{"id":1000709,"date":"2026-05-07T08:25:18","date_gmt":"2026-05-07T08:25:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1000709\/"},"modified":"2026-05-07T08:25:18","modified_gmt":"2026-05-07T08:25:18","slug":"trotz-eu-sanktionen-russen-verbringen-urlaub-zunehmend-in-europa-die-zahl-der-russischen-schengen-visa-steigt-erneut-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1000709\/","title":{"rendered":"Trotz EU-Sanktionen: Russen verbringen Urlaub zunehmend in Europa. Die Zahl der russischen Schengen-Visa steigt erneut an"},"content":{"rendered":"<p>Die Zahl der Schengen-Visa f\u00fcr russische Staatsangeh\u00f6rige ist im Jahr 2025 erneut gestiegen. Das berichtet <a href=\"https:\/\/euractiv.de\/news\/eu-countries-split-as-russian-visa-numbers-climb-again\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Euractiv<\/a>. Russische Staatsb\u00fcrger reichten mehr als 670.000 Visumantr\u00e4ge ein. Das entspricht einem Anstieg von knapp 8 Prozent gegen\u00fcber 2024. Die EU-Staaten erteilten mehr als 620.000 Visa, rund 10 Prozent mehr als im Vorjahr.<\/p>\n<p>                <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/622140410_highres-1024x683.jpg\" alt=\"ANDREA MEROLA \/ KEYSTONE\" itemprop=\"contentUrl\" class=\"story-img story-img--landscape\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>                                                    Touristengruppe auf dem Markusplatz in Venedig (Symbolbild)<br \/>\n                                                                            <\/p>\n<p>                                        ANDREA MEROLA \/ KEYSTONE<\/p>\n<p>Mehr als 477.000 der ausgestellten Visa entfielen laut Bericht auf Tourismusreisen. Damit machten Touristenvisa rund 77 Prozent aller Genehmigungen aus. Weitere Visa wurden f\u00fcr Familienbesuche und Gesch\u00e4ftsreisen vergeben. Besonders viele Antr\u00e4ge gingen in Frankreich, Italien und Spanien ein. Auf diese drei L\u00e4nder entfielen fast drei Viertel aller Visumantr\u00e4ge russischer Staatsangeh\u00f6riger. Frankreich verzeichnete zudem den st\u00e4rksten Zuwachs bei der Visumerteilung mit einem Anstieg von mehr als 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.<\/p>\n<p>\n                 _e(&#8218;Werbung&#8216;, &#8218;weltwoche&#8216;); ?&gt;\n            <\/p>\n<p>Die Entwicklung sorgt laut Euractiv innerhalb der EU f\u00fcr politische Spannungen. Staaten wie Polen sowie die baltischen und nordischen L\u00e4nder vertreten seit l\u00e4ngerem die Position, dass russische Staatsb\u00fcrger w\u00e4hrend des Ukraine-Kriegs keine Ferienreisen in Europa unternehmen sollten. Andere Mitgliedstaaten sehen den Umgang mit Visa weniger restriktiv. Mehrere Diplomaten erkl\u00e4rten dem Portal, die Zahlen h\u00e4tten in Sitzungen zu Auseinandersetzungen gef\u00fchrt. Frankreich habe sich demnach besonders kritisch gegen\u00fcber der Ver\u00f6ffentlichung der Daten gezeigt.<\/p>\n<p>Die EU hatte nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine das Visumerleichterungs-Abkommen mit Moskau ausgesetzt. Laut EU-Kommission wurden die Regeln f\u00fcr russische Antragsteller seither versch\u00e4rft. Seit 2025 werden keine Mehrfachvisa mehr ausgestellt. F\u00fcr jede Reise in die EU muss ein neuer Antrag eingereicht werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Zahl der Schengen-Visa f\u00fcr russische Staatsangeh\u00f6rige ist im Jahr 2025 erneut gestiegen. Das berichtet Euractiv. 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