{"id":1001739,"date":"2026-05-07T18:06:51","date_gmt":"2026-05-07T18:06:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1001739\/"},"modified":"2026-05-07T18:06:51","modified_gmt":"2026-05-07T18:06:51","slug":"ibt-lower-saxony-foerdert-forschungsprojekte-aus-goettingen-und-braunschweig-mit-knapp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1001739\/","title":{"rendered":"IBT Lower Saxony f\u00f6rdert Forschungsprojekte aus G\u00f6ttingen und Braunschweig mit knapp &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">07.05.2026 \u2013 16:06<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Niedersachsen.next\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/180722\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Niedersachsen.next<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox-pseudo event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/4a223d98-f5b6-482c-9a44-531454f0872f\/20260505_NDS_next_%C2%A9_~Kruszewski_2035.jpg.jpg\" data-description=\"Projekt PathoPress von der Universit\u00e4tsmedizin G\u00f6ttingen,&#010;Foto: Marek Kruszewski \/ Niedersachsen.next\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"69fc9c63270000fd2c7b0f78\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/ibt-lower-saxony-f-rdert-forschungsprojekte-aus-g-ttingen-und-braunschweig-mit-knapp-2-4-millionen-e.jpeg\"   alt=\"IBT Lower Saxony f\u00f6rdert Forschungsprojekte aus G\u00f6ttingen und Braunschweig mit knapp 2,4 Millionen Euro\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><b>Aus dem Labor zur n\u00e4chsten Generation Startups:<\/b><\/p>\n<p><b>IBT Lower Saxony f\u00f6rdert biomedizinische Forschungsprojekte aus G\u00f6ttingen und Braunschweig mit knapp 2,4 Millionen Euro<\/b><\/p>\n<p><b>22-j\u00e4hriger Student pitcht f\u00fcr Team der Universit\u00e4tsmedizin und holt F\u00f6rderung nach G\u00f6ttingen I <\/b><br \/>\n  <b>Team aus Braunschweig \u00fcberzeugt mit Biotherapeutikum gegen Krankenhauskeime<\/b><\/p>\n<p><b>Hannover, 07.05.2026 \u2013 Lymphknoten-Metastasen besser erkennen f\u00fcr eine pr\u00e4zisere Krebsdiagnose oder Krankenhausinfektionen durch multiresistente Bakterien verhindern: <\/b><br \/>\n  <b>Worauf viele Patient*innen hoffen, ist l\u00e4ngst Thema in der nieders\u00e4chsischen Spitzenforschung. Damit innovative Ideen aus der Biomedizin schneller vom Labor in die praktische Anwendung kommen und Erkrankten helfen k\u00f6nnen, f\u00f6rdert das Institute for Biomedical Translation Lower Saxony (IBT), eine Landesinitiative unter dem Dach von Niedersachsen.next, zwei besonders vielversprechende Projekte mit insgesamt knapp 2,4 Millionen Euro.<\/b><\/p>\n<p>Die Auswahl der Forschungsprojekte, die bei der sechsten \u201eIBT PRE-SEED Portfolio-Konferenz\u201c im Medical Park Hannover um eine F\u00f6rderung gepitcht haben, war gro\u00df und vielf\u00e4ltig: Es ging um Therapien f\u00fcr antibiotikaresistente (Lungen-) Infektionen in Krankenh\u00e4usern oder Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs, um medizinische Robotik, fr\u00fche und pr\u00e4zise Krebs-Diagnostik oder die Sichtbarmachung von bakteriellen Infektionen in Wunden w\u00e4hrend einer Operation.