{"id":1005607,"date":"2026-05-09T07:24:36","date_gmt":"2026-05-09T07:24:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1005607\/"},"modified":"2026-05-09T07:24:36","modified_gmt":"2026-05-09T07:24:36","slug":"iran-krieg-katar-fordert-bei-treffen-mit-vance-wiederbelebung-der-iran-verhandlungen-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1005607\/","title":{"rendered":"Iran-Krieg: ++ Katar fordert bei Treffen mit Vance Wiederbelebung der Iran-Verhandlungen ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p>Die Gespr\u00e4che zwischen den USA und dem Iran \u00fcber das Atomprogramm gehen weiter. Ein neuer US-Vorschlag sieht Einschr\u00e4nkungen bei der Urananreicherung und m\u00f6gliche Lockerungen von Sanktionen vor. Katar dr\u00e4ngt derweil auf eine weitergehende Einigung. Mehr im Liveticker.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran gilt seit mehreren Wochen eine Waffenruhe im Nahen Osten. Doch die Feuerpause ist fragil. Die iranische Regierung pr\u00fcfte eigenen Angaben zufolge einen neuen Verhandlungsvorschlag der USA, US-Pr\u00e4sident Trump gibt sich zuversichtlich. <\/p>\n<p><b>Alle Entwicklungen zum Krieg in Nahost im Liveticker:<\/b><\/p>\n<p>06:29 Uhr \u2013 Satellitenbilder zeigen \u00d6lteppich vor iranischer Insel Charg<\/p>\n<p>Im Persischen Golf ist vor der iranischen \u00d6l-Insel Charg ein \u00d6lteppich entdeckt worden. Dieser war auf Satellitenbildern zu erkennen, die am Freitag vom Conflict and Environment Observatory (CEOBS) ver\u00f6ffentlicht wurden. Nach Angaben der Organisation mit Sitz in Gro\u00dfbritannien handelt es sich um einen der gr\u00f6\u00dften \u00d6lteppiche, die seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran am 28. Februar im Golf entdeckt wurden.<\/p>\n<p>Die Ursache der \u00d6lpest sei unbekannt, erkl\u00e4rte CEOBS im Onlinedienst X. Die \u201eNew York Times\u201c berichtete unter Verweis auf Analysen der Satellitenaufnahmen durch das Unternehmen Orbital EOS, dass sich der \u00d6lteppich am Donnerstag auf mehr als 50 Quadratkilometer erstreckte. Dem Bericht zufolge k\u00f6nnte es sich um \u201emehr als 3000 Barrel \u00d6l\u201c handeln. CEOBS zufolge treibt der \u00d6lteppich in Richtung S\u00fcden. <\/p>\n<p>Die im Norden des Persischen Golfs gelegene Insel Charg ist der wichtigste iranische \u00d6lterminal, \u00fcber den normalerweise 90 Prozent des Roh\u00f6ls aus dem Land umgeschlagen werden. Ende M\u00e4rz hatte US-Pr\u00e4sident Donald Trump gedroht, die Insel zu \u201evernichten\u201c, sollte der Iran die Stra\u00dfe von Hormus nicht wieder f\u00fcr den Schiffsverkehr freigeben.<\/p>\n<p>03:51\u00a0Uhr\u00a0\u2013 Katars Regierungschef fordert bei Treffen mit Vance Wiederbelebung der Iran-Verhandlungen<\/p>\n<p>Der katarische Regierungschef Mohammed bin Abdelrahman Al-Thani hat bei einem Treffen mit US-Vizepr\u00e4sident J.D. Vance in Washington eine Wiederbelebung der diplomatischen Bem\u00fchungen f\u00fcr ein Ende des Iran-Kriegs gefordert. Al-Thani habe bei dem Treffen betont, dass sich \u201ealle Parteien an den laufenden Vermittlungsbem\u00fchungen beteiligen m\u00fcssen, um den Weg zu ebnen f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung der Ursachen der Krise durch friedliche Mittel und Dialog\u201c, teilte das katarische Au\u00dfenministerium am Freitag im Onlinedienst X mit.<\/p>\n<p>Ziel sei ein \u201eumfassendes Abkommen, das dauerhaften Frieden in der Region gew\u00e4hrleistet\u201c, sagte al-Thani dem Ministerium zufolge.<\/p>\n<p>02:58 Uhr \u2013 Neue Iran-Sanktionen treffen chinesische Firmen<\/p>\n<p>Wenige Tage vor dem geplanten Treffen von Pr\u00e4sident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping treffen neue Iran-Sanktionen der USA auch mehrere chinesische Unternehmen. Sie h\u00e4tten eine Rolle bei der Beschaffung von Waffen sowie Bauteilen f\u00fcr das iranische Drohnen- und Raketenprogramm gespielt, teilte das US-Finanzministerium mit. Weitere betroffene Unternehmen kommen unter anderem aus Belarus und den Vereinigten Arabischen Emiraten.<\/p>\n<p>Die Unterst\u00fctzung aus China f\u00fcr den Iran ist ein Spannungspunkt im Verh\u00e4ltnis zwischen Washington und Peking. So sind etwa chinesische Raffinerien ein f\u00fchrender K\u00e4ufer von Erd\u00f6l aus dem Iran. Das Iran-Thema d\u00fcrfte neben dem Handelskonflikt eine wichtige Rolle bei dem f\u00fcr kommende Woche angesetzten Treffen von Trump und Xi in Peking spielen.