Die Wuppertaler Oberbürgermeisterin Miriam Scherff will den Einsatz von Videoüberwachung für Ordnungsbehörden im Fall von Müll-Vandalismus ermöglichen und eine gesetzlich geregelte Möglichkeit für örtlich begrenzte Alkoholkonsumverbote in ihrer Stadt. „Wir haben Problemlagen im innerstädtischen Bereich, am Bahnhof, in Parkanlagen, auch an Schulen oder Kinderspielplätzen mit Müllablagerungen, das sind echte Müll-Hotspots“, sagte Scherff. Auch offener Alkoholkonsum bereite der Stadt Probleme. Das sei „dauerhaft sichtbar für Bürger“, wie Scherff sagte. Ihre Argumentation: Die Aufenthaltsqualität in diesen Räumen nehme ab, dabei kämpften Städte doch schon gegen Leerstand und für das Sicherheitsgefühl der Bürger. Scherff sagte: „Das gilt wohlgemerkt nicht überall für unsere wunderbare Stadt, aber für einige Räume.“