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Hunderte Jugendliche auch in der Region Heilbronn streben dieses Schuljahr die allgemeine Hochschulreife an. Viele davon machen das Abitur auch im Fach Englisch. Doch das hatte es in sich, wie in einer Petition zu erfahren ist.
Schon über 3000 Unterzeichner schließen sich der Online-Kritik an. Darin heißt es: „Der Listening-Teil des Englisch-Abiturs 2026 (Leistungskurs), insbesondere Aufgabe drei, stellte für viele Prüflinge eine außergewöhnlich große Herausforderung dar und wich deutlich vom Niveau der vergangenen Jahre ab.“ Grund: Die Aufgabe habe auf einem Hörtext mit einer Sprecherin aus Irland basiert. Das habe „aus unserer Sicht die erwarteten Kompetenzanforderungen deutlich“ überschritten.
Englisch-Abi zu schwer? Das ist die Forderung einer Petition
Die Forderung der Petition ist eindeutig: „Um die Bildungsgerechtigkeit zu gewährleisten und die Chancengleichheit zu wahren, fordern wir daher eine Anpassung der Bewertung. Insbesondere sollte Aufgabe drei geringer gewichtet oder durch alternative Bewertungskriterien ausgeglichen werden.“
Die Abitur läuft, nun gibt es Kritik an Teilen der Englischprüfung.
Foto: Thomas Warnack/dpa
Auf Anfrage hat sich das Kultusministerium gemeldet. Darin heißt es: „Die Aufgaben der Abiturprüfungen werden von Lehrkräften erstellt, die über eine mehrjährige Unterrichtserfahrung in der Kursstufe, hohe fachwissenschaftliche Kompetenz sowie große Expertise bei der Erstellung von Prüfungsaufgaben verfügen.“ Auch die Prüflesung der Aufgaben erfolge durch erfahrene Lehrkräfte und erstrecke sich insbesondere auf das Anforderungsniveau der jeweiligen Aufgabe und die Passung zum Bildungsplan.
Die Aufgabe stammte aus dem Pool aller Bundesländer
Die Listening-Aufgabe im diesjährigen Englisch-Abitur habe sich um eine Aufgabe aus dem ländergemeinsamen Aufgabenpool gehandelt, so ein Sprecher des Kultusministeriums. „Mit Blick auf die Listening-Aufgaben im Englisch-Abitur ist grundsätzlich zu berücksichtigen, dass es sich bei den eingesetzten Hörtexten ganz bewusst um authentische Hördokumente handelt, die auch Varietäten des Englischen wie das Irische aber zum Beispiel auch Hintergrund- und Nebengeräusche enthalten können.“
Diese Rahmenbedingungen seien Bestandteil des Anforderungsniveaus bei der Überprüfung des Hörverstehens. Der Sprecher ergänzt, was der Bildungsplan Englisch für die Kursstufe bewusst vorsehe: „Die Schülerinnen und Schüler können Äußerungen in der direkten Kommunikation sowie längere komplexe und authentische Hör- und Hörsehtexte auch zu abstrakten gesellschaftlichen und politischen Themen verstehen, auch wenn mitunter schnell und/oder in unterschiedlichen Varietäten gesprochen wird.“
Zudem betont der Sprecher des Ministeriums: „Dem Kultusministerium liegen im Weiteren hierzu keine Problemanzeigen vor.“
