{"id":1001899,"date":"2026-05-07T19:51:52","date_gmt":"2026-05-07T19:51:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1001899\/"},"modified":"2026-05-07T19:51:52","modified_gmt":"2026-05-07T19:51:52","slug":"ministerin-baer-entdeckt-die-kraft-der-erwartung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1001899\/","title":{"rendered":"Ministerin B\u00e4r entdeckt die Kraft der Erwartung"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">07.05.2026 \u2013 15:04<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Universit\u00e4tsklinikum Essen A\u00f6R\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/126425\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Universit\u00e4tsklinikum Essen A\u00f6R<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox-pseudo event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/d9c40660-af70-4945-9dd7-af617b055c13\/Prof_Ulrike_Bingel-K~MS_Wissenschaft.jpg.jpg\" data-description=\"Prof. Ulrike Bingel bei der Er\u00f6ffnung der Ausstellung \u201eMedizin der Zukunft\u201c \u201eauf der MS Wissenschaft in Berlin \u00a9 SFB 289\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"69fc8dcd270000fd2c7ad844\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/ministerin-b-r-entdeckt-die-kraft-der-erwartung.jpeg\"   alt=\"Ministerin B\u00e4r entdeckt die Kraft der Erwartung\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><b>Ministerin B\u00e4r entdeckt die Kraft der Erwartung<\/b><\/p>\n<p><b>Berlin\/Essen 07.<\/b><br \/>\n  <b> Mai 2026: <\/b><br \/>\n  <b>Im Rahmen des Wissenschaftsjahr 2026 \u2013 Medizin der Zukunft er\u00f6ffnete am 7. Mai <\/b><br \/>\n  <b>die Bundesministerin f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee B\u00e4r, die Ausstellung auf der <\/b><br \/>\n  <b>MS Wissenschaft<\/b><br \/>\n  <b> in Berlin. Prof. Ulrike Bingel vom Sonderforschungsbereich \u201eTreatment Expectation\u201c an der Universit\u00e4tsmedizin Essen erkl\u00e4rte der Ministerin und Sch\u00fclerInnen das Exponat \u201eDie Kraft der Erwartung \u2013 Nutze deine k\u00f6rpereigene Apotheke\u201c.<\/b><\/p>\n<p>\u201eAlso mein Zahnarzt ist total nett und ich habe keine Angst\u201c, erz\u00e4hlt der Berliner Grundsch\u00fcler an der interaktiven Station auf dem Binnenschiff. Die Leiterin des Schmerzzentrums an der Universit\u00e4tsmedizin Essen freut sich: \u201eDann stehen die Chancen gut, dass es auch nicht weh tut\u201c. Bei der Er\u00f6ffnung erkl\u00e4rt die Neurologin Ulrike Bingel der Ministerin Dorothee B\u00e4r und der Grundschulklasse, wie Erwartungseffekte in der Medizin wirken. Das Exponat des Sonderforschungsbereichs (SFB\/TRR) 289 \u201eTreatment Expectation\u201c an der Universit\u00e4t Duisburg-Essen l\u00e4dt ein, die Macht der Erwartungseffekte spielerisch selbst zu erfahren. An einem gro\u00dfen Gehirnmodell lernen die Besuchenden, welche Hirnareale f\u00fcr Placebo- und Noceboeffekte entscheidend sind. <\/p>\n<p>Die Sch\u00fcler nutzen flei\u00dfig das Mitmachmodul: Was wirkt besser gegen Schmerzen \u2013 eine Spritze oder eine Tablette? \u201eDie Spritze\u201c, rufen gleich drei Sch\u00fclerInnen. Die Aufl\u00f6sung steht hinter einer Schiebeklappe. <\/p>\n<p>Dann testeten die Sch\u00fclerInnen mit Dorothee B\u00e4r ihre eigenen Erwartungen nach einem Arztgespr\u00e4ch. \u00dcber unterschiedlich farbige Telefonh\u00f6rer konnten sie erleben, wie ein Arzt und eine \u00c4rztin ihnen ein Medikament gegen Bauchschmerzen verschreiben \u2013 mal warmherzig, mal eher k\u00fchl und wenig mitf\u00fchlend. Forschungsministerin B\u00e4r entschied schnell: \u201eDie Stimme und der Text beim gr\u00fcnen H\u00f6rer klingen empathisch.