Stand: 05.05.2026 06:41 Uhr

Heute ist der „Tag des Lokaljournalismus“. Damit wollen Medienhäuser und Organisationen auf die Bedeutung regionaler Berichterstattung aufmerksam machen.

Gibt es Stau im Elbtunnel? Wie viele Menschen sind in Hamburg arbeitslos? Wie wirtschaften Hamburger Firmen? Lokalredaktionen berichten jeden Tag, was vor der Haustür der Bürgerinnen und Bürger passiert – ob im Radio, Fernsehen oder Online.

„Themen so aufschreiben, dass sie jeder versteht“

„Kern ist der Arbeit ist am Ende der gleiche: Themen recherieren, über Themen berichten, Themen so aufschreiben, dass sie jeder versteht“, sagt Mathis Neuburger, Stellvertretender Chefredakteuer bei der „Hamburger Morgenpost“ im Hamburg Journal des NDR Fernsehens.

Mopo.de hat jeden Tag mehr als 1,5 Millionen Aufrufe. Die Printausgabe erscheint inzwischen nur noch freitags – als Reaktion auf die sinkenden Auflagen. Denn alles wird digitaler.

Wir im NDR Landesfunkhaus Hamburg berichten auch auf der Plattform TikTok, für eine jüngere Zielgruppe. TikTok-Host Kathrin Muckel erklärt, worauf es dabei ankommt: „Die ersten ein, zwei Sekunden, die müssen reinziehen. Da zählt es, dass Du direkt auf den Punkt bist. Wenn das der Fall ist, interessieren sich auch junge Menschen dafür, was vor ihrer Haustür passiert.“

Der „Tag des Lokaljournalismus“ findet in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg statt.

Wissenschaftler, Journalist und Buchautor Christian Stöcker schaut in die Kamera.

Schafft die KI den Beruf des Journalisten ab? Der Journalist und Desinformations-Forscher Christian Stöcker glaubt das nicht. Und er hat gute Argumente.

TV-Kameras bei einer Pressekonferenz.

Erstmals fallen bei dem Ranking von Reporter ohne Grenzen mehr als die Hälfte aller Länder in die Kategorien „schwierig“ oder „sehr ernst“.