{"id":1005434,"date":"2026-05-09T05:47:17","date_gmt":"2026-05-09T05:47:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1005434\/"},"modified":"2026-05-09T05:47:17","modified_gmt":"2026-05-09T05:47:17","slug":"reizgasaustritt-in-wiesbadener-sprachschule-34-betroffene-polizei-ermittelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1005434\/","title":{"rendered":"Reizgasaustritt in Wiesbadener Sprachschule &#8211; 34 Betroffene, Polizei ermittelt"},"content":{"rendered":"<p data-path-to-node=\"4\">Schreckmoment am Freitagnach, 8. Mai, in der Wiesbadener Innenstadt Nachmittag f\u00fcllte sich das Treppenhaus eines Geb\u00e4udes am Mauritiusplatz, in dem eine Sprachschule untergebracht ist, mit einem bei\u00dfenden Gas. Binnen Minuten klagten zahlreiche Personen \u00fcber starke Atemwegsreizungen und Hustenanf\u00e4lle.<\/p>\n<p>Gro\u00dfeinsatz ausgel\u00f6st<\/p>\n<p data-path-to-node=\"6\">Aufgrund der hohen Anzahl an Betroffenen und der zun\u00e4chst v\u00f6llig unklaren Stofflage l\u00f6ste die Leitstelle das Einsatzstichwort \u201eMANV 10\u201c Massenanfall von Verletzten aus. Dies sorgt daf\u00fcr, dass sofort \u00fcberregionale Rettungskr\u00e4fte und zus\u00e4tzliche Not\u00e4rzte an den Einsatzort beordert werden.<\/p>\n<p data-path-to-node=\"7\">Insgesamt z\u00e4hlten die Rettungskr\u00e4fte vor Ort 34 verletzte Personen. Besonders dramatisch. Unter den Betroffenen befanden sich 24 Kinder sowie zehn Erwachsene. Sie alle mussten durch den Rettungsdienst gesichtet, erstversorgt und auf ernsthafte Sch\u00e4digungen der Atemwege untersucht werden.<\/p>\n<p>Entwarnung nach medizinischer Sichtung<\/p>\n<p data-path-to-node=\"9\">Trotz der hohen Anzahl an Verletzten konnte gl\u00fccklicherweise nach einer intensiven medizinischen Kontrolle Entwarnung gegeben werden.\u00a0 Ernsthafte Verletzungen wurden bei den Kindern und Erwachsenen nicht festgestellt.<\/p>\n<p data-path-to-node=\"10,1,0\">Die meisten Personen konnten nach der Sichtung und einer kurzen Betreuung vor Ort wieder entlassen werden.<\/p>\n<p data-path-to-node=\"11\">Die Berufsfeuerwehr Wiesbaden, die mit Kr\u00e4ften der Feuerwachen 1, 2 und 3 vor Ort war, ging unter Atemschutz in das Geb\u00e4ude vor. Der Treppenraum wurde mit Hochleistungsl\u00fcftern vom Reizgas befreit und anschlie\u00dfend mit Messger\u00e4ten kontrolliert, bis keine Schadstoffkonzentration mehr nachweisbar war.<\/p>\n<p>Polizei ermittelt zur Ursache<\/p>\n<p data-path-to-node=\"13\">Wie das Reizgas in das Treppenhaus gelangen konnte, ist derzeit noch v\u00f6llig unklar. Die Polizei hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen und pr\u00fcft, ob das Gas vors\u00e4tzlich \u2013 etwa durch das Verspr\u00fchen von Pfefferspray \u2013 oder durch einen technischen Defekt freigesetzt wurde.<\/p>\n<p data-path-to-node=\"14\">W\u00e4hrend des Rettungseinsatzes kam es im Bereich rund um den Mauritiusplatz und die angrenzenden Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen zu massiven Verkehrsbehinderungen. Zahlreiche Rettungswagen aus Wiesbaden und dem benachbarten Rheingau-Taunus-Kreis waren im Einsatz, um die gro\u00dfe Anzahl an Patienten zu versorgen.<\/p>\n<p>P.S.: Sind Sie bei Facebook? 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