Von Jülich bis Ahaus
Dritter Castor-Transport: Gegner planen erneut Proteste
04.05.2026 – 18:14 UhrLesedauer: 1 Min.
Atomkraftgegner gehen davon aus, dass der dritte Castor-Transport am Dienstagabend in Jülich losfährt (Archivbild): Es sind Protestaktionen geplant. (Quelle: David Ebener/dpa)
Atomkraftgegner rechnen am Dienstagabend mit dem dritten Transport von Jülich ins Zwischenlager Ahaus. Mahnwachen und eine Fahrrad-Demo sind geplant.
Anti-Atomkraft-Initiativen erwarten für Dienstagabend (5. Mai) den dritten Castor-Transport von hoch radioaktivem Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich bei Aachen ins Zwischenlager Ahaus. Eine offizielle Bestätigung des Termins gibt es nicht – die Proteste sind dennoch bereits organisiert.
Nach Angaben der Initiativen soll ab 18 Uhr am Forschungszentrum Jülich eine Mahnwache stattfinden. In Ahaus ist ab 18.30 Uhr eine Fahrrad-Demo durch die Innenstadt geplant. Sie soll nach Angaben der Initiativen auf einer Kreuzung enden, über die der Transport fahren soll.
Die ersten beiden Transporte auf dieser Strecke verliefen ohne Zwischenfälle. An den Protesten beteiligten sich zuletzt wenige Hundert Menschen. Die Polizei begleitete die Transporte jeweils mit einem Großaufgebot.
