
AUDIO: Hamburger CDU hängt Plakate für Olympia-Referendum zu früh auf (1 Min)
Stand: 28.04.2026 13:56 Uhr
In ihrer Olympia-Begeisterung war die Hamburger CDU etwas zu schnell: Noch vor dem offiziellen Start der Referendumskampagne haben einige Partei-Mitglieder Plakate aufgehängt. Das hat Die Linke reklamiert.
Eigentlich sind die Regeln klar: Erst 30 Tage vor der Abstimmung dürfen die Parteien plakatieren, das wäre am 1. Mai gewesen. Deswegen stehen die Parteien schon in den Startblöcken – aber die CDU ist zu früh losgesprintet. An der Binnenalster und am Besenbinderhof hatte die Partei schon Anfang der Woche „JA zu Olympia“-Plakate aufgehängt. Erspäht hatten diese Mitglieder Der Linken. Auch in St. Georg und Barmbek seien schon Plakate aufgetaucht, sagte Luzian Massarrat, Bezirksvorstand Die Linke in Mitte.
Plakate mittlerweile wieder entfernt
Auf Anfrage des NDR bestätigte ein CDU-Sprecher am Dienstag, dass die Partei zu früh plakatiert habe. Vermutlich seien es übereifrige Mitglieder gewesen, spekuliert er, die die Frist vielleicht nicht kannten. Die Partei habe die Plakate vergangene Nacht wieder entfernt.
Fristverstöße seien eine Ordnungswidrigkeit, erklärte das zuständige Bezirksamt Nord. Über die Fristen würden alle Beteiligten rechtzeitig informiert. Auch für das Abhängen der Plakate gibt es klare Fristen. Spätestens eine Woche nach dem Referendum müssen sie der Bezirksbehörde zufolge entfernt worden sein.

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