{"id":1001959,"date":"2026-05-07T20:25:17","date_gmt":"2026-05-07T20:25:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1001959\/"},"modified":"2026-05-07T20:25:17","modified_gmt":"2026-05-07T20:25:17","slug":"google-stellt-fitbit-air-vor-fitnesstracker-ohne-abozwang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1001959\/","title":{"rendered":"Google stellt Fitbit Air vor: Fitnesstracker ohne Abozwang"},"content":{"rendered":"<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Google hat sein erstes Fitbit-Wearable seit dem <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Fitbit-Charge-6-kommt-mit-neuem-Button-und-besserem-Pulsmesser-9320451.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Charge 6<\/a>, das im Jahr 2023 eingef\u00fchrt wurde, vorgestellt. Mit dem Fitbit Air steigt Google in den Markt der bildschirmlosen Fitnesstracker \u00e0 la <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/Fitnessarmbaender-ohne-Display-im-Test-Helio-Strap-Polar-Loop-und-Whoop-MG-10520194.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Whoop, Amazfit Helio Strap und Polar Loop<\/a> ein. Googles Armband ist mit 99 Euro g\u00fcnstiger als zwei der Konkurrenzmodelle, zudem gibt es keinen Abozwang.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem benennt Google seine Fitness-App von Fitbit in Google Health um. So ger\u00e4t die Marke Fitbit weiter in den Hintergrund.<\/p>\n<p>Viele Sensoren, bis 7 Tage Laufzeit<\/p>\n<p>Der Fitbit-Air-Tracker ist mit einem Gewicht von nur 12 Gramm ein regelrechtes Leichtgewicht \u2013 <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Whoop-5-0-Neuer-Fitnesstracker-mit-EKG-und-drei-Abostufen-10377653.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Whoop 5.0<\/a> wiegt mit 26,5 Gramm etwa das Doppelte, was allerdings immer noch leicht ist. Die Laufzeit des Google-Trackers ist mit gut einer Woche angegeben, womit das Gadget ausdauernder als die Pixel Watch 4 ist, die sp\u00e4testens nach zwei Tagen nachgeladen werden muss. Whoops aktueller Tracker h\u00e4lt etwa zwei Wochen mit einer Akkuladung durch.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/7\/7\/6\/8\/2\/google-fitbit-air_blau-f94cb3db7370acee.png\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Google Fitbnir Air in Blau\" height=\"2880\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 5120 \/ 2880; object-fit: cover;\" width=\"5120\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Google bietet f\u00fcr den Fitbit Air drei verschiedene Armb\u00e4nder an. Hier das \u201ePerformance Loop Band\u201c.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Google)\n    <\/p>\n<p>Immerhin soll ein Tag Laufzeit in nur einer Minute \u00fcber das Ladedock nachgeladen werden k\u00f6nnen. Zudem funktioniert das mitgelieferte magnetische Ladeger\u00e4t bidirektional, sodass man den Air-Tracker nicht falschherum auflegen kann. Falls der Tracker einmal komplett leer sein sollte, soll er binnen 90 Minuten wieder voll aufgeladen sein.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/7\/7\/6\/8\/2\/fitbit-air-active-band-8a0c8f517fa08e94.png\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Fitbit Air Active Band\" height=\"2880\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 5120 \/ 2880; object-fit: cover;\" width=\"5120\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Google)\n    <\/p>\n<p>Google spricht ferner davon, dass der Fitbit Air komfortabler als die Konkurrenz am Handgelenk sitzt. Der Hersteller bietet verschiedene Armb\u00e4nder an, die sich in \u201eSekundenschnelle\u201c austauschen lassen. Wasserfest ist der Fitnesstracker f\u00fcr bis zu 50 Meter. Google erm\u00f6glicht zudem die Nutzung zweier Fitbit-Produkte: Tags\u00fcber k\u00f6nne man die Pixel Watch verwenden, w\u00e4hrend man den weniger stark auftragenden Fitbit Air f\u00fcr den Schlaf verwenden k\u00f6nne, \u201eohne etwas zu verpassen\u201c.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Tracking rund um die Uhr<\/p>\n<p>Wie die Konkurrenzmodelle soll das Air-Gadget jedoch rund um die Uhr getragen werden. Es trackt nicht nur die \u00fcblichen Fitnessdaten wie Herzfrequenz, Distanz und Schritte, sondern auch den Schlaf inklusive der Schlafqualit\u00e4t. Durch die permanente Herzfrequenzmessung kann der Tracker Anzeichen von Vorhofflimmern bei unregelm\u00e4\u00dfigem Herzrhythmus erkennen und entsprechende Warnungen aussprechen. Ferner k\u00f6nnen Nutzerinnen und Nutzer sich benachrichtigen lassen, wenn die Herzfrequenz \u00fcber oder unter ihrem \u00fcblichen Bereich liegt. Zudem misst der Fitbit Air die Herzfrequenzvariabilit\u00e4t (HRV) sowie deren Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden. Der Air trackt au\u00dferdem die w\u00f6chentliche Cardio-Belastung und \u00fcberwacht s\u00e4mtliche Basiswerte, um die pers\u00f6nliche Fitness \u201evisualisieren und verstehen\u201c zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/7\/7\/6\/8\/2\/fitbit-air-sensoren-a0ac8b3d13651e31.png\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Fitbit Air \u2013\u00a0Blick auf die Unterseite mit Sensoren\" height=\"2880\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 5120 \/ 2880; object-fit: cover;\" width=\"5120\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Auf der Unterseite sind Sensoren und Ladekontakte angebracht. An Sensoren sind ein optischer Herzfrequenzmesser, ein 3-Achsen-Beschleunigungsmesser und ein Gyroskop integriert. Zudem sind Rot- und Infrarotsensoren zur \u00dcberwachung der Sauerstoffs\u00e4ttigung (SpO2), ein Temperatursensor zur Anzeige der Hauttemperaturschwankungen in der Google Health-App und ein Vibrationsmotor an Bord.