Hamburg Billstedt Center Einkaufszentrum im Hamburger Stadtteil Billstedt im Bezirk Hamburg-Mitte an der Billstedter Hauptstraße.

AUDIO: CDU kritisiert mangelnde Steuerung bei Stadtteilförderung (1 Min)

Stand: 03.05.2026 08:38 Uhr

Hochwertiger Wohnraum, Grünflächen und Treffpunkte für die Nachbarn: Solche Dinge fördert der Senat mit dem RISE-Programm in vielen Hamburger Stadtteilen. Aber was das Programm bewirkt hat, wird nicht zentral ausgewertet. Die CDU sieht das kritisch.

Rund 800 Millionen Euro sind, seit 2009, in fast 70 RISE-Gebiete geflossen. Was genau dort gefördert werden soll, entscheiden die Bezirke gemeinsam mit Anwohnern und Anwohnerinnen. Im RISE-Projekt Billstedt/Horn wurden zum Beispiel neue Spielplätze und ein Gesundheitszentrum, sowie neue Seniorenwohnungen gebaut. Zwischen den Siedlungen entstanden zudem gut beleuchtete Verbindungswege. Stellingen wurde im vergangenen Dezember in das RISE-Programm aufgenommen.

Senat: Auswertungen finden vor Ort Stadt

Solche RISE-Maßnahmen seien wichtig für lebenswerte und sozial stabile Nachbarschaften, schreibt der Senat auf CDU-Anfrage.

Eine Karte zeigt, wo in Hamburg Stadtteile mit dem RISE-Programm gefördert werden.

Die Karte zeigt, wo in Hamburg Stadtteile mit dem RISE-Programm gefördert werden.

Wie wirksam sie sind, werde in jedem Gebiet ausgewertet. Aus Sicht der CDU lassen sich die Erfolge jedoch nicht gut genug messen. Die Datenlage und Transparenz unterschieden sich von Bezirk zu Bezirk, bemängelt die Opposition.

CDU: Zu wenig Kontrolle bei Vergabe der Förderung unzureichend

Damit fehle jede belastbare Grundlage für die Projektsteuerung, kritisiert die bezirkspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Kaja Steffens. Der Senat sei nicht in der Lage, die Verteilung der Gelder zu kontrollieren oder die Gründe für Verzögerungen auszuwerten, so die Kritik.

Das Einkaufszentrum Jenfeld.

Die so genannten RISE-Gebiete sollen bestimmte Stadtteile stärken. Zwar sind einige Jugendzentren saniert worden, an anderen Stellen hakt es aber.

Die Frohmestraße in Hamburg-Schnelsen.

Tempo 20, Tempo 30 oder eine Einbahnstraße? Die beliebte Einkaufsstraße soll umgestaltet werden. Doch es geht nicht voran und die Zeit drängt.

Schaukasten am Rathaus Stellingen.

Mit dem „Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung“ sollen mindestens zehn Jahre öffentliche Fördergelder bereitgestellt werden.