{"id":1004669,"date":"2026-05-08T22:17:21","date_gmt":"2026-05-08T22:17:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1004669\/"},"modified":"2026-05-08T22:17:21","modified_gmt":"2026-05-08T22:17:21","slug":"miet-rekordpreise-in-den-stadtvierteln-das-sind-die-neusten-zahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1004669\/","title":{"rendered":"Miet-Rekordpreise in den Stadtvierteln: Das sind die neusten Zahlen"},"content":{"rendered":"<p>Bezahlbaren Wohnraum zu finden in M\u00fcnchen, ist bekanntlich fast ein Sechser im Lotto. Und so schnell wird sich an der Situation auch nichts \u00e4ndern. Am Freitag hat das Marktforschungsinstitut IVD seinen Fr\u00fchjahrsbericht &#8222;Wohnimmobilien Mietobjekte Bayern und Landeshauptstadt M\u00fcnchen&#8220; vorgestellt.<\/p>\n<p>Die Neubauzahlen sind zu niedrig, es gibt weniger Wohnungsangebote auf dem freien Markt als 2021\/22\u00a0und die Mieten steigen und steigen. Allein seit Herbst hat der Preis f\u00fcr eine Bestandswohnung in M\u00fcnchen um 1,4 Prozent angezogen. Aktuell muss man rund 21,90 Euro pro Quadratmeter hinbl\u00e4ttern. Vor zehn Jahren waren es noch 14,90 Euro.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1688644_kippes_artikelbild-50proz_1F-xv2_tMYGuM.jpg\" alt=\"Professor Stephan Kippes analysiert seit \u00fcber 30 Jahren den Immobilienmarkt in Bayern.\" title=\"Professor Stephan Kippes analysiert seit \u00fcber 30 Jahren den Immobilienmarkt in Bayern.\" width=\"406\" height=\"610\"\/><\/p>\n<p>      Professor Stephan Kippes analysiert seit \u00fcber 30 Jahren den Immobilienmarkt in Bayern.<br \/>\n      \u00a9 imago stock&amp;people<\/p>\n<p>    Professor Stephan Kippes analysiert seit \u00fcber 30 Jahren den Immobilienmarkt in Bayern.<\/p>\n<p>von imago stock&amp;people <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>Wohnungen in neu gebauten Immobilien sind freilich noch teurer: 25,40 Euro mussten Mieter jetzt pro Quadratmeter zahlen, das sind noch mal 2,8 Prozent mehr als noch vor einem halben Jahr.<\/p>\n<p>Richtig teuer geworden sind neu gebaute Doppelhaush\u00e4lften: Aktuell m\u00fcssen Mieter 4120 Euro pro Monat zahlen. Vor einem halben Jahr waren es noch drei Prozent weniger.<\/p>\n<p>&#8222;Die Stadt m\u00fcsste eigentlich einen roten Teppich auslegen&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Jedem, der eine Wohnung baut&#8220;, so Stephan Kippes, &#8222;m\u00fcsste die Stadt eigentlich einen roten Teppich auslegen. Stattdessen werden die Leute blockiert und m\u00fcrbe gemacht.&#8220; Der Grund f\u00fcr seinen \u00c4rger: Auf der Internetseite der Stadt M\u00fcnchen gibt es zwar ein Portal, auf dem man theoretisch Termine vereinbaren kann, um Einsicht in Bauakten in der Zentralregistratur in der Blumenstra\u00dfe zu nehmen. Doch klickt man das an, erscheint zurzeit immer: &#8222;Aktuell ist kein Termin verf\u00fcgbar.&#8220;<\/p>\n<p>Der neue OB k\u00f6nne daf\u00fcr freilich nichts, sagt der Immobilienexperte, aber ge\u00e4ndert werden m\u00fcsse das schnell: &#8222;Wenn man nicht an Bauakten rankommt, ist das Sabotage.&#8220;<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/1688646_zentralregistratur_artikelbild-100proz_1F-xv3_lVNTRO.jpg\" alt=\"In der Zentralregistratur in der Blumenstra\u00dfe lagern rund 300.000 Akten. Aber Termine zur Akteneinsicht gibt es keine.\" title=\"In der Zentralregistratur in der Blumenstra\u00dfe lagern rund 300.000 Akten. Aber Termine zur Akteneinsicht gibt es keine.\" width=\"683\" height=\"1024\"\/><\/p>\n<p>      In der Zentralregistratur in der Blumenstra\u00dfe lagern rund 300.000 Akten. Aber Termine zur Akteneinsicht gibt es keine.<br \/>\n      \u00a9 Sigi M\u00fcller\/AZ-Archiv<\/p>\n<p>    In der Zentralregistratur in der Blumenstra\u00dfe lagern rund 300.000 Akten. Aber Termine zur Akteneinsicht gibt es keine.<\/p>\n<p>von Sigi M\u00fcller\/AZ-Archiv <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>Noch st\u00e4rker kritisiert der Professor f\u00fcr Immobilienmarketing die Staatsregierung. Die Mittel f\u00fcr die einkommensorientierte F\u00f6rderung (EOF) sind in M\u00fcnchen 2025 drastisch gesunken \u2013 auf nur noch rund 29 Millionen Euro. Die Folge: Im vergangenen Jahr wurden gerade mal 83 neue Sozialwohnungen gef\u00f6rdert. Stephan Kippes: &#8222;Das ist gar nichts. Ich kann nur sagen, mir w\u00e4re das peinlich.&#8220;<\/p>\n<p>Mittelfranken dagegen werde viermal so stark gef\u00f6rdert &#8222;wie der absolute Hotspot M\u00fcnchen&#8220;. Kippes weiter: &#8222;Das L\u00f6schwasser muss dahin, wo es brennt.&#8220;<\/p>\n<p>Die Viertel mit den h\u00f6chsten Mieten der Stadt sind laut neuem IVD-Bericht der Herzogpark (28,80 Euro pro Quadratmeter), Alt-Bogenhausen (28,50 Euro), Altstadt-Lehel (28 Euro) sowie die Maxvorstadt und Schwabing (beide 25,10 Euro).<\/p>\n<p>&#8222;L\u00f6schwasser muss dahin, wo es brennt&#8220;<\/p>\n<p>In der Ludwigvorstadt-Isarvorstadt ist es inzwischen genauso teuer wie in Nymphenburg (24 Euro), in Haidhausen kostet der Quadratmeter im Schnitt 24,60 Euro Miete. Dagegen ist Alt-Solln mit 20,90 Euro fast schon g\u00fcnstig. <br \/>In einer Liga spielen Mitter- und Obersendling (20,10 Euro), Obergiesing und der Arabellapark (20,20 Euro). Im mittleren Segment liegen Sendling, Denning, Hadern, Laim oder Pasing (19,10 bis 19,60 Euro).<\/p>\n<p>Am g\u00fcnstigsten sind Wohnungen nach wie vor im Hasenbergl sowie in Riem. Aber billig ist was anderes: 17 Euro im Schnitt wollten die Eigent\u00fcmer dort auch bei Neuvermietungen, hat das IVD-Institut ermittelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bezahlbaren Wohnraum zu finden in M\u00fcnchen, ist bekanntlich fast ein Sechser im Lotto. 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