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Google)\n    <\/p>\n<p>Gesammelt und aufbereitet werden s\u00e4mtliche Daten in der neuen Fitbit-App mit KI-Coach, die <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Google-verpasst-Fitbit-einen-ganzheitlichen-KI-Coach-10607552.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Google im August vergangenen Jahres vorgestellt<\/a> hat. Seit einigen Wochen l\u00e4sst sie sich auch <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Public-Preview-Google-bringt-runderneuerte-Fitbit-App-nach-Deutschland-11251660.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">hierzulande in der \u00f6ffentlichen Vorschau ausprobieren<\/a>. Mit der Ank\u00fcndigung des Air-Trackers benennt Google die App und die Dienste um: Statt Fitbit-App hei\u00dft sie nun \u201eGoogle Health App\u201c. Aus dem kostenpflichtigen Fitbit Premium wird \u201eGoogle Health Premium\u201c.<\/p>\n<p>Laut Google sind mit der Google-Health-App \u201ealle Funktionen zur Erfassung von Schlaf-, Aktivit\u00e4ts- und Gesundheitsdaten\u201c verf\u00fcgbar. Mit Google Health Premium erhalten Nutzerinnen und Nutzer Zugriff auf den Google Health Coach, der die Funktion \u201eAsk Coach\u201c, proaktive Benachrichtigungen, adaptive Trainingspl\u00e4ne und Zusammenfassungen des Coaches sowie \u201emultimodale\/konversationsbasierte Protokollierung\u201c umfasst.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>Dieser auf Gemini basierende Fitnesscoach ist dem Konzern zufolge dazu in der Lage, alle Fitness-, Gesundheits- und wichtigen medizinischen Daten inklusive des Zyklus zusammenzuf\u00fchren, um Nutzerinnen und Nutzern einen umfassenden \u00dcberblick zu verschaffen. Der KI-Coach erinnert ein wenig an jenen, den Whoop vor einer Weile eingef\u00fchrt hat. Er erkl\u00e4rt etwa, wie sich ein Training und Schlaf auf den K\u00f6rper auswirken und r\u00e4t anhand der Daten, ob man sich besser ausruhen oder eine weitere harte Trainingseinheit absolvieren sollte.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/7\/7\/6\/8\/2\/google-health-app-premium-1-2f018893a52416c0.png\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Screenshot: Google Health App\" height=\"2920\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 5540 \/ 2920; object-fit: cover;\" width=\"5540\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Die Premium-Version der Google-Health-App liefert mehr Daten und Analysedetails.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Google)\n    <\/p>\n<p>Der KI-Coach soll etwa auch bei der w\u00f6chentlichen Trainingsplanung helfen und detaillierte Workouts sowie Trainingsziele erstellen, die auf den pers\u00f6nlichen Gesundheitszielen basieren. Die KI soll zudem dazu in der Lage sein, die Workouts anhand von Echtzeitdaten dynamisch anzupassen. Wenn man etwa eine schlechte Nacht hatte, soll das ber\u00fccksichtigt werden, sodass das Training f\u00fcr den Tag entsprechend weniger intensiv ausf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Nutzer sollen die Google-Health-App mit \u201ehunderten\u201c Apps und Ger\u00e4ten verbinden k\u00f6nnen \u2013 \u201eunabh\u00e4ngig davon, ob diese \u00fcber Health Connect, Apple Health oder die Google Health-APIs integriert sind\u201c, schreibt Google. Damit k\u00f6nne man die Daten an einem Ort einsehen, \u201ebeispielsweise die Radtouren von Peloton oder Ihre Mahlzeiten von MyFitnessPal\u201c. Nicht unterst\u00fctzt wird offenbar die Kopplung des Fitbit Air mit anderen Ger\u00e4ten wie Radcomputern, um die Herzfrequenz darauf anzeigen zu k\u00f6nnen. Mit der Pixel Watch 3 und 4 war das unter Wear OS 6 m\u00f6glich, mit Wear OS 6.1 hatte Google die Verbindung offenbar gekappt \u2013 ein Verbindungsaufbau zu Wahoo-Fahrradcomputern l\u00e4sst sich nicht mehr herstellen, auch wenn Google in einem <a href=\"https:\/\/support.google.com\/fitbit\/answer\/14236705?hl=de#zippy=%2Cpixel-watch-pixel-watch-oder-pixel-watch-mit-fitnessger%C3%A4ten-und-apps-verbinden%2Ckompatible-fitnessger%C3%A4te-oder-apps\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Supportdokument anderes schreibt<\/a>. Mit einem Whoop-Armband geht das reibungslos.<\/p>\n<p>Googles Fitbit Air unterst\u00fctzt Smartphones, auf denen Android 11 oder neuer sowie Apples iOS 16.4 oder neuer l\u00e4uft. Zudem seien ein Google-Konto und die Google-Health-App erforderlich. Das Gadget kostet 99,90 Euro und umfasst eine dreimonatige Testversion von Google Health Premium, das danach mit 8,99 Euro im Monat oder knapp 80 Euro im Jahresabo zu Buche schl\u00e4gt. Zum Vergleich: Whoop 5.0 kostet in der g\u00fcnstigsten Variante 200 Euro im Jahr.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:afl@heise.de\" title=\"Andreas Floemer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">afl<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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