<\/p>\n<p>Gesichert haben sich die F\u00f6rdersummen schlie\u00dflich das Projekt PathoPress von der Universit\u00e4tsmedizin G\u00f6ttingen (1.336.650 Euro) mit dem Thema Krebs-Diagnostik und das Projekt DeColi vom Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Infektionsforschung Braunschweig (1.045.148 Euro), das Krankenhausinfektionen proaktiv verhindern will. Die hochkar\u00e4tig besetzte Jury aus Akademie, Gr\u00fcnder*innen, Industrie und Regulatorik hat diese Innovationen als erfolgversprechendste ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Die Projektteams hatten sich in Pr\u00e4sentationsrunden gegen f\u00fcnf weitere Teams aus nieders\u00e4chsischen Forschungseinrichtungen durchgesetzt. Mit einer Besonderheit konnte das Team von PathoPress aufwarten: Als einziger Student unter den Teilnehmenden der Portfolio-Konferenz f\u00fchrte der 22-j\u00e4hrige Pedro Gebhardt Apalategui durch die Pr\u00e4sentation. Die zukunftsweisende Methode zur Krebsdiagnostik, zu der auch Prof. Philipp Str\u00f6bel und Friederike M\u00f6rk Rede und Antwort standen, kann nun mit Hochdruck weiterentwickelt werden.<\/p>\n<p>Die Aufnahme in das IBT- Portfolio und ein F\u00f6rdervolumen in dieser H\u00f6he sind mit der Chance verbunden, Forschungsergebnisse m\u00f6glichst schnell voranzubringen und durch die Gr\u00fcndung eines Startups auch wirtschaftlich erfolgreich zu machen. Dar\u00fcber hinaus unterst\u00fctzt das IBT durch fachkundige Beratung, Coaching und Vernetzung. Davon wird nun auch das Projekt DeColi profitieren, f\u00fcr das Prof. Dr. Till Strowig, Prof. Dr. Julia Henkel und Dr. Christian Brandstetter gepitcht hatten.<\/p>\n<p><b>Innovative K\u00f6pfe aus Niedersachsen \u2013 Das sind die Gewinner-Projekte:<\/b><\/p>\n<p><b>PathoPress &#8211; Universit\u00e4tsmedizin G\u00f6ttingen (UMG)<\/b><\/p>\n<p>Eine pr\u00e4zise Krebsdiagnostik h\u00e4ngt ma\u00dfgeblich davon ab, genau zu wissen, wie weit sich die Erkrankung ausgebreitet hat. Ein entscheidender Faktor ist die zuverl\u00e4ssige Erkennung von Lymphknotenmetastasen, die einen starken Einfluss auf die Stadieneinteilung, Behandlungsentscheidungen und den Behandlungserfolg hat. In der routinem\u00e4\u00dfigen Pathologie ist die Identifizierung von Lymphknoten in chirurgisch entnommenem Gewebe jedoch nach wie vor ein arbeitsintensiver und von Anwender*innern abh\u00e4ngiger Prozess \u2013 insbesondere bei Krebsarten wie Darm- und Eierstockkrebs, bei denen Lymphknoten in gro\u00dfen Mengen an Fettgewebe eingebettet sind. <\/p>\n<p> PathoPress f\u00fchrt ein neuartiges Ger\u00e4t ein, das Fettgewebe mechanisch komprimiert, um dessen Volumen deutlich zu reduzieren, w\u00e4hrend die volle Kompatibilit\u00e4t mit der Standard-Histopathologie und Immunhistochemie gewahrt bleibt. Durch die Erm\u00f6glichung einer vollst\u00e4ndigen und standardisierten Untersuchung des verbleibenden Gewebes macht diese Technologie eine zuverl\u00e4ssigere Erkennung aller Lymphknoten m\u00f6glich, reduziert die Arbeitsbelastung f\u00fcr das Pathologiepersonal, verbessert die Sicherheit und den Arbeitsablauf und unterst\u00fctzt bessere Behandlungsentscheidungen. PathoPress hat sich zum Ziel gesetzt, ein einfaches physikalisches Prinzip in ein praktisches Diagnosewerkzeug umzusetzen, das die Krebsstadien-Einteilung verbessern und letztlich Patient*innen weltweit zugutekommen kann.