{"id":1004706,"date":"2026-05-08T22:37:14","date_gmt":"2026-05-08T22:37:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1004706\/"},"modified":"2026-05-08T22:37:14","modified_gmt":"2026-05-08T22:37:14","slug":"hoffnung-auf-frieden-mit-iran-wall-street-faehrt-neue-rekorde-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1004706\/","title":{"rendered":"Hoffnung auf Frieden mit Iran: Wall Street f\u00e4hrt neue Rekorde ein"},"content":{"rendered":"<p>Hoffnung auf Frieden mit IranWall Street f\u00e4hrt neue Rekorde ein<\/p>\n<p>08.05.2026, 23:04 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(07:00 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Trader-James-Conti-right-works-on-the-floor-of-the-New-York-Stock-Exchange-Thursday-May-7-2026.webp\" alt=\"Trader-James-Conti-right-works-on-the-floor-of-the-New-York-Stock-Exchange-Thursday-May-7-2026\"\/>Die US-Anleger verabschieden sich mit guter Stimmung ins Wochenende. (Foto: AP)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">An der Wall Street w\u00e4chst die Zuversicht auf ein nahes Ende des Iran-Krieges. Auch die Zollschlappe f\u00fcr US-Pr\u00e4sident Trump vor Gericht sorgt f\u00fcr gute Stimmung unter den Anlegern. Zwei Indizes erreichen Allzeithochs. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Wall Street hat ihren Rekordlauf zum Wochenschluss wieder aufgenommen &#8211; S&amp;P-500 und Nasdaq erreichten Allzeithochs auf Schlusskursbasis. Die Abgaben vom Vortag wurden somit wieder wettgemacht. F\u00fcr Zuversicht sorgte, dass die USA offenbar um jeden Preis eine Friedensvereinbarung mit dem Iran finden wollen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump bezeichnete wiederholt die Waffenruhe als intakt und nicht gebrochen, obwohl es wieder wechselseitige Scharm\u00fctzel zwischen den Kriegsparteien gab.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">W\u00e4hrend der <b class=\"bold\">Dow-Jones-Index<\/b> bei 49.609 Punkten stagnierte, zogen <b class=\"bold\">S&amp;P-500<\/b> und <b class=\"bold\">Nasdaq-Composite<\/b> um 0,8 bzw. 1,7 Prozent an. Nach ersten Angaben gab es an der Nyse 1571 (Donnerstag: 1012) Kursgewinner und 1159 (1733) -verlierer. Unver\u00e4ndert schlossen 71 (70) Titel. Positiv auf die Stimmung wirkte auch, dass laut einem US-Bundeshandelsgericht Trump nicht befugt war, neue weltweite Z\u00f6lle zu erheben, nachdem eine vorherige Zollma\u00dfnahme im Februar vom Obersten Gerichtshof der USA f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rt worden war. Folglich sei Trumps Proklamation &#8222;ung\u00fcltig, und die gegen die Kl\u00e4ger verh\u00e4ngten Z\u00f6lle sind rechtlich unzul\u00e4ssig&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Sehr starke Arbeitsmarktdaten setzten derweil kaum Akzente. Die US-Wirtschaft hat im April sehr viel mehr neue Stellen geschaffen, als \u00d6konomen ihr zugetraut hatten. Die Arbeitslosenquote blieb konstant bei 4,3 Prozent. Nicht nur stehen die US-Arbeitsmarktdaten derzeit nicht im Rampenlicht, die Lesung l\u00f6ste auch keinen Handlungsbedarf mit Blick auf die US-Notenbank aus. Am Markt wird derzeit erwartet, dass die Fed im laufenden Jahr stillhalten wird.<\/p>\n<p>Lockerung unter neuem Fed-Chef? <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Mit der erh\u00f6hten und steigenden Inflation w\u00fcrde die Fed unter normalen Umst\u00e4nden \u00fcber Zinserh\u00f6hungen nachdenken. Stattdessen wird die Fed unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh voraussichtlich abwarten. Das bedeutet, dass die Geldpolitik de facto lockerer wird&#8220;, urteilte Chefmarktstratege Sonu Varghese von Carson Group. F\u00fcr eine Lockerung der Geldpolitik sprach auch die schw\u00e4cher als gedacht ausgefallene Stimmung der US-Verbraucher im Mai, zumal die Inflationserwartungen der Konsumenten zur\u00fcckgingen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Am Anleihemarkt sanken die Renditen auf alle F\u00e4lle wieder &#8211; im Zehnjahresbereich um 3 Basispunkte auf 4,36 Prozent. Analystin Daniela Hathorn von Capital.com wies darauf hin, dass das Lohnwachstum auf Jahresbasis schw\u00e4cher als erwartet ausgefallen sei. &#8222;Es reduziert die Dringlichkeit f\u00fcr die Fed, weiter zu straffen (&#8230;)&#8220;, sagte Hathorn. Der Dollar-Index b\u00fc\u00dfte mit gesunkenen Marktzinsen 0,1 Prozent ein.