{"id":1003678,"date":"2026-05-08T12:55:21","date_gmt":"2026-05-08T12:55:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1003678\/"},"modified":"2026-05-08T12:55:21","modified_gmt":"2026-05-08T12:55:21","slug":"erweiterte-gefaesse-als-ursache-fuer-bestimmte-schlaganfaelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1003678\/","title":{"rendered":"Erweiterte Gef\u00e4\u00dfe als Ursache f\u00fcr bestimmte Schlaganf\u00e4lle"},"content":{"rendered":"<p>Erweiterung statt Blockade als Ursache\u00a0<\/p>\n<p>Ein lakun\u00e4rer <a href=\"https:\/\/www.aponet.de\/themen\/schlaganfall\" class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Schlaganfall\" data-rtr-id=\"f2a80732bc9bf921179875a30936ad20782883b9\" data-rtr-score=\"87.35824178902368\" data-rtr-etype=\"keyword\" data-rtr-index=\"5\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schlaganfall<\/a> entsteht in den kleinen Blutgef\u00e4\u00dfen tief im Gehirn. Er geh\u00f6rt zu den h\u00e4ufigsten Formen des isch\u00e4mischen Schlaganfalls und macht etwa jeden f\u00fcnften Fall aus. Bislang gingen Experten davon aus, dass vor allem verengte oder verstopfte Gef\u00e4\u00dfe die Ursache sind. Eine neue Studie aus Schottland stellt diese Annahme jetzt infrage. Demnach k\u00f6nnten erweiterte Gef\u00e4\u00dfe eine entscheidende Rolle spielen.<\/p>\n<p>MRT-Scans zeigen deutlich erh\u00f6htes Risiko\u00a0<\/p>\n<p class=\"ad-float-right\">F\u00fcr die Untersuchung wurden 229 Patientinnen und Patienten mit verschiedenen Schlaganfalltypen begleitet. Mithilfe von MRT-Scans konnten Ver\u00e4nderungen im Gehirn \u00fcber ein Jahr hinweg beobachtet werden. So lie\u00df sich der Schlaganfalltyp feststellen. Anzeichen von Sch\u00e4digungen der kleinen Gef\u00e4\u00dfe und neue Sch\u00e4digungen im Gehirn.\u00a0<\/p>\n<p>Das Ergebnis: Eine Erweiterung von Gef\u00e4\u00dfen im Gehirn war stark mit lakun\u00e4ren Schlaganf\u00e4llen verbunden. Betroffene hatten ein mehr als vierfach erh\u00f6htes Risiko. Zudem zeigte sich, dass diese Gef\u00e4\u00dferweiterung mit schneller fortschreitenden Hirnsch\u00e4den und sogenannten \u201estillen\u201c Schlaganf\u00e4llen einhergeht. Dabei handelt es sich um unbemerkte Durchblutungsst\u00f6rungen im Gehirn.<\/p>\n<p>Warum klassische Medikamente oft versagen<\/p>\n<p>Die Ergebnisse k\u00f6nnten den Experten zufolge erkl\u00e4ren, warum Acetylsalicyls\u00e4ure und andere Thrombozytenaggregationshemmer, die \u00fcblicherweise zur Schlaganfallpr\u00e4vention eingesetzt werden, bei der Vorbeugung des lakun\u00e4ren isch\u00e4mischen Schlaganfalls nicht so wirksam sind.<\/p>\n<p>Forscher hoffen auf neue Ans\u00e4tze f\u00fcr die Behandlung<\/p>\n<p>\u201eDiese Studie liefert eindeutige Belege daf\u00fcr, dass der lakun\u00e4re Schlaganfall nicht durch Fettablagerungen in gr\u00f6\u00dferen Arterien verursacht wird, sondern durch eine Erkrankung der kleinen Gef\u00e4\u00dfe im Gehirn selbst\u201c, sagt Professorin Joanna Wardlaw. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass zuk\u00fcnftige Therapien gezielt die kleinen Blutgef\u00e4\u00dfe im Gehirn sch\u00fctzen sollten. Aktuelle Studien untersuchen bereits Medikamente, die genau hier ansetzen.\u00a0<\/p>\n<p>DOI: <a href=\"http:\/\/dx.doi.org\/10.1161\/CIRCULATIONAHA.126.079493\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">10.1161\/CIRCULATIONAHA.126.079493<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Erweiterung statt Blockade als Ursache\u00a0 Ein lakun\u00e4rer Schlaganfall entsteht in den kleinen Blutgef\u00e4\u00dfen tief im Gehirn. 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