<\/p>\n<p><b>DeColi &#8211; Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Infektionsforschung Braunschweig (HZI)<\/b><\/p>\n<p> Krankenhausinfektionen, die durch multiresistente gramnegative Bakterien verursacht werden, stellen weltweit eine wachsende Bedrohung dar \u2013 oft treten sie gerade dann auf, wenn Patient*innen am verwundbarsten sind. Eine Besiedlung des Darms mit Krankheitserregern wie Escherichia coli tritt h\u00e4ufig lange vor der Entwicklung schwerer Infektionen wie einer Sepsis, Lungenentz\u00fcndung, Wundinfektion oder wiederkehrenden Harnwegsinfektionen auf. DeColi geht dieses Problem an der Quelle an, indem es ein lebendes biotherapeutisches Produkt entwickelt, das diese gef\u00e4hrlichen Bakterien selektiv aus dem Darm entfernt, bevor eine Infektion beginnt. Der Ansatz richtet sich an eine gro\u00dfe und hochrisikobehaftete Patient*innengruppe, f\u00fcr die es keine zugelassenen Pr\u00e4ventionsm\u00f6glichkeiten gibt, und nutzt ein zielgerichtet entworfenes Bakterienkonsortium mit klar definierten Funktionen. <\/p>\n<p>Diese Strategie, die auf zuverl\u00e4ssige Wirksamkeit und skalierbare Herstellung ausgelegt ist, zielt darauf ab, Infektionen zu verhindern, anstatt auf sie zu reagieren. DeColi bietet einen neuen, proaktiven Weg, um antibiotikaresistente Infektionen zu reduzieren und die Behandlungsergebnisse f\u00fcr Patient*innen zu verbessern.<\/p>\n<p><b>Schwere Entscheidung f\u00fcr die Jury<\/b><\/p>\n<p>Niedersachsen ist gut aufgestellt in den Lebenswissenschaften. Gleich sieben Teams aus den f\u00fchrenden Forschungseinrichtungen Leibniz Universit\u00e4t Hannover, Georg-August-Universit\u00e4t G\u00f6ttingen, Universit\u00e4tsmedizin G\u00f6ttingen und Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Infektionsforschung in Braunschweig, haben dieses Mal ihre Innovationen im Rahmen des IBT-Events pr\u00e4sentiert. Die Qual der Wahl hatte die Jury unter dem Vorsitzenden Prof. Dr. Peter Hammann (Consultant, ehem. Sanofi) und der Vize-Vorsitzenden Prof. Dr. Helga R\u00fcbsamen-Schaeff (Gr\u00fcnderin AiCuris). Die n\u00e4chste und damit siebte IBT Portfolio-Konferenz findet Anfang 2027 in G\u00f6ttingen statt.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Thomas Sommer, Direktor des IBT: \u201eIch freue mich \u00fcber zwei Dinge ganz besonders: Wir beobachten mittlerweile eine konstante Zahl an Antr\u00e4gen neuer Projekte. Das spricht deutlich f\u00fcr die Innovationskraft Niedersachsens. Und wir haben diesmal zwei junge Teams gek\u00fcrt, die ihre Ausgr\u00fcndungsideen hochengagiert vorantreiben.\u201c<\/p>\n<p>Die IBT PRE-SEED Portfolio-Konferenz fand im Rahmen der Veranstaltung \u201eTransfer X Machen | IBT Life Science Edition\u201c von Niedersachsen.next statt, ein Tag ganz im Zeichen der Lebenswissenschaften &#8211; mit Coaching, Beratung und Netzwerkformaten f\u00fcr Startups, Forschende und Investor*innen.<\/p>\n<p><b>Von der Idee zur Gr\u00fcndung: F\u00f6rderung verschafft R\u00fcckenwind<\/b><\/p>\n<p>Den beiden Gewinner-Teams steht die jeweilige F\u00f6rdersumme f\u00fcr eine Laufzeit von zwei Jahren zur Verf\u00fcgung. Die Zeit wird daf\u00fcr genutzt, die Projekte wissenschaftlich und marktorientiert weiterzuentwickeln sowie ggf. weitere F\u00f6rdergelder zu generieren, damit aus den Forschungs- und Gesch\u00e4ftsideen eine Unternehmensgr\u00fcndung erfolgen kann. Mit PathoPress und DeColi befinden sich inzwischen zw\u00f6lf Projekte mit einer Gesamtf\u00f6rderung von rund 13 Millionen Euro im IBT-Portfolio.