\u201c <\/p>\n<p>\u201eKommunikation ist ein entscheidender Faktor beim Therapieerfolg, denn je besser und verst\u00e4ndlicher ein Arzt, eine \u00c4rztin oder medizinisches Personal die Therapie erkl\u00e4rt, desto gr\u00f6\u00dfer sind die Chancen, dass sie gut wirkt und wenig Nebenwirkungen auftreten\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Bingel. Dorothee B\u00e4r betont: \u201eIhr wisst ja, kein Kind muss Schmerzen ertragen.\u201c Ihr ist wichtig, dass zum Beispiel die Unsicherheiten bei der Diagnose von Endometriose das Leiden und die Belastung verschlimmern. \u201eDas sind Noceboeffekte, die nicht sein sollten\u201c, so Bingel. Es dauert im Schnitt acht Jahre, bis die schmerzhafte Unterleibserkrankung richtig diagnostiziert und behandelt wird. <\/p>\n<p><b>Gesundheitsforschung zum Anfassen<\/b><\/p>\n<p>An rund 30 Exponaten k\u00f6nnen Besuchende in der Ausstellung aktiv werden. Sie k\u00f6nnen zum Beispiel Medikamente an einem k\u00fcnstlichen Organ testen, ihren Herzschlag mit einer Kamera messen oder virtuell in den Operationssaal der Zukunft eintauchen. Besuchende sind auch eingeladen, an drei Stationen neueste Forschung zu Krankheiten wie Demenz, Diabetes oder Endometriose zu erkunden. Der Besuch der Ausstellung wird ab zw\u00f6lf Jahren empfohlen und ist frei. Wissenschaft im Dialog (WiD) realisiert die Ausstellung im Auftrag des Bundesministeriums f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt. Die Exponate kommen direkt aus der Forschung und werden unter anderem entwickelt und zur Verf\u00fcgung gestellt von Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und DFG-gef\u00f6rderten Projekten, Hochschulen sowie weiteren Partnern. Dazu erkl\u00e4rt die Bundesministerin f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee B\u00e4r: \u201eGesundheit geht uns alle an. Jede und jeder Einzelne profitiert von starker Forschung, die gute Medizin und wirksame Vorsorge m\u00f6glich macht. Deshalb zeigen wir als BMFTR mit dem Wissenschaftsjahr 2026 \u2013 Medizin der Zukunft, wie Forschung unser Gesundheitssystem besser macht, von der Pr\u00e4vention bis zur Pflege, und wie technische Innovationen den Alltag von Menschen erleichtern.&#8220;<\/p>\n<p><b>Die Kraft der Erwartung <\/b><\/p>\n<p>Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gef\u00f6rderte SFB \u201eTreatment Expectation\u201c kl\u00e4rt \u00fcber die Zusammenh\u00e4nge zwischen den eigenen Behandlungserwartungen, Vorerfahrungen und dem Erfolg einer Behandlung sowie auftretenden Nebenwirkungen auf: Auch was jeder und jede Einzelne tun kann, um f\u00fcr die eigene Gesundheit von Placeboeffekten zu profitieren und Noceboeffekte zu vermeiden, zeigt das Exponat auf der MS Wissenschaft. \u201eWir m\u00fcssen uns von der Vorstellung verabschieden, dass der Therapieerfolg allein durch Wirkstoffe und Technik bestimmt wird, denn die beste Therapie wird ihr Potenzial nicht entfalten, wenn sie falsch vermittelt wird oder \u00c4ngste, Sorgen und negative Erfahrungen nicht ber\u00fccksichtigt werden\u201c, erkl\u00e4rt Bingel. Ihr Appell an Ministerin B\u00e4r: \u201eGute Medizin entsteht dort, wo Technologie und menschliche Interaktion mit richtiger Kommunikation zusammenkommen. Dieses Verst\u00e4ndnis sollte in allen Gesundheitsberufen, der Gesundheitskommunikation, der Forschung und der Gesundheitspolitik verankert sein.