{"id":1002374,"date":"2026-05-08T00:24:22","date_gmt":"2026-05-08T00:24:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1002374\/"},"modified":"2026-05-08T00:24:22","modified_gmt":"2026-05-08T00:24:22","slug":"berlin-die-vermessene-stadt-von-gluecksrankings-hashtag-tourismus-und-stiller-vertreibung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1002374\/","title":{"rendered":"Berlin, die vermessene Stadt: Von Gl\u00fccksrankings, Hashtag-Tourismus und stiller Vertreibung"},"content":{"rendered":"<p><strong>F\u00fcr wen ist diese Stadt? Der dramatische Schluss dieser Analyse lautet: Immer weniger f\u00fcr diejenigen, die das gemacht haben, wof\u00fcr Berlin geliebt wird.<\/strong><\/p>\n<p>Von Martyra Peng f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/berlin-die-vermessene-stadt-gluecksrankings-hashtag-tourismus-und-stille-vertreibung-10031983?utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=2026-05-01&amp;utm_campaign=30+04+BLZ+Open+Source\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>Es gibt einen Moment, der sich in Berlin t\u00e4glich wiederholt\u00a0\u2013 in\u00a0<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/category\/friedrichshain-kreuzberg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Kreuzberg<\/a>, in Neuk\u00f6lln, in Friedrichshain und in jedem Bezirk, den irgendjemand irgendwann \u201eSzene\u201c genannt hat: Ein Mensch, der seit 30 Jahren in seiner Wohnung lebt, \u00f6ffnet morgens die Haust\u00fcr und tritt in etwas, was dort nicht hingeh\u00f6rt. Manchmal ist es Urin. Manchmal Erbrochenes. Manchmal der M\u00fcll einer Party, die in der Nacht vor seinem Hauseingang stattgefunden hat, ohne dass er eingeladen war \u2013 und die ihn auf eine Art betrifft, die kein Ranking der Welt erfasst.<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">Drau\u00dfen zieht eine Gruppe Touristen vorbei, Handys gez\u00fcckt. Sie hashtaggen. Platz sechs der am h\u00e4ufigsten gehashtaggten St\u00e4dte auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/category\/tiktok\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">TikTok<\/a>, notiert der Algorithmus brav. Das ist nicht der Anfang der Geschichte. Es ist nur ihr sichtbarster Teil.<\/p>\n<p><strong>Die Industrie des Gl\u00fccks<\/strong><\/p>\n<p>St\u00e4dte und L\u00e4nder werden seit den Achtzigerjahren systematisch in Produkte verwandelt \u2013 durch Standortmarketing, Tourismusstrategien, Investorenprospekte, Rankings. Der Begriff ist Kommodifizierung: die Verwandlung von etwas, das keinen Marktpreis hatte, in etwas, das einen hat.<\/p>\n<p>Die einflussreichsten St\u00e4dterankings der Welt dokumentieren diesen Prozess in seiner reinsten Form. Das EIU entwickelte seinen \u201eGlobal Liveability Index\u201c urspr\u00fcnglich als Schwestererhebung zum \u201eCost of Living Report\u201c \u2013 entworfen, um Hardship-Bonuszahlungen f\u00fcr entsandte Unternehmensangestellte zu berechnen. Mercer bewertet Schulen und Bildung nach der Vielfalt internationaler Privatschulen, nicht nach Abbrecherquoten oder Lehrer-Sch\u00fcler-Verh\u00e4ltnissen. Was f\u00fcr die ans\u00e4ssige Bev\u00f6lkerung z\u00e4hlt, kommt in dieser Metrik nicht vor. Das Ranking misst die Stadt durch die Augen des Expatriates im Firmenapartment. Nicht durch die Augen des Busfahrers, der ihn dorthin bringt.