{"id":1006140,"date":"2026-05-09T12:33:19","date_gmt":"2026-05-09T12:33:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1006140\/"},"modified":"2026-05-09T12:33:19","modified_gmt":"2026-05-09T12:33:19","slug":"new-york-milliardaer-wehrt-sich-gegen-mamdanis-luxussteuerplaene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1006140\/","title":{"rendered":"New York: Milliard\u00e4r wehrt sich gegen Mamdanis Luxussteuerpl\u00e4ne"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/mamdani-rede-100.jpg\" alt=\"Mamdani an einem Rednerpult am Tag der Arbeit in New York\" title=\"Mamdani an einem Rednerpult am Tag der Arbeit in New York | Yuki Iwamura\/AP\/dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 09.05.2026 \u2022 12:40 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong><strong>New Yorks B\u00fcrgermeister will Reiche st\u00e4rker zur Kasse bitten. In einem viralen Video wirbt Mamdani f\u00fcr eine Luxussteuer auf Zweitwohnungen. Milliard\u00e4r Griffin f\u00fchlt sich dadurch blo\u00dfgestellt &#8211; und droht, Investitionen abzuziehen.<\/strong><\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                    <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ucar-102.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                                        <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Giselle Ucar\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/ucar-100.jpg\"\/><br \/>\n                                    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Es war die perfekte Inszenierung f\u00fcr die sozialen Medien: New Yorks B\u00fcrgermeister Zohran Mamdani steht vor einem noblen Wohngeb\u00e4ude direkt am ber\u00fchmten Central Park. Hier verk\u00fcndet er stolz, dass er eines seiner zentralen Wahlversprechen einl\u00f6sen wird: Reiche besteuern. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/new-york-zweitwohnung-steuer-100.html\" title=\"New Yorker B\u00fcrgermeister Mamdani will Steuern auf Luxus-Zweitwohnungen \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mamdani will eine Steuer f\u00fcr Luxus-Zweitwohnungen einf\u00fchren<\/a>. Davon betroffen w\u00e4re auch das Penthouse, vor dem er in dem Video steht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Es geh\u00f6rt dem US-amerikanischen Hedgefonds-Manager Ken Griffin, einer der f\u00fchrenden Finanzunternehmer weltweit. F\u00fcr sch\u00e4tzungsweise 238 Millionen US-Dollar hat Griffin seine Luxuswohnung gekauft &#8211; die teuerste Wohnimmobilie in der Geschichte der USA. Anwesend ist Griffin allerdings eher selten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mamdani nennt Griffin in seinem Video namentlich. New Yorker, die die Stra\u00dfe erkennen, wissen nun, wo der Milliard\u00e4r lebt. In einem Interview mit CNBC reagiert Griffin darauf: &#8222;Was mich an dem Video wirklich aufgeregt hat, ist, dass es mich in Gefahr gebracht hat.&#8220; Mamdani habe vergessen, dass der CEO eines anderen amerikanischen Unternehmens nur ein paar Stra\u00dfen von der Wohnung entfernt ermordet wurde. &#8222;Einen B\u00fcrger &#8211; egal welchen &#8211; in Gefahr zu bringen, ist unangemessen f\u00fcr einen Politiker&#8220;, sagte der Manager.<\/p>\n<p>    Griffin setzt auf Expansion in Miami<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Griffin war von Anfang an kein Mamdani-Fan. Die &#8222;Tax-the-rich&#8220;-Politik des B\u00fcrgermeisters h\u00e4lt er f\u00fcr falsch. Sie werde Unternehmer, Investoren und Arbeitspl\u00e4tze aus der Stadt vertreiben. Nach dem Video zieht der Hedgefonds-Manager f\u00fcr sein eigenes Investmentunternehmen Citadel bereits Konsequenzen: &#8222;Wir werden in den kommenden zehn Jahren viel mehr Arbeitspl\u00e4tze in Miami schaffen. Als unmittelbare und direkte Folge der ungl\u00fccklichen Entscheidung des B\u00fcrgermeisters, dieses Video zu ver\u00f6ffentlichen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ob das nicht auch schon vorher sein Plan gewesen ist, dar\u00fcber kann nur spekuliert werden. Den Hauptsitz seines Unternehmens hatte Griffin l\u00e4ngst nach Miami verlegt. Der Trend, dass St\u00e4dte der Demokraten mit hohen Steuers\u00e4tzen Einwohner und Arbeitspl\u00e4tze an St\u00e4dte der Republikaner mit niedrigeren Steuern verlieren, ist nicht neu.<\/p>\n<p>    Keine Stadt sei &#8222;immun gegen \u00f6konomische Realit\u00e4ten&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Selbst die Wallstreet kann viele Mitarbeiter im Finanzsektor nicht mehr in New York City halten. &#8222;Ich denke, keine Stadt sollte so arrogant sein, zu glauben, dass sie immun ist gegen \u00f6konomische Realit\u00e4ten&#8220;, sagte Griffin. &#8222;Es ist Fakt, dass erfolgreiche Menschen, denen gesagt wird, sie seien nicht willkommen, weggehen werden.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Laut der Citizens Budget Commission, einem \u00fcberparteilichen Think Tank, ist der landesweite Anteil von Million\u00e4ren in New York City innerhalb von 15 Jahren um 31 Prozent gesunken. Damit verliere die Stadt Milliarden an potenziellen Steuereinnahmen &#8211; die Mamdani f\u00fcr seine Versprechen gut gebrauchen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>    Mamdani: &#8222;Steuersystem grundlegend kaputt&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Doch der antwortet bisher eher zur\u00fcckhaltend auf die Kritik von Griffin: &#8222;Ich m\u00f6chte, dass alle New Yorker erfolgreich sind. Auch Ken Griffin, der ein gro\u00dfer Arbeitgeber unserer Stadt ist.&#8220; Das \u00e4ndere aber nichts an der Tatsache, dass das Steuersystem grundlegend kaputt ist. &#8222;Es belohnt extremen Reichtum, w\u00e4hrend arbeitende Menschen an den Rand gedr\u00e4ngt werden&#8220;, sagt der B\u00fcrgermeister. &#8222;Das ist ein Status quo, der untragbar und ungerecht ist.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Trotz seines Disputs mit B\u00fcrgermeister Mamdani will Milliard\u00e4r Ken Griffin wohl an einem Sechs-Milliarden-US-Dollar Projekt in New York City festhalten. In der Park Avenue baut er gerade einen 62-st\u00f6ckigen Turm mit B\u00fcros. Ganz ohne New York geht es wohl doch nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 09.05.2026 \u2022 12:40 Uhr New Yorks B\u00fcrgermeister will Reiche st\u00e4rker zur Kasse bitten. 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