{"id":1000937,"date":"2026-05-07T10:38:13","date_gmt":"2026-05-07T10:38:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1000937\/"},"modified":"2026-05-07T10:38:13","modified_gmt":"2026-05-07T10:38:13","slug":"getreidepreise-stuerzen-ins-bodenlose-landwirte-entsetzt-neue-ernte-zu-billigpreisen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1000937\/","title":{"rendered":"Getreidepreise st\u00fcrzen ins Bodenlose: Landwirte entsetzt \u2013 Neue Ernte zu Billigpreisen"},"content":{"rendered":"<p>Die Mais-Preise fallen ebenfalls heftig \u2013 f\u00fcr den vorderen Junitermin um 5,50 Euro auf 219,15 Euro und f\u00fcr die neue Ernte um 4 Euro auf 209,50 Euro je Tonne. Damit betr\u00e4gt der Preisabstand zwischen dem Juni-Maispreis und dem auslaufenden Weizenpreis au\u00dfergew\u00f6hnliche 26 Euro und zwischen dem Juni-Maispreis und der neuen Weizenernte immerhin noch 3 Euro. Die Preise f\u00fcr die alte Mais-Ernte erreichten gestern im Handel sogar neue H\u00f6chstst\u00e4nde.\u00a0<\/p>\n<p>Der Juni-2025-Kontrakt notierte bei 228 \u20ac\/t und der August-2025-Kontrakt bei 229,25 \u20ac\/t, bevor die Preise zum Handelsschluss wieder nachgaben. Futtermittelhersteller berichten weiterhin von einem sehr deutlichen Preisunterschied zwischen Mais und Weizen. In den USA fallen die Maispreise ebenfalls heftig um 2,5 %. Die \u00d6lpreise sind trotz des R\u00fcckgangs aber weiterhin relativ hoch, zumal die Stra\u00dfe von Hormus aufgrund der US-Blockade ebenfalls noch nicht offen ist.\u00a0<\/p>\n<p>H\u00f6here Inputkosten, darunter f\u00fcr D\u00fcngemittel, Chemikalien und Diesel, schm\u00e4lern die Gewinnmargen und gef\u00e4hrden die Ertr\u00e4ge der n\u00e4hrstoffintensiven Kulturpflanze Mais. Als Reaktion darauf reduzieren Landwirte in wichtigen Anbaugebieten von den USA bis Europa die Maisanbaufl\u00e4che und wechseln zu weniger ressourcenintensiven Kulturen, um die Kosten zu senken. Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) meldete einen Abschluss der Maisaussaat von 25 Prozent in den USA, was \u00fcber den Erwartungen und \u00fcber dem F\u00fcnfjahresdurchschnitt liegt.\u00a0<\/p>\n<p>Allerdings k\u00f6nnten bevorstehende St\u00fcrme im Mittleren Westen den Fortschritt in einigen Gebieten verlangsamen. Marktteilnehmer warten zudem auf den neuesten Erntefortschrittsbericht des US-Landwirtschaftsministeriums, der nach B\u00f6rsenschluss am Montag ver\u00f6ffentlicht wurde und aktualisierte Daten zu Aussaat und Zustand der Felder liefern soll. In einigen Gebieten des zentralen und \u00f6stlichen Getreideg\u00fcrtels verz\u00f6gert sich die Aussaat aufgrund der nassen und kalten Witterung weiterhin.<\/p>\n<p>Laut Daten des NASS Crop Progress waren in den USA am Sonntag 38 % des Maises ausges\u00e4t. Das sind 4 % mehr als der F\u00fcnfjahresdurchschnitt von 34 % und entspricht nun dem Stand des Vorjahres. In weiten Teilen der n\u00f6rdlichen Plains, die sich bis nach Iowa und Wisconsin erstrecken, wird in der kommenden Woche voraussichtlich trocken bleiben, sodass die Aussaat weiter voranschreiten kann. In weiten Teilen des Landes, von Missouri \u00fcber das Ostk\u00fcstengebiet bis zur Ostk\u00fcste und weiter s\u00fcdlich, werden hinngen 25 bis 75 mm Niederschlag erwartet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Mais-Preise fallen ebenfalls heftig \u2013 f\u00fcr den vorderen Junitermin um 5,50 Euro auf 219,15 Euro und f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1000938,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,103630,171,174,173,172],"class_list":["post-1000937","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-deutschland","tag-germany","tag-getreidepreise","tag-markets","tag-maerkte","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116532865269781814","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1000937","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1000937"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1000937\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1000938"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1000937"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1000937"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1000937"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}