\u201c<\/p>\n<p><b>Link zu weiteren Informationen rund um die Ausstellung \u201eZukunft der Medizin\u201c und zum Interview mit Prof. Ulrike Bingel:<\/b><br \/>\n   <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.treatment-expectation.de\/mswissenschaft\">www.treatment-expectation.de\/mswissenschaft<\/a><\/p>\n<p><b>Pressekontakt <\/b><br \/>\nDr. Milena H\u00e4nisch<br \/>\nWissenschaftsredakteurin<br \/>\nReferat f\u00fcr Kommunikation und \u00d6ffentlichkeitsarbeit<br \/>\nMedizinische Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Duisburg-Essen<br \/>\nE-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/126425\/mailto: milena.haenisch@uk-essen.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> milena.haenisch@uk-essen.de<\/a><br \/>\nTelefon: 0201\/723-1615<br \/>\nInternetseite:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.uni-due.de\/med\">www.uni-due.de\/med<\/a><br \/>\nSocial Media:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.instagram.com\/medizinischefakultaet\/?next=%252F\">Instagram<\/a> |  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.facebook.com\/medessen\">Facebook<\/a> |  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/de.linkedin.com\/company\/medessen\">LinkedIn<\/a><b>\u00dcber die Medizinische Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Duisburg-Essen <\/b><br \/>\nDie Medizinische Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Duisburg-Essen (UDE) ist auf dem Campus des Universit\u00e4tsklinikums Essen angesiedelt. Wissenschaftler:innen verschiedener Disziplinen arbeiten hier gemeinsam am medizinischen Fortschritt und geben ihr Wissen an den Nachwuchs weiter. Das Ziel: Forschung auf internationalem Spitzenniveau und eine exzellente Ausbildung zuk\u00fcnftiger Wissenschaftler:innen, \u00c4rzt:innen und Pflegefachpersonen. <\/p>\n<p>Zu den Forschungsschwerpunkten z\u00e4hlen Herz- und Kreislauferkrankungen, Immunologie und Infektiologie, Onkologie, Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften sowie Transplantation. Eine Reihe in Essen entwickelter diagnostischer und therapeutischer Verfahren ist weltweiter Standard. Die Core Facilities der Medizinischen Fakult\u00e4t unterst\u00fctzen die Forschungsarbeiten der rund 1.500 Wissenschaftler:innen im klinischen und grundlagenwissenschaftlichen Bereich. <\/p>\n<p>Das Studium umfasst naturwissenschaftliche und medizinische Grundlagen, klinische F\u00e4cher sowie Psychologie und Soziologie. Es verkn\u00fcpft die Theorie und Anwendung am individuellen Krankheitsfall. Die Medizinische Fakult\u00e4t der UDE entwickelt die Lehre durch regelm\u00e4\u00dfige Evaluationen sowie ein strukturiertes Qualit\u00e4tsmanagement kontinuierlich weiter.<br \/>\n<b>\u00dcber die Essener Universit\u00e4tsmedizin <\/b><br \/>\nDie Essener Universit\u00e4tsmedizin (UME) umfasst das Universit\u00e4tsklinikum Essen sowie 15 Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen. Die UME ist mit etwa 1.700 Betten und rund 11.000 Mitarbeitenden das f\u00fchrende Gesundheitskompetenzzentrum des Ruhrgebiets und deckt die ganze Bandbreite einer umfassenden medizinischen Versorgung ab: von der Geburtshilfe \u00fcber die Kinderheilkunde bis zum Behandlungsspektrum der inneren Medizin sowie der Unfall- und Notfallversorgung. Wesentliche Grundlage f\u00fcr die klinische Leistungsf\u00e4higkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Duisburg-Essen.  <\/p>\n<p>                <script async src=\"\/\/www.instagram.com\/embed.js\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"07.05.2026 \u2013 15:04 Universit\u00e4tsklinikum Essen A\u00f6R Ministerin B\u00e4r entdeckt die Kraft der Erwartung Berlin\/Essen 07. 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