<\/p>\n<p><b>\u00dcber das IBT Lower Saxony<\/b><\/p>\n<p>Das IBT unterst\u00fctzt die Gr\u00fcndung neuer Startups im Bereich der biomedizinischen Forschung durch gezielte finanzielle F\u00f6rderung sowie fachkundige Beratung und Vernetzung mit f\u00fchrenden K\u00f6pfen aus Forschung und Industrie. Dabei werden landesweit die existierenden St\u00e4rken geb\u00fcndelt. <\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus schafft das IBT ein starkes Netzwerk aus Wissenschaft, Wirtschaft und klinischer Praxis, das Gr\u00fcnder*innen den Zugang zu relevanten Partner*innen, Ressourcen und Expertise erleichtert. Immer mit dem Ziel, exzellente Forschungsergebnisse m\u00f6glichst rasch in innovative pr\u00e4ventive, diagnostische und therapeutische Verfahren zu \u00fcberf\u00fchren.<\/p>\n<p>Erm\u00f6glicht wird das IBT durch eine F\u00f6rderung des Landes Niedersachsen und der VolkswagenStiftung \u00fcber das Programm zukunft.niedersachsen. Seit Ende 2025 geh\u00f6rt die Landesinitiative zur Wirtschafts- und Innovationsagentur Niedersachsen.next.<\/p>\n<p><b>Das waren die weiteren Finalisten bei der IBT Portfolio-Konferenz in Hannover:<\/b><\/p>\n<p><b>DECYTE \u2013 Georg-August-Universit\u00e4t G\u00f6ttingen<\/b><\/p>\n<p>Bauchbeschwerden sind h\u00e4ufig \u2013 und sie erz\u00e4hlen nicht immer die ganze Geschichte. Die zugrunde liegenden Ursachen reichen von harmlosen Problemen bis hin zu lebensbedrohlichen Erkrankungen wie dem kolorektalen Karzinom, der weltweit t\u00f6dlichsten Form von Bauchkrebs. Doch die heutigen Screeningverfahren haben deutliche Schw\u00e4chen: Stuhltests \u00fcbersehen h\u00e4ufig Krebsvorstufen und fr\u00fche Stadien und die Koloskopie ist zwar effektiv, f\u00fcr Patient*innen jedoch invasiv. DECYTE entwickelt einen hochsensitiven, blutbasierten Test, der mithilfe k\u00fcnstlicher Intelligenz kolorektalen Krebs bereits in sehr fr\u00fchen Stadien erkennt, indem subtile Signale des Immunsystems entschl\u00fcsselt werden \u2013 lange bevor Symptome auftreten. Der Proof-of-Concept zeigt: DECYTE erreicht eine mit der Koloskopie vergleichbare Sensitivit\u00e4t \u2013 ohne deren Invasivit\u00e4t \u2013 und \u00fcbertrifft bestehende blutbasierte Screeningtests in Sensitivit\u00e4t und Genauigkeit. Durch den Verzicht auf invasive Eingriffe und unzuverl\u00e4ssige Stuhltests hat diese Technologie das Potenzial, die Krebsfr\u00fcherkennung grundlegend zu ver\u00e4ndern und k\u00fcnftig auch viele weitere immunassoziierte Erkrankungen fr\u00fcher zu erkennen.<\/p>\n<p><b>FLARE &#8211; Leibniz Universit\u00e4t Hannover (LUH)<\/b><\/p>\n<p>Was w\u00e4re, wenn Chirurg*innen w\u00e4hrend einer Operation Infektionen fast so klar sehen k\u00f6nnten wie anatomische Strukturen? FLARE entwickelt sNIR, einen neuartigen Farbstoff f\u00fcr die Nahinfrarot-Bildgebung, der eine Echtzeit-Darstellung w\u00e4hrend chirurgischer Eingriffe erm\u00f6glicht. Im Vergleich zu heute verwendeten Standardfarbstoffen liefert sNIR einen h\u00f6heren Kontrast und schnellere Ergebnisse \u2013 und kann dabei mit bestehenden klinischen Bildgebungssystemen eingesetzt werden. Urspr\u00fcnglich zur Detektion von Hirntumoren entwickelt, wird die