{"id":1001320,"date":"2026-05-07T14:12:14","date_gmt":"2026-05-07T14:12:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1001320\/"},"modified":"2026-05-07T14:12:14","modified_gmt":"2026-05-07T14:12:14","slug":"helfen-statt-gaffen-feuerwehr-lobt-zivilcourage-nach-amokfahrt-in-leipzig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1001320\/","title":{"rendered":"Helfen statt Gaffen &#8211; Feuerwehr lobt Zivilcourage nach Amokfahrt in Leipzig"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nNach der t\u00f6dlichen Fahrt in Leipzig hat die Feuerwehr die Zivilcourage vieler Menschen hervorgehoben. Branddirektor Axel Schuh sagte in der MDR\u2011Sendung &#8222;Fakt ist!&#8220;, dass noch vor Eintreffen der Einsatzkr\u00e4fte alle Verletzten von Helfenden versorgt worden waren. &#8222;Wir kamen ja quasi wenige Minuten nach Ereignis an die Einsatzstelle und es gab keinen Patienten, der unversorgt war. Also bei jedem Menschen, egal wie schwer verletzt, waren Menschen und haben den betreut.&#8220;\n<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"text\">Es gab keinen Patienten, der unversorgt war. Bei jedem Menschen, egal wie schwer verletzt, waren Menschen und haben den betreut. (&#8230;) Da waren zum Teil sehr fachkundige Menschen dabei. \u00c4rzte, die zuf\u00e4llig vorbeigekommen sind, ein Medizinstudent. Da war aber auch der Laienhelfer dabei, der unmittelbar geholfen hat.<\/p>\n<p>Axel Schuh<br \/>\nLeiter der Branddirektion Feuerwehr Leipzig<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"text\">\nNach Angaben der Polizei wurden eine 63\u2011j\u00e4hrige Frau und ein 77\u2011j\u00e4hriger Mann get\u00f6tet. Sechs weitere Menschen im Alter von 21 bis 87 Jahren wurden verletzt, darunter zwei schwer. Die beiden, ein 75-J\u00e4hriger und eine 84-J\u00e4hrige, sind nicht mehr in Lebensgefahr. Au\u00dferdem mussten mehr als 80 Personen betreut werden.\n<\/p>\n<p>Medizinisch geschulte Ersthelfer<\/p>\n<p class=\"text\">\nSchuh zufolge waren unter den Helfenden auch medizinisch geschulte Personen, etwa \u00c4rzte, die zuf\u00e4llig vorbei gekommen seien, oder ein Medizinstudent. Zugleich h\u00e4tten auch viele Laien sofort eingegriffen. Wie der Leipziger Feuerwehr-Chef am Mittwochabend im MDR-Fernsehen schilderte, zeigte sich dabei, dass es offenbar weniger Ber\u00fchrungs\u00e4ngste im Umgang mit Verletzten gab als oft angenommen. Viele Menschen h\u00e4tten unmittelbar geholfen, obwohl sie nicht daf\u00fcr ausgebildet sind. &#8222;Das war ein St\u00fcck weit ph\u00e4nomenal&#8220;, so Axel Schuh. Eine &#8222;Gaffer-Mentalit\u00e4t&#8220; h\u00e4tten die Einsatzkr\u00e4fte in Leipzig nicht erlebt.\n<\/p>\n<p>Passanten greifen auch ein<\/p>\n<p class=\"text\">\nNeben der Hilfe f\u00fcr Verletzte berichten Augenzeugen auch von mutigem Eingreifen von Passanten gegen den Tatverd\u00e4chtigen. So <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/leipzig\/leipzig-leipzig-land\/amokfahrt-helfer-augenzeuge-zivilcourage-100.html\" title=\"Augenzeuge von Amokfahrt in Leipzig zeigt Zivilcourage am Tatort\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">schilderte der 43 Jahre alte Akrem Abo Sninah MDR SACHSEN<\/a>, er sei dem Fahrzeug hinterhergerannt, nachdem es zum Stehen gekommen war. Da der Fahrer eingeschlossen gewesen sei, habe er zun\u00e4chst versucht, die Scheiben einzutreten.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nAls dies nicht gelang, habe er gemeinsam mit anderen Passanten das Auto umstellt und den mutma\u00dflichen T\u00e4ter damit festgesetzt. Besonders hebt er einen bislang unbekannten Taxifahrer hervor, der sich ebenfalls beteiligt haben soll \u2013 und den Verd\u00e4chtigen zugleich vor Angriffen durch andere gesch\u00fctzt haben soll. Die Polizei best\u00e4tigte MDR SACHSEN, dass sich beim Zugriff mehrere Passanten in unmittelbarer N\u00e4he des Fahrzeugs befanden. Der genaue Ablauf sei noch Gegenstand der Ermittlungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach der t\u00f6dlichen Fahrt in Leipzig hat die Feuerwehr die Zivilcourage vieler Menschen hervorgehoben. 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