{"id":1001085,"date":"2026-05-07T12:01:26","date_gmt":"2026-05-07T12:01:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1001085\/"},"modified":"2026-05-07T12:01:26","modified_gmt":"2026-05-07T12:01:26","slug":"wie-kommt-er-darauf-minister-backhaus-weiss-dass-der-wal-lebt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1001085\/","title":{"rendered":"Wie kommt er darauf?: Minister Backhaus &#8222;wei\u00df&#8220;, dass der Wal lebt"},"content":{"rendered":"<p>Wie kommt er darauf?Minister Backhaus &#8222;wei\u00df&#8220;, dass der Wal lebt07.05.2026, 12:16 Uhr <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/autoren\/Max-Patzig-id30506564.html\" class=\"article-detail-head_author___bDMZ\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_1_1__Ei3jf\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG_9087.webp\" alt=\"IMG_9087\"\/>Von Max Patzig<\/a><\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(05:14 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/dpatopbilder-02-05-2026-D-nemark-Skagen-Der-Blas-eines-Wales-bei-dem-es-sich-vermutlich-um-den-in-ei.webp\" alt=\"dpatopbilder-02-05-2026-D-nemark-Skagen-Der-Blas-eines-Wales-bei-dem-es-sich-vermutlich-um-den-in-einer-flachen-Ostsee-Bucht-an-der-Insel-Poel-geborgene-Buckelwal-handelt-ist-im-Meer-bei-Skagen-zu-sehen-Der-Buckelwal-ist-nach-Angaben-aus-dem-Team-der-verantwortlichen-Privatinitiative-und-nach-Bildern-des-Livestream-Anbieters-News5-in-der-Nordsee-freigesetzt-worden-Der-Wal-sei-gegen-9-00-Uhr-nicht-mehr-im-Lastkahn-gewesen\"\/>Ein letztes Lebenszeichen: Am Samstag, kurz nach seiner Freilassung in der Nordsee, atmete der Wal noch. (Foto: dpa\/NEWS5\/Sebastian Peters)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Experten sind sicher, dass der wochenlang in der Ostsee gestrandete Buckelwal inzwischen tot ist. Doch Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister glaubt den Walrettern blind: Das Tier lebe und sei wohlauf. Er &#8222;arbeitet faktenbasiert&#8220;, ohne Fakten zu haben.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus zeigt sich in einem Interview \u00fcberzeugt, dass der mehrfach in der Ostsee gestrandete Buckelwal noch immer lebt und durch die Nordsee schwimmt. &#8222;Ich kann Ihnen heute sagen: Der Wal lebt&#8220;, sagt Backhaus am gestrigen Mittwoch in einem bemerkenswerten Interview des NDR. Daten des angebrachten Senders w\u00fcrden beweisen, dass das Meereslebewesen noch immer aktiv sei und regelm\u00e4\u00dfig auftauche.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Backhaus st\u00fctzt sich in seiner Aussage jedoch nicht auf Daten des angebrachten Trackers, sondern auf Aussagen der privaten Rettungsinitiative und deren Initiatorin Karin Walter-Mommert. Entgegen einer vor der Rettungsaktion getroffenen Vereinbarung lieferten die Walretter bislang keine Erkenntnisse des Wal-Senders an den Landesumweltminister, wie er erkl\u00e4rt. Warum das nicht geschehe, m\u00fcsse man die Initiative fragen, sagt er im Interview. Er vertraue auf die Angaben der Walretter. Wie \u00fcberzeugt Backhaus von den Informationen der Privatleute ist, zeigt sich wenig sp\u00e4ter: &#8222;Ich wei\u00df alles von dem Wal&#8220;, kurz nachdem er noch gestehen musste, nicht zu wissen, wie es dem S\u00e4ugetier geht.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Tracker sei nach Angaben der Rettungsinitiative aus Amerika eingeflogen worden, so Backhaus. Er beteuert, dass es sich nicht um ein Ger\u00e4t f\u00fcr Hunde handle. Es sei zudem dokumentiert worden, dass der Sender am Wal &#8222;angeschraubt&#8220; wurde. Ob das tierrechtlich \u00fcberhaupt vertretbar sei, kann Backhaus nicht sagen. &#8222;Das m\u00fcssen Sie die Initiative fragen. Das ist au\u00dferhalb unseres Hoheitsgebiets passiert&#8220;, versucht sich der Minister gleichzeitig der Verantwortung zu entziehen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der SPD-Politiker nehme zur Kenntnis, dass es Hinweise darauf gebe, dass der Wal lebe. &#8222;Wer etwas anderes behauptet, soll das beweisen&#8220;, sagt Backhaus schnippisch. Im Gespr\u00e4ch f\u00e4llt auf, dass der Umweltminister sichtlich nerv\u00f6s wirkt, permanent an seinen Fingern herumspielt. Er ger\u00e4t h\u00e4ufig in Erkl\u00e4rungsnot und verweist an die Rettungsinitiative, die &#8211; so wirkt es &#8211; weitgehend freie Hand bei ihrem Vorgehen hatte.