Kurzfassung des Artikels:
- Am Schleswiger Schleiufer ist die neue Skulptur „Flügel am Wegesrand“ eingeweiht worden.
- Künstlerin Franziska Opel hat das Kunstwerk aus zwei spiegelnden Stahlflügeln geschaffen.
- Die Skulptur symbolisiert die Hospizarbeit in Schleswig und soll zum Innehalten anregen.
- Stifterin Renate Meier hat die Finanzierung des Werkes übernommen.
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Sie soll dazu einladen, einmal kurz innezuhalten und die Gedanken schweifen zu lassen. Dieser Satz ist so oder so ähnlich gleich mehrfach gefallen, als jetzt vor mehr als 60 Gästen die neue Skulptur am Schleswiger Schleiufer eingeweiht wurde. „Flügel am Wegesrand“ heißt sie, wurde erschaffen von der Künstlerin Franziska Opel – und soll ab sofort nicht nur ein neuer Hingucker sein, sondern auch ein öffentlich sichtbares Zeichen für die Hospizarbeit in der Stadt.
Renate Meier finanzierte die Skulptur
So war es auch der Förderkreis des Petri-Hauses mit der G. und R. Meier-Stiftung, die zu der kleinen Feierstunde am Standort der Skulptur hinter dem Hotel „Strandhalle“ eingeladen hatten. Im Mittelpunkt dabei stand erneut auch Stifterin Renate Meier. Sie hatte gemeinsam mit ihrem verstorbenen Mann Günther bereits den Bau des Hospizes ermöglicht und nun auch einen Großteil der Finanzierung des geplanten neuen Zuhauses für den Ambulanten Hospizdienst am Schützenredder gesorgt. Dasselbe gilt nun auch für das Kunstwerk am Schleiufer.
Vor der neuen Skulptur am Schleswiger Schleiufer: (v. l.) Enno Körtke von der Hospizstiftung, Bürgermeister Jonas Kähler, Stifterin Renate Meier sowie Künstlerin Franziska Opel und Landesmuseumsdirektor Thorsten Sadowsky.
Foto: Sven Windmann
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Jonas Kähler hält an Verlegung des Wochenmarktes in die Innenstadt fest
Dementsprechend bezeichnete Stiftungsvorstand Enno Körtke sie als „echten Glücksfall für die gesamte Hospizarbeit in Schleswig“, und auch Bürgermeister Jonas Kähler lobte in seinem Grußwort: Es sei immer wieder schön, wenn jemand, der in seinem Leben Glück gehabt hat, der Gesellschaft etwas zurückgebe. Die Skulptur passe perfekt an ihren neuen Standort direkt am Schleiufer und sei deshalb ein Gewinn für Schleswig.
Künstlerin Franziska Opel vor ihren „Flügeln am Wegesrand“.
Foto: Sven Windmann
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Skulptur erinnert an Engel und Musik
Künstlerin Franziska Opel nahm in Begleitung von Landesmuseumsdirektor Thorsten Sadowsky ebenfalls an der Einweihung ihres Werkes teil, bei dem es sich um zwei separate Flügel aus spiegelndem, hochpoliertem Stahl handelt. Die Skulptur sei ein offenes Zeichen, das dem Betrachter Interpretationsspielraum lasse, sagte Sadowsky. Sie erinnere sowohl an Engelsflügel als auch den Flügel als Instrument.
Der Bezug der Skulptur, die bewusst direkt vor einer großen halbrunden Sitzreihe postiert wurde, zum Hospiz und dem Hospizdienst in Schleswig wird durch eine eigens angefertigte Infotafel deutlich gemacht. Stiftungsvorstand Körtke betonte dazu noch einmal, dass es sich bei dem Werk um eine Schenkung handelt. Sämtliche Spendengelder, die man generiere, würden hingegen in vollem Umfang der Hospizarbeit zugutekommen.
Zufrieden: Stifterin Renate Meier.
Foto: Sven Windmann
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