{"id":1003633,"date":"2026-05-08T12:28:16","date_gmt":"2026-05-08T12:28:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1003633\/"},"modified":"2026-05-08T12:28:16","modified_gmt":"2026-05-08T12:28:16","slug":"leipzig-amokfahrer-kuendigte-seine-tat-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1003633\/","title":{"rendered":"Leipzig: Amokfahrer k\u00fcndigte seine Tat an"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der mutma\u00dfliche Amokfahrer von Leipzig hat bereits im April seine Tat angek\u00fcndigt. Nach Informationen der \u201eZeit\u201c schrieb der 33 Jahre alte Jeffrey K. in einer Chatnachricht an seine Frau, es sei \u201elange kein Auto mehr in eine Menschenmenge gefahren\u201c. Auf Anfrage der Zeitung best\u00e4tigte ein Sprecher der Leipziger Polizei, dass die Nachricht seiner Beh\u00f6rde vorliege, allerdings \u201eerst am Abend des Tatgeschehens\u201c. Sie sei im Zuge der Ermittlungen nach der Amokfahrt aufgetaucht.<\/p>\n<p>Vor der Tat lebten Jeffrey K. und seine Ehefrau bereits getrennt. Dem Bericht nach hatte sie sich offenbar bereits im M\u00e4rz an das Jugendamt gewandt. Im April erstattete sie zudem mehrere Anzeigen gegen ihren Ehemann wegen Bedrohung, Verleumdung und Beleidigung. Mindestens einmal hatte Jeffrey K. demnach gedroht, andere Mitglieder der Familie zu t\u00f6ten. Wie mehrere mit den Ermittlungen vertraute Personen gegen\u00fcber der \u201eZeit\u201c sagten, soll er an einer Psychose leiden und selbst davon gesprochen haben, wahnhafte Stimmen zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Nachdem er die Chatnachricht versandt hatte, begab sich Jeffrey K. am 17. April freiwillig in ein psychiatrisches Krankenhaus. Am 29. April verlie\u00df er die Klinik wieder. Noch am selben Abend kam es dem Bericht zufolge zu einem weiteren Polizeieinsatz bei der Ehefrau und dem gemeinsamen Kind. Das best\u00e4tigte der Sprecher der Leipziger Polizei ebenfalls auf Anfrage.<\/p>\n<p>Weitere Ma\u00dfnahmen, au\u00dfer einem Hinweis an das Gesundheitsamt, gab es bis zur Tat am Montagabend aber offenbar nicht. Man werde den \u201eganzen Einsatzverlauf\u201c aufarbeiten, gab der Polizeisprecher an, bislang l\u00e4gen jedoch keine Hinweise auf Vers\u00e4umnisse vor.<\/p>\n<p>Der in Leipzig wohnhafte Mann war am Montagnachmittag in der Innenstadt von Leipzig mit einem Auto durch eine belebte Fu\u00dfg\u00e4ngerzone gerast. Er erfasste mehrere Menschen, eine 63-j\u00e4hrige Frau und ein 77-j\u00e4hriger Mann starben. Sechs weitere Menschen im Alter von 21 bis 87 Jahren wurden nach Ermittlerangaben verletzt, zwei von ihnen schwer &#8211; ein 75 Jahre alter Mann und eine 84 Jahre alte Frau. Alle seien inzwischen au\u00dfer Lebensgefahr.<\/p>\n<p>Das Motiv des Mannes war weiter unklar. Den Ermittlern zufolge gab es keine Hinweise auf einen politischen oder religi\u00f6sen Hintergrund. Der Beschuldigte ist inzwischen in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der mutma\u00dfliche Amokfahrer von Leipzig hat bereits im April seine Tat angek\u00fcndigt. 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