{"id":1002662,"date":"2026-05-08T03:04:17","date_gmt":"2026-05-08T03:04:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1002662\/"},"modified":"2026-05-08T03:04:17","modified_gmt":"2026-05-08T03:04:17","slug":"krach-und-koenig-vor-bewaehrungsprobe-beim-spd-landesparteitag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1002662\/","title":{"rendered":"Krach und K\u00f6nig vor Bew\u00e4hrungsprobe beim SPD-Landesparteitag"},"content":{"rendered":"<p>            <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/sxfqhyx5zr-v4-ax-s2048.jpeg\" data-caption=\"SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach will Regierender B\u00fcrgermeister von Berlin werden. (Archivbild)  Foto: Jens Kalaene\/dpa\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"757\" class=\"entry-thumb td-modal-image\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" data-lazy- data-lazy- alt=\"SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach will Regierender B\u00fcrgermeister von Berlin werden. (Archivbild) \" title=\"SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach\" data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/sxfqhyx5zr-v4-ax-s2048.jpeg\"\/><\/a>SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach will Regierender B\u00fcrgermeister von Berlin werden. (Archivbild)  Foto: Jens Kalaene\/dpa<\/p>\n<p>Berlin (dpa\/bb) \u2013 Die SPD in Berlin will bei einem Parteitag ihr Programm f\u00fcr die Abgeordnetenhauswahl am 20. September beschlie\u00dfen und einen neuen Landesvorstand w\u00e4hlen. Nominiert als Landesvorsitzende sind der Spitzenkandidat f\u00fcr die Abgeordnetenhauswahl Steffen Krach und die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landesparlament, Bettina K\u00f6nig.\u00a0<\/p>\n<p>Ihre Wahl gilt als nahezu sicher. Interessant d\u00fcrfte aber werden, wie viel Zustimmung sie von den Delegierten angesichts schlechter Umfragewerte f\u00fcr die Partei bekommen. In der Berliner SPD gibt es bei solchen Abstimmungen f\u00fcr Landesvorsitzende au\u00dferdem h\u00e4ufig zur\u00fcckhaltende Zustimmung.\u00a0<\/p>\n<p>Aus SPD-Kreisen hei\u00dft es aber, die Partei m\u00fcsse sich mitten im Wahlkampf hinter die beiden stellen. Die Wahl ist bereits zum Auftakt des Parteitags in Berlin-Mitte geplant, der am Samstag fortgesetzt werden soll und zu dem rund 250 Delegierte erwartet werden.\u00a0<\/p>\n<p>Der Druck auf sie ist entsprechend gro\u00df, Einigkeit und Geschlossenheit zu vermitteln. Andererseits hat Krach es als Spitzenkandidat bisher nicht geschafft, die SPD in den Umfragen sichtbar nach vorn zu bringen.<\/p>\n<p>Kann die SPD st\u00e4rkste Kraft werden?<\/p>\n<p>Krach hat als Ziel ausgegeben, die SPD bei der Abgeordnetenhauswahl in rund viereinhalb Monaten zur st\u00e4rksten Partei zu machen. Das gilt nicht als ausgeschlossen, aber als schwierig.\u00a0<\/p>\n<p>Laut einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap kam die CDU Ende April auf 19 Prozent, Gr\u00fcne, Linke und AfD auf je 18 Prozent. Die SPD lag mit 14 Prozent auf Platz f\u00fcnf.\u00a0<\/p>\n<p>Nach der gerade ver\u00f6ffentlichten Civey-Umfrage kommt die CDU auf 20 Prozent. Dahinter liegen vier Parteien fast gleich auf: Die AfD kommt auf 17 Prozent, SPD, Gr\u00fcne und Linke jeweils auf 16 Prozent.\u00a0Bei der Wiederholungswahl 2023 erreichten die Sozialdemokraten 18,4 Prozent \u2013 ein Ergebnis, das damals als \u00abhistorisch schlecht\u00bb bewertet wurde.\u00a0<\/p>\n<p>Krach und K\u00f6nig wurden f\u00fcr den Landesvorsitz nominiert, nachdem ihre Vorg\u00e4nger Nicola B\u00f6cker-Giannini und Martin Hikel im vergangenen Jahr \u00fcberraschend ihren R\u00fcckzug f\u00fcr Ende November erkl\u00e4rt hatten. Sie begr\u00fcndeten ihre Entscheidung mit mangelndem R\u00fcckhalt in der Partei.<\/p>\n<p>Beide waren erst im Mai 2024 in ihr Amt gew\u00e4hlt worden \u2013 schon damals mit keinem \u00fcberragenden Ergebnis: Hikel mit nur 65,5, seine Co-Vorsitzende mit 67,6 Prozent.\u00a0<\/p>\n<p>SPD diskutiert ihr Wahlprogramm\u00a0<\/p>\n<p>Entsprechend gro\u00df waren die Hoffnungen, die viele Berliner SPD-Mitglieder mit Blick auf die Abgeordnetenhauswahl in Krach gesetzt haben: Im November wurde er einstimmig zum Spitzenkandidaten gew\u00e4hlt. Seitdem hat er sich immer wieder in inhaltliche Debatten eingeschaltet.<\/p>\n<p>Am Samstag steht die Beratung des Wahlprogramms im Mittelpunkt. Es sei mit knapp 60 Seiten deutlich k\u00fcrzer als \u00fcblich, sagte Krach der Deutschen Presse-Agentur. \u00abDas Ziel ist gewesen, alle Lyrik wegzulassen.\u00bb Schwerpunkte seien unter anderem Bildungspolitik, Sauberkeit in der Stadt, Sicherung von Arbeitspl\u00e4tzen und der Wohnraummangel.\u00a0<\/p>\n<p>Die Vergesellschaftung gro\u00dfer Wohnungsunternehmen sieht Krach skeptisch: \u00abNeue Wohnungen schaffen, den Markt st\u00e4rker regulieren und Mieten deckeln, ist der bessere und schnellere Weg, mit dem wir deutlich mehr Mieterinnen und Mietern helfen.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>Dar\u00fcber d\u00fcrfte es mit den Delegierten durchaus Diskussionen geben. Teile der Partei sind f\u00fcr die Umsetzung des erfolgreichen Volksentscheids dazu, \u00e4hnlich wie die Berliner Linke, in deren Wahlprogramm das ausdr\u00fccklich gefordert wird. Auch beim Thema Berliner Olympia-Bewerbung gehen in der SPD die Meinungen auseinander.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach will Regierender B\u00fcrgermeister von Berlin werden. 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