{"id":100353,"date":"2025-05-10T19:53:09","date_gmt":"2025-05-10T19:53:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/100353\/"},"modified":"2025-05-10T19:53:09","modified_gmt":"2025-05-10T19:53:09","slug":"forderung-von-europaeern-und-usa-kreml-will-waffenruhe-vorschlag-pruefen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/100353\/","title":{"rendered":"Forderung von Europ\u00e4ern und USA: Kreml will Waffenruhe-Vorschlag pr\u00fcfen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 10.05.2025 20:51 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Ukraine und ihre westlichen Verb\u00fcndeten haben Russland mit Nachdruck zu einer 30-t\u00e4gigen Feuerpause aufgefordert &#8211; schon ab kommendem Montag. Moskau erkl\u00e4rte nun, man werde \u00fcber den Vorschlag &#8222;nachdenken&#8220;.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Kreml hat angek\u00fcndigt, den Vorschlag der Ukraine f\u00fcr eine 30-t\u00e4gige Waffenruhe zu pr\u00fcfen. Wie russische Staatsmedien unter Berufung auf Kreml-Sprecher Dmitri Peskow berichteten, will der Kreml \u00fcber die von Kiews westlichen Verb\u00fcndeten vorgelegte Forderung &#8222;nachdenken&#8220;. Peskow \u00e4u\u00dferte sich demnach im US-Fernsehsender CNN zu der &#8222;neuen Entwicklung&#8220;, wies aber zugleich darauf hin, dass es sinnlos sei, Moskau &#8222;unter Druck zu setzen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGleichzeitig warf er den Europ\u00e4ern eine &#8222;konfrontative Haltung&#8220; vor. Von Europa gebe es &#8222;widerspr\u00fcchliche Erkl\u00e4rungen&#8220;, die &#8222;generell eher auf Konfrontation ausgerichtet sind als auf Versuche, unsere Beziehungen auf die ein oder andere Weise wiederzubeleben&#8220;, sagte der Kreml-Sprecher.<\/p>\n<p>    Merz, Macron, Starmer und Tusk in Kiew<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDamit bezog sich Peskow auf \u00c4u\u00dferungen von Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron, dem britischen Premierminister Keir Starmer und dem polnischen Regierungschef Donald Tusk bei einem gemeinsamen Besuch in Kiew.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDort hatten sie den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj getroffen, um \u00fcber das weitere Vorgehen zu beraten. Die Ukraine bot dabei eine 30-t\u00e4gige Waffenruhe an. &#8222;Die Ukraine und alle Verb\u00fcndeten sind bereit f\u00fcr eine vollst\u00e4ndige, bedingungslose Waffenruhe zu Land, in der Luft und auf See f\u00fcr mindestens 30 Tage schon ab Montag&#8220;, schrieb der ukrainische Au\u00dfenminister Andrij Sybiha auf der Plattform X.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch die westlichen Staats- und Regierungschefs riefen Moskau auf, der Waffenruhe zuzustimmen &#8211; und drohten im Falle einer Ablehnung mit neuen Sanktionen. Sie hatten zuvor \u00fcber den Vorsto\u00df mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump und weiteren Staaten der sogenannten &#8222;Koalition der Willigen&#8220; konferiert.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Merz, Macron, Tusk, Starmer und Selenskyj telefonieren mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Selenskyjs Kanzleichef Jermak verbreitete das Foto der Gruppe und schrieb von &#8222;historischen Momenten&#8220;.\n                    <\/p>\n<p>    Merz droht Putin mit weiterem Sanktionspaket<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Interview mit den <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/merz-interview-ukraine-waffenruhe-100.html\" title=\"Merz in den tagesthemen: &quot;Eine kleine Chance&quot; auf ein Kriegsende\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">tagesthemen sagte Merz, er sehe eine &#8222;kleine Chance&#8220;<\/a>, dass der russische Angriffskrieg in der Ukraine in absehbarer Zeit enden k\u00f6nnte. Russland m\u00fcsse die Aussichtslosigkeit einer Fortsetzung dieses Krieges erkennen und deshalb einer Feuerpause zustimmen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSollte dies nicht geschehen, drohte Merz Konsequenzen an: &#8222;Denn wir haben ja nicht nur dieses Angebot gemacht, sondern wir haben es auch mit einer ganz klaren Ank\u00fcndigung verbunden, die da lautet: Wenn er sich auf dieses Angebot nicht einl\u00e4sst, dann wird die Ukraine nicht nur weiter unterst\u00fctzt &#8211; dann wird es auch ein weiteres Sanktionspaket geben. Das ist in der Europ\u00e4ischen Union bereits in Vorbereitung.&#8220;<\/p>\n<p>    Keine \u00f6ffentlichen Infos \u00fcber Waffenlieferungen mehr<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der Sendergruppe RTL\/ntv k\u00fcndigte Merz zudem an, dass die neue Bundesregierung keine Informationen mehr \u00fcber die Milit\u00e4rhilfe an die Ukraine ver\u00f6ffentlichen werde. &#8222;Unter meiner F\u00fchrung wird die Debatte um Waffenlieferungen, Kaliber, Waffensysteme und und und aus der \u00d6ffentlichkeit herausgenommen&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach dem \u00dcberfall Russlands auf die Ukraine Ende Februar 2022 hatte die fr\u00fchere Bundesregierung zun\u00e4chst nur sporadisch \u00fcber die milit\u00e4rische Hilfe berichtet, bis sie dann auf Druck von Abgeordneten und der Medien ab Juni 2022 eine st\u00e4ndig aktualisierte Liste der gelieferten Systeme und G\u00fcter ins Internet stellte. Dies diente auch dazu, sich gegen den Vorwurf zu wehren, Deutschland tue zu wenig. Andere westliche L\u00e4nder folgten diesem Vorgehen nicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen stellte sich am Samstag hinter die Forderung nach einer Waffenruhe und k\u00fcndigte f\u00fcr den Fall eines Versto\u00dfes &#8222;weitere schmerzhafte Sanktionen&#8220; gegen Russland an. Zuvor hatten bereits die USA Russland f\u00fcr seine Forderungen und Hinhaltetaktik kritisiert und eine Feuerpause gefordert.<\/p>\n<p>    Von Moskau ausgerufene Waffenruhe endet<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der Nacht zu Sonntag endet allerdings offiziell eine Waffenruhe: Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin hatte wegen der Feierlichkeiten zum Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren eine dreit\u00e4gige Feuerpause ausgerufen; die Ukraine warf Moskau vor, dennoch ukrainische Stellungen anzugreifen. Es k\u00f6nnten also in der kommenden Nacht erneut russische Bomben- und Drohnenangriffe auf ukrainische St\u00e4dte geben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 10.05.2025 20:51 Uhr Die Ukraine und ihre westlichen Verb\u00fcndeten haben Russland mit Nachdruck zu einer 30-t\u00e4gigen Feuerpause&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":68220,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12,317,580],"class_list":{"0":"post-100353","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-ukraine","19":"tag-waffenruhe"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114485290997430037","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/100353","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=100353"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/100353\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/68220"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=100353"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=100353"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=100353"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}