Mit unserer Reihe „Augsburger Anekdoten“ erzählen wir kleine Geschichten mitten aus dem Leben unserer Stadt.
Gefahrenstelle Moritzplatz. Es ist eine Situation, wie sie am Moritzplatz häufig zu beobachten ist. Radler sind entlang der Haltestellen teils flott auf der Fahrbahn unterwegs. Ein jüngerer Mann erlebt eine Schrecksekunde. An den Tramgleisen kommt er zu Sturz. Er selbst hat eine kleine Schramme am Kopf. Das Rad ist zudem leicht verbeult. Umgehend eilen mehrere Passanten zum gestürzten Radler, die Hilfsbereitschaft ist groß. Ein Mann renkt den verdrehten Lenker ein. Eine Frau erkundigt sich, ob alles in Ordnung ist. Der Mann nickt und schaut etwas geknickt auf seine zerrissene Hose. Wenig später schiebt er das Rad in Richtung Fuggerdenkmal. Zuvor bedankt er sich herzlich für die geleistete Hilfe am Unglücksort.
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Man spricht Italienisch. Nicht weit von der Haltestelle am Moritzplatz entfernt liegt die Tchibo-Filiale in der Bürgermeister-Fischer-Straße. Ein Mann bestellt auf Englisch einen Berliner und einen Kaffee. Die Verkäuferin fragt ebenfalls auf Englisch nach, ob er Milch und Zucker benötigt. Es entwickelt sich eine kleine Unterhaltung. Die Frau lässt weiterhin auf Englisch einfließen, dass sie Italienerin ist. Der Mann lacht. Er sagt ebenfalls auf Englisch, er sei auch Italiener. Die beiden setzen ihr Gespräch auf Italienisch fort. Augsburg ist eben international.

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Man spricht Italienisch in der Tchibo-Filiale in der Bürgermeister-Fischer-Straße.
Foto: Michael Hörmann
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Man spricht Italienisch in der Tchibo-Filiale in der Bürgermeister-Fischer-Straße.
Foto: Michael Hörmann
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Fränkisches Lob. International präsentiert sich Augsburg an vielen Stellen. Die Altstadt ist bei Einheimischen und Touristen aus aller Welt beliebt. In diesem Fall ist eine kleine Reisegruppe unterwegs. Man spricht Fränkisch. Das hört man beim Vorbeigehen. Besonders die wehenden Fahnen samt Blumenkübel am Vorderen Lech haben es den Gästen angetan. Eine Frau ist ganz verzückt, sie sagt: „Allmächt, is des schee.“ Die Augsburger würden nicht widersprechen.

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„Hier fließt das Herz“ der Stadt, heißt es in der Altstadt.
Foto: Michael Hörmann
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„Hier fließt das Herz“ der Stadt, heißt es in der Altstadt.
Foto: Michael Hörmann