Technologie nun erweitert, um bakterielle Infektionen in Wunden oder an Implantaten sichtbar zu machen und zuverl\u00e4ssig von harmlosen Entz\u00fcndungen zu unterscheiden. Durch die Kombination intelligenter Bildgebungssonden mit modernen Technologien wie chirurgischen Robotern kann dieser Ansatz Operationen sicherer machen, Komplikationen reduzieren und letztlich Leben retten, indem er genau dann bessere Informationen liefert, wenn sie am dringendsten ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n<p><b>PAERUBLOCK &#8211; Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Infektionsforschung Braunschweig (HZI)<\/b><\/p>\n<p>Schwere, im Krankenhaus erworbene Lungeninfektionen, die durch Pseudomonas aeruginosa verursacht werden, geh\u00f6ren zu den am schwersten zu behandelnden Erkrankungen und stellen weltweit eine wachsende Gesundheitsgefahr dar. Anstatt die Bakterien direkt abzut\u00f6ten, verfolgt PAERUBLOCK einen anderen Ansatz: Es zielt auf ein Schl\u00fcsselenzym ab, das der Erreger nutzt, um Gewebe zu sch\u00e4digen, Entz\u00fcndungen auszul\u00f6sen und das Immunsystem zu umgehen. Indem die Bakterien unsch\u00e4dlich gemacht statt direkt angegriffen werden, erm\u00f6glicht diese Antivirulenz-Strategie den k\u00f6rpereigenen Abwehrkr\u00e4ften \u2013 und den verf\u00fcgbaren Antibiotika \u2013, Infektionen effektiver zu bek\u00e4mpfen. Der Ansatz tr\u00e4gt dazu bei, den Selektionsdruck f\u00fcr Antibiotikaresistenzen zu verringern, und senkt das Risiko von Nebenwirkungen, die \u00fcblicherweise mit einer konventionellen Antibiotikatherapie verbunden sind. Da sich die Wirkstoffe in mehreren Krankheitsmodellen als hochwirksam erwiesen haben \u2013 insbesondere in Kombination mit Standard-Antibiotika \u2013 und \u00fcber g\u00fcnstige Sicherheits- und Wirkstoffprofile verf\u00fcgen, treibt das Projekt nun die pr\u00e4klinische und klinische Entwicklung dieser Verbindungen voran und legt damit den Grundstein f\u00fcr ein zuk\u00fcnftiges Spin-off, das sich auf sicherere und nachhaltigere Infektions-Behandlungen konzentriert. <\/p>\n<p><b>RESTORE-PDAC &#8211; Universit\u00e4tsmedizin G\u00f6ttingen (UMG) <\/b><\/p>\n<p>Das duktale Adenokarzinom des Pankreas (PDAC) geh\u00f6rt zu den aggressivsten und t\u00f6dlichsten Krebsarten. Aktuelle Immuntherapien schlagen jedoch h\u00e4ufig fehl, weil der Tumor f\u00fcr das Immunsystem weitgehend unsichtbar bleibt. RESTORE-PDAC begegnet dieser Herausforderung durch die Entwicklung neuartiger niedermolekularer Modulatoren, die dazu beitragen, dass Tumore wieder erkennbar werden. Der Ansatz konzentriert sich auf die Wiederherstellung der Tumorantigenit\u00e4t, wodurch Immunzellen in die Lage versetzt werden, Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs (PDAC, duktales Adenokarzinom der Bauchspeicheldr\u00fcse) effektiver zu erkennen und anzugreifen. In pr\u00e4klinischen Studien verbessern die Leitstrukturen die Antigenpr\u00e4sentation, verst\u00e4rken die T-Zell-Aktivierung und potenzieren neuartige Immuntherapien wie CAR-T-Zell-Reaktionen. Durch die Reduktion von Entwicklungsrisiken und einen klaren Weg in Richtung klinischer Umsetzung soll das Potenzial kombinierter Immuntherapien f\u00fcr Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs erschlossen werden \u2013 und neue Hoffnung f\u00fcr eine