{"id":1007263,"date":"2026-05-09T23:40:29","date_gmt":"2026-05-09T23:40:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1007263\/"},"modified":"2026-05-09T23:40:29","modified_gmt":"2026-05-09T23:40:29","slug":"frist-endete-zu-wenig-unterschriften-fuer-volksbegehren-berlin-autofrei-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1007263\/","title":{"rendered":"Frist endete &#8211; Zu wenig Unterschriften f\u00fcr Volksbegehren \u201eBerlin autofrei\u201c &#8211; Gesellschaft"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Berlin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlin<\/a> (dpa\/bb) &#8211; Das Volksbegehren \u201eBerlin autofrei\u201c f\u00fcr ein weitgehendes Autoverbot in der Innenstadt hat die n\u00f6tigen Unterschriften nach Angaben der Initiatoren nicht erreicht. Es seien rund 140.000 Unterschriften zusammen gekommen, einige k\u00e4men noch aus Bezirks\u00e4mtern hinzu, teilte die Initiative mit. Um einen Volksentscheid \u00fcber das Anliegen anzusto\u00dfen, w\u00e4ren jedoch Unterschriften von mindestens sieben Prozent der Berliner Wahlberechtigten n\u00f6tig, also rund 175.000.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u201eDie Initiative nimmt dieses Ergebnis mit Entt\u00e4uschung zur Kenntnis und zieht gleichzeitig eine ausdr\u00fccklich positive Bilanz ihres bisherigen Weges\u201c, hie\u00df es in einer Mitteilung. Die endg\u00fcltige Unterschriften-Zahl wird nach Angaben der Initiatoren am 22. Mai vom Landeswahlamt verk\u00fcndet. Die Initiative startete im Januar und endete nach einer viermonatigen Sammelfrist am Freitag um 23.59 Uhr.\u00a0<\/p>\n<p>Schmerzt, \u201edass es letztendlich nicht gereicht hat\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u201eWir haben alles gegeben, bei Minusgraden im Januar und bis tief in die Nacht des letzten Tages. Was viele nicht sehen: Ein Volksbegehren dieser Gr\u00f6\u00dfe zu organisieren bedeutet, tagt\u00e4glich Hunderte ehrenamtliche Menschen zu koordinieren, zu motivieren und bei der Stange zu halten\u201c, sagte eine Sprecherin der Initiative, Marie Wagner, laut Mitteilung. Das sei ein enormer Kraftakt.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u201eDie etwa 140.000 Unterschriften, die wir gesammelt haben, sprechen f\u00fcr sich.\u00a0Nat\u00fcrlich schmerzt es, dass es letztendlich nicht gereicht hat.\u201c F\u00fcr sie stehe jedoch fest, dass die Verkehrswende in Berlin kommen werde und eine Debatte angesto\u00dfen worden sei, die nicht verstummen werde.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der Gesetzentwurf des B\u00fcndnisses sah vor, nach einer \u00dcbergangszeit von vier Jahren fast alle Stra\u00dfen innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings mit Ausnahme der Bundesstra\u00dfen zu \u201eautoreduzierten Stra\u00dfen\u201c zu erkl\u00e4ren. Private Autofahrten h\u00e4tten demnach pro Person nur an zw\u00f6lf Tagen im Jahr m\u00f6glich sein sollen. Ausnahmen sollte es unter anderem f\u00fcr Menschen mit Behinderung, Polizei, Rettungsdienste, M\u00fcllabfuhr, Wirtschafts- und Lieferverkehr geben.<\/p>\n<p>Wegner: Klares Zeichen\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der Regierende B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU) schrieb auf X, dass die Berlinerinnen und Berliner ein klares Zeichen gesetzt h\u00e4tten &#8211; f\u00fcr Pragmatismus, Augenma\u00df und eine Verkehrspolitik, die die Lebensrealit\u00e4t der Menschen ernst nehme. \u201eBerlin braucht moderne Mobilit\u00e4t und starke Angebote \u2013 aber keine ideologischen Verbote oder k\u00fcnstlichen Mangel.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die verkehrspolitischen Herausforderungen blieben bestehen und lie\u00dfen sich nicht durch pauschale Verbotsforderungen l\u00f6sen, sagte Karsten Schulze, Vorstand f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Verkehr\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Verkehr<\/a> und Technik beim ADAC Berlin-Brandenburg. \u201eEntscheidend ist jetzt eine langfristige und verl\u00e4ssliche Verkehrsplanung\u201c, sagte er. Infrastrukturprojekte m\u00fcssten konsequent geplant, finanziert und umgesetzt werden. Zudem brauche es eine bessere Koordination zwischen Berlin und Brandenburg, da Mobilit\u00e4t nicht an der Landesgrenze ende.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260509-930-57238\/2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa\/bb) &#8211; Das Volksbegehren \u201eBerlin autofrei\u201c f\u00fcr ein weitgehendes Autoverbot in der Innenstadt hat die n\u00f6tigen Unterschriften&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1007264,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[582,296,29,30,1724,2057,149,601],"class_list":{"0":"post-1007263","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-automobilindustrie","9":"tag-berlin","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-gesellschaft","13":"tag-leben-und-gesellschaft","14":"tag-sueddeutsche-zeitung","15":"tag-verkehr"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116547264690040757","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1007263","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1007263"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1007263\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1007264"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1007263"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1007263"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1007263"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}