{"id":1003313,"date":"2026-05-08T09:17:19","date_gmt":"2026-05-08T09:17:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1003313\/"},"modified":"2026-05-08T09:17:19","modified_gmt":"2026-05-08T09:17:19","slug":"frankreich-jagt-elon-musk-tech-milliardaer-droht-haftbefehl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1003313\/","title":{"rendered":"Frankreich jagt Elon Musk \u2013 Tech-Milliard\u00e4r droht Haftbefehl"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_wirtschaft\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wirtschaft<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 08.05.2026, 10:58 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.merkur.de\/autor\/martin-wald-gu4f03gct.html\" title=\"Zur Autorenseite von Martin Wald\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" wald=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Martin Wald<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/profile.google.com\/cp\/CgsvZy8xODdjY3p3choA\" class=\"id-Story-googleFollowButton id-Story-googleFollowButton--default\" target=\"_blank\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" google-follow=\"\" auf=\"\" google=\"\" folgen=\"\" rel=\"nofollow noopener\">Uns auf Google folgen<\/a><\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Frankreich kn\u00f6pft sich Elon Musk vor \u2013 mit Holocaustleugnung und Kinderpornografie auf der Anklagebank. Der Tech-Milliard\u00e4r bleibt der Vorladung fern. Jetzt droht ein Haftbefehl.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Paris \u2013 Die Pariser Staatsanwaltschaft meint es ernst. Nachdem Elon Musk am 20. April einer Vorladung demonstrativ fernblieb, \u00fcbernehmen nun Ermittlungsrichter das Verfahren gegen den Tech-Milliard\u00e4r und seine Plattform X.<\/p>\n<p>Content-Partnerschaft<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\">Dieser Artikel entstand in einer Content-Partnerschaft mit Partner <a href=\"https:\/\/www.business-punk.com\/\" target=\"_blank\" class=\"id-import-Link id-pageApi-Link--externalDomain\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;FactBox&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;FactBox InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Business Punk&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.business-punk.com\/&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:10,&quot;storyElementCount&quot;:32}}\" rel=\"nofollow noopener\">Business Punk<\/a><\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Vorw\u00fcrfe wiegen schwer: manipulierte Algorithmen zugunsten rechtsextremer Inhalte, Holocaustleugnung, sexualisierte Deepfakes von Kindern \u2013 und Beihilfe zur Verbreitung von Kinderpornografie, wie Handelsblatt berichtet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/42506017-elon-musk-kaempft-an-vielen-fronten-Q2BG.jpg\" loading=\"lazy\"   height=\"733\" width=\"1100\" alt=\"Elon Musk k&#xE4;mpft an vielen Fronten\"\/>Frankreich kn\u00f6pft sich Elon Musk vor. \u00a9\u00a0IMAGO\/Xavier Collin\/Image Press Agency<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Was nach b\u00fcrokratischem S\u00e4belrasseln klingt, k\u00f6nnte f\u00fcr Musk ernste Konsequenzen haben. Sollte er einer erneuten Vorladung fernbleiben, droht den Ermittlungsrichtern zufolge ein Haftbefehl. Ein Szenario, das einem Mann, der gerade im Trump-Orbit seine politischen Ambitionen auslebt, mehr als ungelegen k\u00e4me.<\/p>\n<p>Wenn KI zur Waffe wird<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Im Zentrum der Ermittlungen steht Musks KI-Chatbot Grok, der international f\u00fcr Emp\u00f6rung sorgte. Der Bot produzierte sexualisierte Deepfakes von Frauen und Kindern \u2013 t\u00e4uschend echte, aber k\u00fcnstlich erzeugte Bilder, die in ihrer Perversion schwer zu \u00fcberbieten sind.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Dazu kommen Vorw\u00fcrfe, dass X-Algorithmen gezielt ver\u00e4ndert wurden, um rechtsextremen Inhalten mehr Reichweite zu verschaffen, so WirtschaftsWoche. Die franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden ermitteln seit rund einem Jahr. Ihr Ziel: X zum Betrieb im Einklang mit franz\u00f6sischem Recht zu zwingen. Die Vorladung h\u00e4tte Musk und der ehemaligen X-Chefin Linda Yaccarino Gelegenheit gegeben, Compliance-Ma\u00dfnahmen darzulegen. Stattdessen: Funkstille aus dem Musk-Lager.<\/p>\n<p>Musks toxische Reaktion<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Antwort des Tech-Titans kam prompt \u2013 und menschenverachtend. Musk beschimpfte die franz\u00f6sischen Ermittler auf X als \u201egeistig Behinderte\u201c. Ein Kommentar, der nicht nur juristisch heikel ist, sondern auch Musks Strategie offenbart: Angriff als beste Verteidigung, koste es, was es wolle.