Erkrankung geschaffen werden, f\u00fcr die dringend vielversprechendere Therapien ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n<p><b>RETRACT &#8211; Universit\u00e4tsmedizin G\u00f6ttingen (UMG)<\/b><\/p>\n<p>In der modernen Chirurgie verbringen hochqualifizierte Fachkr\u00e4fte bis zu vier Stunden t\u00e4glich mit manueller Retraktion \u2013 dem Halten von Organen, um den Zugang zum Operationsfeld zu gew\u00e4hrleisten. Diese k\u00f6rperlich anstrengende, repetitive Aufgabe tr\u00e4gt zu Erm\u00fcdung bei und schr\u00e4nkt den effizienten Einsatz spezialisierter chirurgischer F\u00e4higkeiten ein. RETRACT entwickelt ein neuartiges robotergest\u00fctztes Assistenzsystem, das diese Belastung \u00fcbernimmt. Die Technologie fungiert als intuitive, jederzeit verf\u00fcgbare \u201edritte Hand\u201c und unterst\u00fctzt Chirurg*innen w\u00e4hrend der Eingriffe. Im Gegensatz zu statischen Instrumenten ist das System mit Vibroakustik- sowie Kraft-Drehmoment-Sensoren ausgestattet, die Gewebespannung und Verrutschen in Echtzeit erfassen. Durch kontinuierliche Anpassung der Position und konstante Gewebespannung soll die Patient*innensicherheit deutlich erh\u00f6ht werden. RETRACT ist ein Wegbereiter f\u00fcr die Solochirurgie und verbindet Patient*innensicherheit mit chirurgischer Effizienz.<\/p>\n<p>Niedersachsen.next GmbH<br \/>\nSchiffgraben 22-28<br \/>\n30175 HannoverTelefon: 0511 76 07 26-0<br \/>\nEmail:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/180722\/mailto:next@nds.de\">next-info@nds.de<\/a><br \/>\n <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.niedersachsen-next.de\/\">www.niedersachsen-next.de<\/a>Kontakt:<br \/>\nPresse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit<br \/>\nAlexandra Kruse<br \/>\nTel. 0511 760726-82<br \/>\nMobil: 0172 4242855<br \/>\nGesch\u00e4ftsf\u00fchrer: Uwe Ilgenfritz-Donn\u00e9 (Sprecher) I Christian Kotschy<br \/>\nVorsitzender des Aufsichtsrates: Bj\u00f6rn Ungruhe (Nieders\u00e4chsische Staatskanzlei)<br \/>\nAmtsgericht Hannover | HRB 60760 | USt-ID-Nr.: DE225080579  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"07.05.2026 \u2013 16:06 Niedersachsen.next Aus dem Labor zur n\u00e4chsten Generation Startups: IBT Lower Saxony f\u00f6rdert biomedizinische Forschungsprojekte aus&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1001740,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1836],"tags":[3477,3364,29,30,46,1411,178,180,179,181],"class_list":{"0":"post-1001739","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hannover","8":"tag-bild","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-hannover","13":"tag-niedersachsen","14":"tag-presse","15":"tag-pressemeldung","16":"tag-pressemitteilung","17":"tag-pressemitteilungen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116534626919083383","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1001739","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1001739"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1001739\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1001740"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1001739"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1001739"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1001739"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}