Friedrich Merz greift Washington im Iran-Krieg ungewöhnlich scharf an. Warum Europas Geduld schwindet, Deutschland Milliardenkosten drohen und ein Ausweg weiter blockiert ist.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die US-Strategie im Iran-Krieg ungewöhnlich scharf kritisiert und den Vereinigten Staaten Demütigung durch Teheran vorgeworfen. Bei einem Schulbesuch in Marsberg
sagte Merz, die iranische Führung demütige die USA, die „ganz offensichtlich ohne jegliche Strategie in diesen Krieg gezogen sind“. Die Iraner seien „offensichtlich sehr geschickt im Verhandeln –
oder sehr geschickt darin, nicht zu verhandeln“. Eine ganze Nation werde von der iranischen Führung gedemütigt.

Hintergrund sind festgefahrene Gespräche über ein Ende des Konflikts. US-Unterhändler waren zuletzt nach Pakistan gereist, kehrten jedoch ohne Ergebnis zurück. Präsident Donald Trump sagte weitere
geplante Verhandlungen am Wochenende ab. Merz kritisierte, Washington verfüge über „keine wirklich überzeugende Strategie in den Verhandlungen“.


Autor

wallstreetONLINE Redaktion

0 Follower

Autor

Mehr anzeigen

Melden Sie sich HIER für den Newsletter der wallstreetONLINE Redaktion an – alle Top-Themen der Börsenwoche im Überblick! Verpassen Sie kein wichtiges Anleger-Thema!


Für Beiträge auf diesem journalistischen Channel ist die Chefredaktion der wallstreetONLINE Redaktion verantwortlich.

Die Fachjournalisten der wallstreetONLINE Redaktion berichten hier mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Partnerredaktionen exklusiv, fundiert, ausgewogen sowie unabhängig für den Anleger.

Die Zentralredaktion recherchiert intensiv, um Anlegern der Kategorie Selbstentscheider relevante Informationen für ihre Anlageentscheidungen liefern zu können.

NEU: Podcast „Börse, Baby!“

Mehr anzeigen

RSS IconRSS-Feed abonnieren