieben.

Cohen sagte, die USA gingen davon aus, dass Sanktions- und wirtschaftlicher Druck den Iran täglich um etwa 450 Millionen US-Dollar an Reserven belasten könnten, was langfristig zu Zugeständnissen führen könne.

Auf der anderen Seite gebe es in Teheran die Einschätzung, dass der Iran in der Lage sei, wirtschaftlichen Druck durch Anpassungsmechanismen zu bewältigen und die Konfrontation auszuhalten, bis sich letztlich die USA zum Nachgeben gezwungen sehen könnten.

Abschließend hieß es, dass einige arabische Regierungen glauben, Iran verfüge über eine höhere Belastbarkeit in dieser Art von Konfrontation, wodurch der Faktor Zeit möglicherweise zu seinen Gunsten wirken könnte.