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die <b class=\"bold\">\u00d6lpreise<\/b> legten mit den Schlagzeilen \u00fcber Kampfhandlungen im Nahen Osten leicht zu, Nordsee\u00f6l der Sorte <b class=\"bold\">Brent<\/b> kostete weiter \u00fcber 100 Dollar das Fass. Auf Wochensicht verbuchte der \u00d6lpreis aber Verluste von 6,4 Prozent. Trump hatte die j\u00fcngsten milit\u00e4rischen Auseinandersetzungen zwischen iranischen und US-amerikanischen Streitkr\u00e4ften als &#8222;eine Lappalie&#8220; abgetan und erkl\u00e4rt, dass der Waffenstillstand weiterhin in Kraft sei. Sinkende Marktzinsen und Dollar-Schw\u00e4che hieven die Feinunze <b class=\"bold\">Gold<\/b> um 0,8 Prozent nach oben.<\/p>\n<p>Apple und Intel mit R\u00fcckwind<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Unter den Einzelaktien stiegen <b class=\"bold\">Apple<\/b> um 2 Prozent, <b class=\"bold\">Intel<\/b> schnellten um 13,9 Prozent nach oben. Beide Technologiekonzerne haben offenbar eine vorl\u00e4ufige Vereinbarung getroffen, nach der Intel einen Teil der Chips f\u00fcr Apple-Ger\u00e4te herstellen soll, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen erkl\u00e4rten. Am Aktienmarkt sorgte dar\u00fcber hinaus weiter die Berichtssaison f\u00fcr st\u00e4rkere Impulse. <b class=\"bold\">Coreweave<\/b> hatte den Verlust im ersten Quartal ausgeweitet und mitgeteilt, dass h\u00f6here Komponentenpreise die Investitionsausgaben in diesem Jahr erh\u00f6hen k\u00f6nnten. Der Cloud-Computing-Anbieter plant Investitionen \u00fcber 31 bis 35 statt von 30 Milliarden Dollar. Die Aktie st\u00fcrzte um 11,4 Prozent ab.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Cloudflare<\/b> brachen um 23,6 Prozent ein. Das Cloud-Konnektivit\u00e4tsunternehmen plant im Rahmen eines von k\u00fcnstlicher Intelligenz getriebenen Restrukturierungsplans rund 1100 Arbeitspl\u00e4tze abzubauen und sprach von einer Reaktion darauf, dass KI einen &#8222;Paradigmenwechsel&#8220; in der Softwarebranche ausl\u00f6se. Das Unternehmen meldete zudem einen Quartalsgewinn und -umsatz, die besser als von der Wall Street erwartet ausfielen, und hob die Jahresprognose an. Auch <b class=\"bold\">Upwork<\/b> baut im Rahmen eines Restrukturierungsplans Arbeitspl\u00e4tze ab, konkret fast ein Viertel. Die Marktplattform f\u00fcr freie Mitarbeiter verwies ebenfalls auf eine sich ver\u00e4ndernde &#8222;Natur der Arbeit&#8220; durch den Fortschritt der KI-Technologie. Das Unternehmen senkte zudem seine Umsatzprognose. Die Aktie sackte um 16,9 Prozent ab.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Block<\/b> hatte die Jahresgewinnprognose angehoben, nachdem der Bruttogewinn im ersten Quartal gesteigert worden war. Die Aktie des Fintech-Unternehmens wurde 6,7 Prozent h\u00f6her gehandelt. <b class=\"bold\">Akamai Technologies<\/b> gab bekannt, im Rahmen einer siebenj\u00e4hrigen Vereinbarung im Wert von 1,8 Milliarden Dollar Cloud-Infrastruktur-Dienste f\u00fcr ein f\u00fchrendes KI-Labor bereitzustellen. Die Reaktion war ein Kursfeuerwerk um 26,6 Prozent. <b class=\"bold\">Trade Desk<\/b> verloren 1,8 Prozent. Das Werbetechnologieunternehmen meldete f\u00fcr das erste Quartal schw\u00e4cher als erwartet ausgefallene Gewinne und gab eine schwache Umsatzprognose ab. Einen Abschlag von 9 Prozent verbuchten <b class=\"bold\">Expedia<\/b> nach Zahlenvorlage. Analysten sprachen von einer entt\u00e4uschenden Buchungsprognose des Reiseportals.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Alles Weitere zum heutigen B\u00f6rsengeschehen finden <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/der_boersen_tag\/Der-Boersen-Tag-Freitag-8-Mai-2026-id30799263.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Sie hier.<\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, mau\/DJ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hoffnung auf Frieden mit IranWall Street f\u00e4hrt neue Rekorde ein 08.05.2026, 23:04 Uhr Artikel anh\u00f6ren(07:00 min) Die US-Anleger&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1004707,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,345,186871,171,174,1124,173,172,6888,55,211],"class_list":{"0":"post-1004706","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-iran","14":"tag-iran-krieg","15":"tag-markets","16":"tag-maerkte","17":"tag-oelpreis","18":"tag-unternehmen","19":"tag-unternehmen-maerkte","20":"tag-wall-street","21":"tag-wirtschaft","22":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116541354841870631","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1004706","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1004706"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1004706\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1004707"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1004706"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1004706"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1004706"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}