<\/p>\n<p>02:34 Uhr \u2013 US-Blockade setzt iranischer \u00d6lindustrie zu<\/p>\n<p>Mit seiner Sperrung der Stra\u00dfe von Hormus setzt der Iran Staaten auf der ganzen Welt zu, die auf \u00d6l und Fl\u00fcssiggas aus der Region angewiesen sind. Doch Teherans eigene \u00d6lindustrie leidet ebenfalls zunehmend unter der US-Blockade, die den Export von gef\u00f6rdertem \u00d6l verhindert. Da zugleich die Kapazit\u00e4ten f\u00fcr eine Lagerung im Inland schrumpfen, k\u00f6nnte der Iran gezwungen sein, seine \u00d6lproduktion stark zu reduzieren oder in einigen F\u00f6rdergebieten sogar einzustellen.<\/p>\n<p>Die Analysefirma Kpler geht davon aus, dass das Land noch \u00fcber Kapazit\u00e4ten verf\u00fcge, um die \u00d6lf\u00f6rdermenge von zwei Wochen einzulagern \u2013 selbst nach einer Reduzierung des Outputs. \u201eDie unmittelbaren Auswirkungen auf den Umsatz sind zwar begrenzt, aber operative Restriktionen erzwingen jetzt Produktionsk\u00fcrzungen und ziehen einen verz\u00f6gerten, doch betr\u00e4chtlichen finanziellen Engpass nach sich\u201c, schreibt Kpler-Analyst Homayoun Falakshahi.<\/p>\n<p>Eine andere \u00d6l-Analysefirma, Wood Mackenzie, sch\u00e4tzt, dass dem Iran in etwa drei Wochen die Lagerkapazit\u00e4t ausgehen d\u00fcrfe. \u201eWenn die Blockade andauert, werden K\u00fcrzungen unausweichlich\u201c, erkl\u00e4rt Alexandre Araman von Wood Mackenzie. Durch Abschaltungen von mehr als einem Monat drohten langfristige Sch\u00e4den.<\/p>\n<p>02:28 Uhr \u2013 Trump erwartet \u201eheute Abend\u201c Antwort von Teheran auf US-Vorschlag<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat eigenen Angaben zufolge noch am Freitagabend (Ortszeit) mit einer Antwort des Iran auf den j\u00fcngsten US-Vorschlag f\u00fcr ein Abkommen zur Beendigung des Kriegs gerechnet. \u201eIch erhalte angeblich heute Abend einen Brief, also werden wir sehen, wie das l\u00e4uft\u201c, sagte Trump am Freitag vor dem Wei\u00dfen Haus zu Journalisten. <\/p>\n<p>Die iranische Regierung pr\u00fcfte eigenen Angaben zufolge einen neuen Verhandlungsvorschlag der USA. Der Sprecher des iranischen Au\u00dfenministeriums, Esmail Bakaei, erkl\u00e4rte, Teheran werde seinen Standpunkt dem Vermittler Pakistan \u201enach Abschluss seiner Beratungen\u201c \u00fcbermitteln. <\/p>\n<p>Medienberichten zufolge liegt bislang ein einseitiges Memorandum aus Washington vor, auf dessen Grundlage \u00fcber eine umfassende Friedensl\u00f6sung weiter verhandelt werden soll. Als Bedingung f\u00fcr eine Einigung nannte Trump den Verzicht der Islamischen Republik auf Atomwaffen.<\/p>\n<p>Laut dem Nachrichtenportal Axios sieht die Vereinbarung vor, dass sich der Iran zu einem Moratorium f\u00fcr die Urananreicherung verpflichtet und die USA im Gegenzug eingefrorene iranische Gelder in Milliardenh\u00f6he freigeben. Dem Bericht zufolge setzte Trump dem Iran eine 48-st\u00fcndige Frist zur Einigung auf die Kernpunkte.<\/p>\n<p>01:25 Uhr \u2013 Katar ermahnt Kriegsparteien: Verhandlungen als Chance f\u00fcr Frieden<\/p>\n<p>Nach den j\u00fcngsten milit\u00e4rischen Konfrontationen zwischen den USA und dem Iran ruft Katar alle Kriegsparteien auf, sich auf Vermittlungsbem\u00fchungen einzulassen. Das habe Ministerpr\u00e4sident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani bei einem Treffen mit US-Vizepr\u00e4sident JD Vance in Washington betont, wie das katarische Au\u00dfenministerium auf der Plattform X mitteilte. Die Verhandlungen k\u00f6nnten zu einem umfassenden Abkommen f\u00fcr dauerhaften Frieden in der Region f\u00fchren, hie\u00df es weiter. <\/p>\n<p>In der katarischen Mitteilung hie\u00df es weiter, beide Seiten h\u00e4tten die pakistanischen Vermittlungsbem\u00fchungen er\u00f6rtert, die auf eine Deeskalation der Spannungen abzielten. Aktuell wartet das Wei\u00dfe Haus auf eine Reaktion des Irans auf eine vorgeschlagene Absichtserkl\u00e4rung. Deren Ziel ist es unter anderem, einen Rahmen f\u00fcr zun\u00e4chst 30 Tage dauernde Verhandlungen zu schaffen, um den Krieg zu beenden. Diskutiert werden Medienberichten zufolge auch eine Lockerung von US-Sanktionen sowie Vereinbarungen zur Zukunft der Stra\u00dfe von Hormus. Zudem soll eine Grundlage f\u00fcr Verhandlungen \u00fcber Irans umstrittenes Atomprogramm geschaffen werden. Irans Regierung hatte am Donnerstag mitgeteilt, man pr\u00fcfe einen Vorschlag aus den USA.<\/p>\n<p>AFP\/dpa\/ceb\/krott<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Gespr\u00e4che zwischen den USA und dem Iran \u00fcber das Atomprogramm gehen weiter. 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