Rund 30 Schafe weiden wieder auf verschiedenen Grünflächen von Zeche und Kokerei Zollverein. Im Mai wird die Herde durch Ziegen ergänzt. Zusammen weiden die Tiere dann bis Ende Oktober auf dem Welterbe-Gelände.
Essen in 3 Minuten: Jetzt kostenlos anmelden!
Geben Sie uns drei Minuten! Wir liefern den vollen Durchblick ins Postfach. Täglich um 6 Uhr – auch zum Hören.

Essen in 3 Minuten: Jetzt kostenlos anmelden!
Geben Sie uns drei Minuten! Wir liefern den vollen Durchblick ins Postfach. Täglich um 6 Uhr – auch zum Hören.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der
Werbevereinbarung
zu.
Damit setzt die Stiftung Zollverein ihre nachhaltige Grünflächenpflege fort. Die Herde besteht laut Stiftung Zollverein wie im Vorjahr aus Drenther Heideschafen, Heidschnucken sowie Berg- und Texelschafen, die regelmäßig den Standort wechseln. Über 80.000 Quadratmeter seien von den Tieren im vergangenen Jahr abgegrast worden, das entspreche einer Fläche von rund elf Fußballfeldern. Insgesamt konnten mit der Beweidung laut Zollverein-Stiftung übrigens rund 200 Liter Benzin für Rasenmäher eingespart werden.
Naturnahe Form der Grünpflege auf Zollverein

Ökologisches Mähen ist die Idee der Zollverein-Stiftung in Essen.
© FUNKE Foto Services | Kerstin Kokoska
„Mit Schafen und Ziegen setzen wir auf eine naturnahe Form der Grünpflege. So sparen wir Technik und fossile Ressourcen ein und fördern zugleich die biologische Vielfalt auf dem Welterbe-Areal. Dieses ökologische Mähen hat sich für unser nachhaltiges Flächenmanagement bewährt“, sagt Christoph Tesche, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein. „Außerdem sind die Tiere für viele Besucherinnen und Besucher ein besonderer Hingucker.“
Die Tiere hätten während ihres Einsatzes auf Zollverein nicht nur tausende Quadratmeter Fläche abgegrast, sondern gleichzeitig die Artenvielfalt auf dem Welterbe gefördert. Wie das? Durch ihr gezieltes Fressverhalten würden Schafe und Ziegen eine vielfältige Pflanzenwelt fördern, indem sie „dominante Arten zurückdrängen und so Raum für seltene Pflanzen schaffen“, erklärt die Stiftung Zollverein. Erhöht sich die Pflanzenvielfalt, entsteht wiederum neuer Lebensraum und ein zusätzliches Nahrungsangebot für Insekten, Vögel und kleine Säugetiere. Ziegen kommen insbesondere bei dichtem Bewuchs wie Brombeersträuchern oder invasiven Arten zum Einsatz.
Das Projekt habe sich somit nicht nur ökologisch bewährt, sondern sei auch zu einem sichtbaren Bestandteil der nachhaltigen Entwicklung des Welterbes geworden.