In einem Reisebus am Busterminal des Stuttgarter Flughafens fanden Zollbeamte bei einer Kontrolle 250 Kilogramm Bratwurst. Der Bus war demnach gezielt kontrolliert worden. Der Einsatz erfolgte am Sonntag am Busterminal des Flughafens.
Die Polizei steht bei solchen Maßnahmen im Hintergrund bereit, während der Zoll die Funde dokumentiert. In diesem Fall meldete dpa eine ganze Liste weiterer Gegenstände. In dem Bus befanden sich außerdem 700 Zigaretten, vier Fenster mit Rollläden, eine Küche und eine Klimaanlage.
📌 Der Stuttgarter Flughafen. Ein Ort für kuriose Funde:
- Verstecktes Geld: Im April 2023 wurden über 40.000 Euro Bargeld, versteckt in Socken, entdeckt.
- Häufig werden geschützte Tierarten illegal geschmuggelt.
- Wiederholt wurden große Mengen an Lebensmitteln wie Käse im Reisebusverkehr entdeckt. So wurden im Dezember 2021 300 Kilogramm nicht angemeldeter Käse sichergestellt, der sich in einem Reisebus aus Istanbul befand.
Polizei deckt auf: Bratwürste sollten heimlich in die EU gebracht werden
Die gesamte Ware sollte ohne Anmeldung in die Europäische Union eingeführt werden. Das betrifft sowohl die Lebensmittel als auch die übrigen Waren. Für die Bratwürste lag ebenfalls nicht die nötige Einfuhrgenehmigung vor, wie ein Sprecher des Zolls erklärte.
Solche Verstöße landen regelmäßig auf dem Tisch der Polizei und der Strafverfolgungsbehörden. Die Einhaltung der Einfuhrregeln gilt als wichtiger Baustein im Kampf gegen illegale Ware. Zoll und Polizei arbeiten dabei eng mit den zuständigen Ämtern zusammen.
Der Geruch ließ die Täter auffliegen
Die Beamten stießen bei ihrer Kontrolle auf einen intensiven Geruch. Sofort hatten die Beamten einen Verdacht auf verbotene Lebensmittel. Daraufhin wählten sie den Bus gezielt zur Kontrolle am Busterminal des Stuttgarter Flughafens aus.
Neben den Bratwürsten und den anderen Gegenständen entdeckten die Beamten noch einen nicht gegen Tollwut geimpften Hundewelpen. Er kam in einem Tierheim unter Quarantäne.
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Die Kontrolle blieb nicht ohne rechtliche Folgen. Gegen die beiden Busfahrer wurden – genauso wie gegen einen Warenabholer am Bussteig – Strafverfahren eingeleitet. Das teilten die Behörden der dpa zufolge mit.
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