<\/p>\n<p>Noch fundamentaler ist das Messproblem beim \u201eWorld Happiness Report\u201c, der f\u00fcr\u00a0<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/category\/finnland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Finnlands<\/a>\u00a0j\u00e4hrliche Siegesparade verantwortlich zeichnet. Der Gallup World Poll\u00a0befragt rund 1000 Personen pro Land pro Jahr. Der Stichprobenrahmen ist ausdr\u00fccklich nur die \u201enichtinstitutionalisierte\u201c Bev\u00f6lkerung. Menschen in Haftanstalten, psychiatrischen Einrichtungen oder dauerhafter Obdachlosigkeit werden systematisch nicht befragt \u2013 all jene, deren Lebensrealit\u00e4ten am weitesten vom Ranglistenplatz entfernt sind. Das Ergebnis ist, was die Surveyforschung einen Total Survey Error nennt: nicht Messfehler, sondern strukturelle Verzerrung durch selektive Erreichbarkeit.<\/p>\n<p><strong>Finnland: Das Gl\u00fcck der Unsichtbaren<\/strong><\/p>\n<p>Finnland gewinnt das Ranking, weil Finnland gut darin ist, gewinnbare Rankings zu gewinnen. Was der \u201eWorld Happiness Report\u201c erz\u00e4hlt, ist real: hohe institutionelle Vertrauenswerte, funktionierender Sozialstaat, niedrige Korruption. Aber er erz\u00e4hlt es \u00fcber eine Teilpopulation \u2013 und nennt das Ergebnis \u201edie Finnen\u201c.<\/p>\n<p>Die andere Seite ist ebenfalls real. 2023 starben 310 Menschen an drogenbedingten Ursachen, davon 91 unter 25 Jahren \u2013 der h\u00f6chste je gemessene Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2006. Mit 79 Drogentoten pro Million Einwohner liegt Finnland weit \u00fcber dem EU-Durchschnitt von 18 pro Million. Die Armutsgef\u00e4hrdungsquote lag 2024 bei 12,6 Prozent \u2013 bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren bei \u00fcber 30 Prozent.<\/p>\n<p>Diese beiden Realit\u00e4ten Finnlands existieren gleichzeitig. Das eine Finnland gewinnt jedes Jahr das Ranking, das andere taucht in Statistiken auf, die niemand auf die Tourismus-Website stellt.<\/p>\n<p>Das strukturelle Problem ist pr\u00e4zise benennbar: Das Ranking misst nicht Gesellschaft, es misst Erreichbarkeit. Und Erreichbarkeit ist selbst ein Privileg. Wer institutionalisiert ist, obdachlos, suchtkrank, wer nicht Finnisch spricht oder gelernt hat, gegen\u00fcber Beh\u00f6rden und Umfragen nach oben zu antworten \u2013 der landet nicht in der Stichprobe. Oder er landet darin und nennt die Zahl, die von ihm erwartet wird. Weighting-Verfahren gleichen demografische Verteilungen aus, aber nicht die fehlende Erreichbarkeit ganzer Lebenswelten.<\/p>\n<p><strong>Bhutan: Gl\u00fcck als Staatsr\u00e4son<\/strong><\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\"><a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/category\/bhutan\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Bhutan<\/a>\u00a0hat das Kunstst\u00fcck vollbracht, ein philosophisches Konzept \u2013 Nichtanhaftung, Mitgef\u00fchl, Harmonie mit der Natur \u2013 in ein Regierungsinstrument zu verwandeln. Der \u201eGross National Happiness Index\u201c ist buddhistische Staatsphilosophie und effektive PR-Strategie zugleich.<\/p>\n<p>Laut\u00a0<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/category\/human-rights-watch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Human Rights Watch<\/a>\u00a0wurden mehr als 100.000 Menschen nepalesischer Herkunft \u2013 rund ein Sechstel der Bev\u00f6lkerung \u2013 aus dem Land vertrieben, weil sie sich nicht in Bhutans buddhistische Staatskultur integrierten. Dann kam der GNH-Index. Und die westliche Presse schrieb von dem kleinen K\u00f6nigreich, das Gl\u00fcck wichtiger nimmt als Wachstum.<\/p>\n<p>Das ist keine B\u00f6swilligkeit. Es ist etwas Schlimmeres: eine Naivit\u00e4t, die sich als Tiefgang verkleidet. Die westliche Sinnsuche \u2013 entt\u00e4uscht vom Materialismus, fasziniert vom Buddhismus, auf der Suche nach Alternativen zum BIP-Fetisch \u2013 projizierte auf Bhutan ein Gegenbild, das sie brauchte. Bhutan lieferte die Kulisse. Den Rest erledigte das Storytelling.