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Die Rechnung ist einfach, die Aufgabe alles andere als leicht: Die Füchse Berlin müssen am Mittwoch (18.45 Uhr/Dyn) im Viertelfinal‑Rückspiel der Champions League gegen Veszprém zu Hause in der Max-Schmeling-Halle gewinnen, um ins Final4 (13./14.6. in Köln) einzuziehen. Das knappe Hinspiel (34:35) ging mit einem Tor verloren – auch, weil der ungarische Meister mit seinem 7‑gegen‑6‑Überzahlangriff die Berliner in der Abwehr vor große Probleme stellte.

Füchse-Trainer Nicolej Krickau (39): „Das war eine Katastrophe bei uns, das haben wir nicht gut verteidigt und im Spiel einfach zu langsam gelernt, uns da besser aufzustellen. In der Analyse hatte Veszprém 23-mal Ballbesitz im 7 gegen 6 und davon 17 Tore gemacht. Das abzustellen, ist ein großes Thema bei uns.“

Foto: BILD

Und Krickau schiebt nach: „Das passiert uns nicht nochmal, darauf werden wir vorbereitet sein. Aber sicherlich macht Veszprém jetzt auch wieder etwas Neues, um uns vor andere Aufgaben zu stellen. Es wird wieder ein brutal hartes und enges Match, damit hatte ich schon im Hinspiel recht. Aber wir müssen einfach nur gewinnen.“

CL-Viertelfinal-Rückspiel: Darauf fallen die Füchse nicht noch einmal herein

Krickau schmunzelt und erklärt: „Für mich als Trainer ist die Ausgangslage einfach. Wir müssen keinen Vorsprung verteidigen, nicht über Tore nachrechnen, keinen großen Rückstand aufholen – wir müssen einfach nur dieses Spiel gewinnen.“ Aber Veszprém würde ein Unentschieden schon zum Weiterkommen reichen. Krickau dazu: „ Klar, ist ein kleiner Vorteil mit dem Sieg bei ihnen, aber die haben auch Druck. Ich finde, unserer ist nicht größer, denn die müssen ihren Sieg verteidigen, wir können angreifen wie immer und wollen dieses Spiel gewinnen. Ich hoffe, unsere Fans sind alle da und nicht ganz so auswärtsfreundlich wie sonst zu den Gästen. Wir waren im Hinspiel in vielen Elementen einfach nicht gut genug. Das planen wir abzustellen. Es ist wieder ein 50:50-Spiel. Wollen wir gewinnen, muss unsere Leistung besser sein, als die im Hinspiel – ganz einfach.“