Der Transfer von Jannik Mause zu Rot-Weiss Essen sollte eigentlich ein Volltreffer werden. Stattdessen entwickelte sich das Kapitel zu einem echten Negativbeispiel. Als Torschützenkönig der 3. Liga kam er mit großen Erwartungen, erfüllen konnte er diese aber nie.
Schon früh wurde bei Rot-Weiss Essen deutlich, dass Anspruch und Realität auseinandergehen. Drei Treffer in elf Ligaspielen, insgesamt blieb sein Einfluss auf das Offensivspiel gering. Inzwischen ist das Kapitel bei RWE endgültig beendet. Wie die „WAZ“ berichtet, gehört Mause seit Wochen nicht mehr zur Mannschaft.
Rot-Weiss Essen zieht Konsequenzen
Bis Saisonende wird sich daran wohl auch nichts ändern. Der Klub bezahlt ihn weiter, obwohl er bereits in Aachen individuell trainiert. Auch seine Trainingsleistungen sorgten intern bei Rot-Weiss Essen für Kritik. Immer wieder wurde berichtet, dass das Niveau nicht den Anforderungen entsprochen habe. Ende März hätten Trainer Uwe Koschinat und sein Team schließlich die Reißleine gezogen. Gemeinsam mit Spieler und Berater sei die Zusammenarbeit beendet worden.
📌 Die Causa Mause
- Jannik Mause kam im Sommer 2025 per Leihe von Kaiserslautern nach Essen.
- Die Hoffnungen waren groß, dass der Stürmer einschlägt.
- Die magere Bilanz: 11 Spiele, 3 Tore.
- Im Sommer folgt die Rückkehr nach Keisterslautern.
Sportlich lief es ebenfalls immer schlechter. Nach seinem kurzen Highlight mit zwei Treffern gegen Hoffenheim konnte Mause nicht mehr anknüpfen. Zwar erhielt er zunächst weiterhin Einsatzzeiten, doch seine Wirkung nahm sichtbar ab. Zudem wurden immer wieder Fitnessprobleme thematisiert.
Koschinat machte öffentlich deutlich, dass es an Kraft und Ausdauer fehle. Mehr als eine Halbzeit sei oft nicht möglich gewesen. Diese Warnungen blieben offenbar ohne Wirkung. Der Trainer verlor zunehmend das Vertrauen in den Angreifer.
Rückkehr nach Kaiserslautern
Sein letzter Einsatz datiert vom 13. Dezember 2025 in Verl. Dort vergab er in der Nachspielzeit eine große Chance auf den Sieg. Danach spielte er keine Rolle mehr. In der Winterpause erfolgte eine klare Neubewertung im Team. Mit Marek Janssen und Jaka Cuber Potocnik hatte Rot-Weiss Essen längst neue Optionen gefunden. Mause rückte komplett ins Abseits. In der Rückrunde stand er nur noch zweimal im Kader – eher aus der Not heraus.
Auch Verletzungen erschwerten die Situation zusätzlich. Er trainierte nicht mehr regulär mit dem Team und verschwand zunehmend aus dem Fokus. Viele Fans bemerkten sein Fehlen kaum noch.
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Zur kommenden Saison kehrt Mause zum 1. FC Kaiserslautern zurück. Doch auch dort spielt er in den Planungen keine Rolle mehr. Mehr zur Causa Mause kannst du bei der „WAZ“ lesen.
Im Abstiegskampf gab es für RWE indes einen heftigen Rückschlag. In Cottbus verspielte der Revierklub eine 3:1-Führung. Trainer Koschinat war von einem gegnerischen Spieler sehr begeistert.