<\/p>\n<p>Der GNH mischt Selbstevaluationsfragen mit objektiven Messungen so, dass das Ergebnis systematisch zugunsten staatlicher Politiken verzerrt wird. Er misst nicht Gl\u00fcck. Er misst Compliance mit dem staatlich definierten Bild eines guten Lebens. Im unabh\u00e4ngig erhobenen \u201eGallup World Happiness Report\u201c 2019 rangierte Bhutan auf Platz 95. Die Differenz zwischen Platz 1 in der eigenen Erz\u00e4hlung und Platz 95 in der externen Messung ist der Raum, in dem Staatsmarketing arbeitet.<\/p>\n<p><strong>Berlin: Die Ware namens Stadtkultur<\/strong><\/p>\n<p>Berlin hatte nach der Wende etwas, das man nicht kaufen kann \u2013 und das man deshalb sofort zu kaufen versuchte: eine genuine Nachwendekultur aus Leere, Armut, besetzten H\u00e4usern und Fabrikhallen ohne Heizung. Techno als Klang des Mauerlochs. Kreuzberg als Ort, wo das Scheitern keine Schande war.<\/p>\n<p>Diese Kultur war nicht f\u00fcr den Export gedacht. Ihr Image aber exportiert sich bis heute \u2013 und dieser Export hat Konsequenzen, die von den Exporteuren nicht getragen werden. Je mehr Menschen kommen, um das authentische, unkommerzialisierte Berlin zu erleben, desto schneller wird es kommerzialisiert. Die Suche nach dem Ort, der noch nicht touristisch ist, macht diesen touristisch. Das ist keine Paradoxie, die sich aufl\u00f6sen l\u00e4sst. Es ist die Grundstruktur des modernen Kulturtourismus.<\/p>\n<p>Was der Tourismus strukturell hinterl\u00e4sst, ist messbar. Das DIW Berlin hat nachgewiesen: Jede zus\u00e4tzliche Airbnb-Unterkunft l\u00e4sst die Angebotsmieten im direkten Umfeld um durchschnittlich 13 Cent pro Quadratmeter steigen.<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">Nach dem Berliner Zweckentfremdungsverbot sank die Zahl der Airbnb-Angebote von 190.473 im Jahr 2018 auf 89.301 im Jahr 2023 \u2013 fast eine Halbierung. Dennoch w\u00e4chst ein Graumarkt m\u00f6blierter Kurzzeitvermietungen, der regulatorisch kaum greifbar ist: Der Durchschnittspreis f\u00fcr m\u00f6blierte Wohnungen mit dreimonatiger Mindestmietdauer lag im September 2023 bei 2371 Euro pro Monat \u2013 eine regul\u00e4r vermietete Wohnung \u00e4hnlicher Gr\u00f6\u00dfe w\u00fcrde laut Mietspiegel zwischen 336 und 635 Euro kosten.<\/p>\n<p>In Friedrichshain-Kreuzberg liegen die j\u00e4hrlichen Verdr\u00e4ngungsraten bei \u00fcber acht Prozent, in den Kernbereichen bei \u00fcber zehn Prozent. Im Reuterkiez \u00fcberschreiten Angebotsmieten 2025 regelm\u00e4\u00dfig 20 Euro pro Quadratmeter \u2013 eine Steigerung von mehr als\u00a0 80 Prozent seit 2018. In einem Haus in der Buchholzer Stra\u00dfe gibt es bei 36 Wohneinheiten noch sechs normale Bestandsmieter. Die anderen 30 sind Touristen und Kurzzeitmieter.<\/p>\n<p>Das Gef\u00fchl von Nachbarschaft \u2013 nicht messbar, nicht hashtagf\u00e4hig, nicht rankingkompatibel \u2013 ist verschwunden.<\/p>\n<p>Neuk\u00f6lln wurde von Time Out auf Platz 22 der coolsten Stadtviertel der Welt gelistet, basierend auf Ratings von 12.000 Menschen weltweit. Das Ranking ist kein Dokument des Lebens in Neuk\u00f6lln. Es ist ein Dokument der Wahrnehmung durch Menschen, die kurz zu Besuch waren und deren Urteil in den Algorithmus flie\u00dft, der Immobilien-Entscheidungen beeinflusst. Das Ranking ist nicht die Ursache der Gentrifizierung. Es ist ihr Beschleuniger und ihr Legitimationsmedium.