
AUDIO: Mehr Übergriffe auf Amtspersonen in Hamburg (1 Min)
Stand: 25.04.2026 12:53 Uhr
In Hamburg ist die Zahl der Übergriffe auf Beschäftigte im öffentlichen Dienst im vergangenen Jahr um mehr als zwölf Prozent gestiegen. Das geht aus der Senatsantwort auf eine CDU-Anfrage hervor.
Demnach gab es 2025 gut 3.200 körperliche oder verbale Angriffe auf Beschäftigte – etwa in Justiz, Justizvollzug, Jobcenter und Polizeiverwaltung. Im Jahr zuvor waren es noch knapp 2.900. Laut Senat könnte der Anstieg vor allem damit zusammenhängen, dass „Beleidigungen oder Bedrohungen mit Worten oder Gesten“ zugenommen haben.
Deutlich mehr Übergriffe in Bezirksämtern
Außerdem ist in der Antwort von „Veränderungen im Publikumsverkehr sowie der Meldepraxis“ die Rede. Was genau das bedeutet, ist nicht ganz klar. Offenbar werden vermehrt Fälle konsequent gemeldet. Deutlich mehr Übergriffe gab es vor allem in den Bezirksämtern – in Altona verdoppelte sich die Zahl sogar.
CDU fordert den Senat zum Handeln auf
Der CDU-Abgeordnete Stefan Bereuter, der die Schriftliche Kleine Anfrage gestellt hat, fordert den Senat zum Handeln auf. Er betont, der Schutz der Beschäftigten sei keine Option, sondern Pflicht.

Im vergangenen Jahr gab es insgesamt über 100 angezeigte Fälle in Hamburg. Viele Mitarbeiter wünschen sich bessere Schulungen.

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