<\/p>\n<p>Till Backhaus: &#8222;Ich arbeite faktenbasiert&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Retter mussten beispielsweise nicht vorlegen, welcher Tracker genau an dem 14-Meter-Tier angebracht wird und konnten ihre Mission mit einer Barge antreten, die f\u00fcr diese Art Gew\u00e4sser gar nicht geeignet war. &#8222;Im Nachhinein wei\u00df man alles ganz genau&#8220;, startet Backhaus einen erneuten Versuch, seine Lage zu erkl\u00e4ren. Doch gerade f\u00fcr Schiffe und Bargen gibt es Zulassungen, die das genau regeln. Ein Minister sollte in der Lage sein, die Daten entsprechend zu interpretieren und dann Genehmigungen zu erteilen oder aber zu verweigern. Backhaus ger\u00e4t ins Straucheln, will sich immer wieder auf den Tracker berufen, von dem keinerlei Daten an Experten oder das Ministerium weitergegeben werden, und bekr\u00e4ftigt immer wieder die Hoffnung, dass der Wal noch lebt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Den H\u00f6hepunkt erreicht das <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/mecklenburg-vorpommern\/interviews\/umweltminister-backhaus-der-wal-lebt,mvinterview-490.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">15-min\u00fctige Gespr\u00e4ch mit NDR-Reporter Thilo Tautz<\/a>, als es um die Walexperten geht, die davon ausgehen, dass der 12 Tonnen schwere Patient mit hoher Wahrscheinlichkeit tot sei. &#8222;Ich nehme das zur Kenntnis. Ich kann Ihnen heute sagen, mit diesen Vermutungen kann ich nicht arbeiten und ich spekuliere nicht, sondern ich arbeite faktenbasiert. Und da habe ich zur Kenntnis genommen: der Wal zeigt Regung, der Wal kommuniziert&#8220;, z\u00e4hlt Backhaus auf. Er wisse das, &#8222;weil ich am Wal war&#8220;. Zwar war Meck-Pomms Umweltminister wirklich bei dem gestrandeten Tier &#8211; ganze elfmal, wie er stolz erz\u00e4hlt -, aber das ist bereits Wochen her. Abermals berichtet Backhaus vom Tracker und den Daten, die dieser senden w\u00fcrde. &#8222;Jetzt wollen wir doch mal warten, wie sich das Puzzle zusammensetzt.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Dass die Walretter die Daten des Trackers nicht der Welt\u00f6ffentlichkeit zug\u00e4nglich machen wollen, um &#8222;Waltourismus&#8220; nicht zu beg\u00fcnstigen, ist nur verst\u00e4ndlich. Doch Wissenschatlerinnen und Wissenschaftler, an den Rettungen eingebundene Expertinnen und Experten sowie das Umweltministerium, mit dem eine solche Vereinbarung getroffen wurde, sollten Zugang zu den Daten erhalten, damit sichergestellt werden kann, wie es dem Tier geht. Sie seien zur Aufarbeitung, aber auch &#8222;f\u00fcr den Umgang mit zuk\u00fcnftigen Lebendstrandungen von Gro\u00dfwalen (&#8230;) von enormer Bedeutung&#8220;, wie das Deutsche Meeresmuseum zuletzt mitteilte. Am Ende sei es auch im Interesse der Retter, Forscher von ihrem Erfolg zu \u00fcberzeugen, gab die Einrichtung aus Stralsund zu bedenken.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie kommt er darauf?Minister Backhaus &#8222;wei\u00df&#8220;, dass der Wal lebt07.05.2026, 12:16 Uhr Von Max Patzig Artikel anh\u00f6ren(05:14 min)&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1001086,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[13,984,1351,14,15,7292,2852,12,10,8,9,11,18462,16202],"class_list":{"0":"post-1001085","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-headlines","9":"tag-international","10":"tag-mecklenburg-vorpommern","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-nordsee","14":"tag-ostsee","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews","20":"tag-umweltministerium","21":"tag-wale"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116533192055938521","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1001085","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1001085"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1001085\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1001086"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1001085"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1001085"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1001085"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}