<\/p>\n<p><strong>Dieselbe Struktur, drei Gesichter<\/strong><\/p>\n<p>Was Bhutan, Finnland und Berlin verbindet, ist nicht ihre Verschiedenheit. Es ist ihre gemeinsame Grundstruktur: Lebensqualit\u00e4t wird auf eine Weise gemessen und vermarktet, die bestimmte Menschen sichtbar macht und andere ausblendet. In Bhutan sind es die Vertriebenen, die im GNH-Index nicht mehr vorkommen, weil sie nicht mehr im Land sind. In Finnland sind es die Drogentoten, die Armen, die Institutionalisierten, die in der Gallup-Stichprobe nicht landen. In Berlin sind es die Verdr\u00e4ngten \u2013 die Menschen, die in den Vierteln lebten, bevor sie Szeneviertel wurden.<\/p>\n<p>Das Muster ist identisch: Die Messung erfasst die Gewinner eines Prozesses und nennt das Ergebnis den Durchschnitt. Die Verlierer sind die unsichtbare Voraussetzung f\u00fcr den Wert, der gemessen wird. Ohne die urspr\u00fcngliche Armut kein Kreuzberg-Charme. Ohne den Charme kein Ranking. Ohne das Ranking keine Investoren. Ohne die Investoren keine Verdr\u00e4ngung.<\/p>\n<p>Die Produzenten der Berliner Nachwendekultur \u2013 die K\u00fcnstler, die Squatter, die Einwanderer, die Armen, die in kaputten Wohnungen blieben und dabei etwas erschufen, das die Welt fasziniert: Sie sind die urspr\u00fcnglichen Urheber des Produkts Berlin. Sie haben daran nicht verdient. Meistens haben sie daf\u00fcr bezahlt, indem sie verdr\u00e4ngt wurden.<\/p>\n<p>Am Ende bleibt eine einfache Frage, die alle Rankings, alle Tourismusstrategien, alle Standortmarketingkampagnen sorgf\u00e4ltig vermeiden: F\u00fcr wen ist diese Stadt? Nicht: Wer kommt hierher? Nicht: Welchen Hashtag-Wert hat dieser Bezirk? Sondern: Wer kann hier bleiben?<\/p>\n<p>Berlin beantwortet diese Frage t\u00e4glich, still und ohne Pressemitteilung. Die Antwort lautet: Immer weniger diejenigen, die das gemacht haben, wof\u00fcr Berlin geliebt wird. Immer mehr diejenigen, die gekommen sind, um dieses Gemachte zu konsumieren.<\/p>\n<p>Irgendwann ist das Gemachte aufgebraucht. Was dann bleibt, ist eine teure Stadt mit einem alten Image, dessen Ursprung niemand mehr kennt \u2013 und ein Hashtag, der noch eine Weile weiterl\u00e4uft, weil Algorithmen kein Ged\u00e4chtnis haben.<\/p>\n<p>Platz sechs der Welt. F\u00fcr wen, fragt niemand.<\/p>\n<p>Das ist ein Beitrag, der im Rahmen der Open-Source-Initiative der <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/berlin-die-vermessene-stadt-gluecksrankings-hashtag-tourismus-und-stille-vertreibung-10031983?utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=2026-05-01&amp;utm_campaign=30+04+BLZ+Open+Source\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Berliner Zeitung<\/a> ver\u00f6ffentlicht wurde. Dieser Beitrag unterliegt der Creative Commons Lizenz (CC BY-NC-ND 4.0). Er darf f\u00fcr nicht kommerzielle Zwecke unter Nennung des Autors und der Berliner Zeitung und unter Ausschluss jeglicher Bearbeitung von der Allgemeinheit frei weiterverwendet werden.<\/p>\n<p>Martyra Peng, geboren 1968, lebt und schreibt in Berlin. Sie ist Autorin von \u201eKohle\u201c, \u201eI\/O\u201c, \u201eSexwork 3.0\u201c, \u201eWorkuta\u201c, \u201eSimas Schweigen\u201c und \u201eDie unsichtbare Frau\u201c. \u201eDer Magnolienbaum\u201c erscheint am 8. Mai.\u00a0Transparenzhinweis: Die Autorin verwendet ein Pseudonym, der wahre Name ist der Redaktion bekannt.<\/p>\n<p class=\"partnersite\"><a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/berlin-die-vermessene-stadt-gluecksrankings-hashtag-tourismus-und-stille-vertreibung-10031983?utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=2026-05-01&amp;utm_campaign=30+04+BLZ+Open+Source\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Der Originalartikel kann hier besucht werden<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr wen ist diese Stadt? 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