<\/p>\n<p>Schock-Momente und gro\u00dfe Eklats: So turbulent war das Politik-Jahr 2025<img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_interstitialImage\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1767216791_328_40838888-eklat-im-oval-office-demos-gegen-friedrich-merz-und-putin-trump-gipfel-in-alaska-das-politi.jpeg\" loading=\"lazy\"   height=\"1350\" width=\"2400\" alt=\"Eklat im Oval Office, Demos gegen Friedrich Merz und Putin-Trump-Gipfel in Alaska: Das Politik-Jahr 2025 war von gro&#xDF;en Aufregern gepr&#xE4;gt. \"\/><a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/bilder-der-groessten-schock-momente-im-politik-jahr-2025-zr-94091234.html\" class=\"id-StoryElement-intestitialLink-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" ansehen=\"\" data-k5a-pos=\"west_story_21_photoGalleryLink\" title=\"Zur Fotostrecke: Schock-Momente und gro&#xDF;e Eklats: So turbulent war das Politik-Jahr 2025\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fotostrecke ansehen<\/a><\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">X selbst bestreitet \u201ejegliches Fehlverhalten\u201c und spricht von \u201eunbegr\u00fcndeten\u201c Vorw\u00fcrfen. Man verteidige die Redefreiheit und die Grundrechte der Nutzer, lie\u00df das Unternehmen nach Durchsuchungen im Februar verlauten. Dass es bei Holocaustleugnung und Kinderpornografie nicht um Redefreiheit geht, sondern um Straftaten \u2013 geschenkt.<\/p>\n<p>Europa gegen den Tech-Goliath<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Frankreich ist kein Einzelfall. Auf Basis europ\u00e4ischer Digitalgesetze laufen mehrere Verfahren gegen Musks Plattform. Die <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/eu-europaeische-union-mitgliedstaaten-laender-gruendung-von-der-leyen-ziele-91385429.html\" class=\"id-import-Link id-pageApi-Link--externalDomain\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;EU&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/politik\/eu-europaeische-union-mitgliedstaaten-laender-gruendung-von-der-leyen-ziele-91385429.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:25,&quot;storyElementCount&quot;:32}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU<\/a>-Kommission pr\u00fcft, ob X systematisch gegen den Digital Services Act verst\u00f6\u00dft. Was sich abzeichnet: Europa verliert die Geduld mit einem Mann, der seine Plattform als rechtsfreien Raum behandelt und jede Regulierung als Angriff auf westliche Werte inszeniert.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Musk behauptet seit Langem, Europa schr\u00e4nke die Redefreiheit f\u00fcr rechte Meinungen ein. Eine These, die bei seinen Anh\u00e4ngern verf\u00e4ngt, juristisch aber ins Leere l\u00e4uft. Denn zwischen politischer Meinung und strafbaren Inhalten verl\u00e4uft eine klare Linie \u2013 eine, die Musk systematisch verwischt.<\/p>\n<p>Business Punk Check<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Hier prallen Welten aufeinander: Ein Tech-Milliard\u00e4r, der sich f\u00fcr unantastbar h\u00e4lt, trifft auf europ\u00e4ische Rechtsstaatlichkeit, die genau das nicht akzeptiert. Musks Strategie\u00a0\u2013 ignorieren, beleidigen, auf Redefreiheit pochen \u2013 mag in den USA verfangen. In Europa wird sie ihm zum Verh\u00e4ngnis.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Vorw\u00fcrfe sind zu gravierend, um sie wegzul\u00e4cheln. Kinderpornografie ist keine Meinungs\u00e4u\u00dferung. Holocaustleugnung ist in Frankreich strafbar.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Wer eine Plattform mit 500 Millionen Nutzern betreibt, tr\u00e4gt Verantwortung \u2013 ob ihm das passt oder nicht. F\u00fcr Musk wird es eng. Ein Haftbefehl w\u00fcrde seine Bewegungsfreiheit in Europa massiv einschr\u00e4nken. Gesch\u00e4ftlich k\u00f6nnte X in der EU zur Persona non grata werden. Die Frage ist nicht mehr, ob Europa durchgreift \u2013 sondern wann. Musks Arroganz k\u00f6nnte ihn teuer zu stehen kommen. Und das v\u00f6llig zu Recht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Wirtschaft Stand: 08.05.2026, 10:58 Uhr Von: Martin Wald DruckenTeilen Uns auf Google folgen Frankreich kn\u00f6pft sich Elon&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1003314,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-1003313","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116538210162840161","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1003313","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1003313"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1003313\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1003314"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1003313"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1003313"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1003313"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}