{"id":1007695,"date":"2026-05-10T04:12:14","date_gmt":"2026-05-10T04:12:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1007695\/"},"modified":"2026-05-10T04:12:14","modified_gmt":"2026-05-10T04:12:14","slug":"under-the-under-review-metal-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1007695\/","title":{"rendered":"Under The Under Review \u2022 metal.de"},"content":{"rendered":"<p>Die australische Formation GROWTH rund um die Gebr\u00fcder Tristan und Nelson Barnes k\u00f6nnte f\u00fcr Furore im Progressive Death Metal sorgen: Sie bringt 2026 ihr zweites Album \u201eUnder The Under\u201c heraus \u2013 Part II einer konzeptuellen Trilogie, die auf Wild Thing Records erscheint.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der erste Teil \u201eThe Smothering Arms Of Mercy\u201c das Konzept des spirituellen Zerfalls thematisiert, zeigt \u201eUnder The Under\u201c auf lyrische und progressive Weise dessen zerst\u00f6rerische Rekonstruktion auf. Urspr\u00fcnglich zusammen mit S\u00e4nger Luke Frizon als Trio agierend, wobei sich die Barnes-Br\u00fcder um die Saiteninstrumente und das Schlagzeug k\u00fcmmern, sind GROWTH nun zu einem Quintett herangewachsen. Nick Rackham (Bass) und Ben Boyle (Gitarre) komplettieren die Band anno 2026.<\/p>\n<p>GROWTH \u2013 Schmerz als Heilmittel<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu seinem Vorg\u00e4nger ist \u201eUnder The Under\u201c kompakter und mit nur sechs anstelle von neun Songs um einiges k\u00fcrzer. Musik wirkt h\u00e4ufig therapeutisch, und w\u00e4hrend einer intensiven psychiatrischen Behandlung s\u00e4te Tristan Barnes (Gitarre &amp; Artwork) GROWTHs Saat. \u201eUnder The Under\u201c demonstriert musikalisch und textlich, welch h\u00e4ssliche Formen Wachstum, insbesondere Heilung, in seiner Essenz beinhaltet \u2013 oft sogar das eigentliche Trauma \u00fcberschattend. Dissonant, verworren und immersiv; das ist der Kern von Melbournes GROWTH.<\/p>\n<p>Das Album beginnt mit \u201eRemember Me As Fire\u201c und f\u00fchrt die konzeptionelle Route von \u201eThe Smothering Arms Of Mercy\u201c stringent weiter. Es handelt vom Am-Boden-Sein unter dem Gewicht der Wahrheit.<\/p>\n<p>Ein avantgardistisch anmutender Breakdown bereitet das Ende, bei dem GROWTHs Deathcore-Wurzeln hindurchscheinen: Als kollidierten <a href=\"https:\/\/www.metal.de\/bands\/ulcerate-105599\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">ULCERATE<\/a> mit Deathcore-Sensibilit\u00e4ten, wobei die moderne Produktion Puristen vor den Kopf sto\u00dfen mag, insbesondere Frizons Experimente mit gesprochenem Wort und theatralischem Klargesang.<\/p>\n<p>Bei aller Modernit\u00e4t f\u00e4llt der Sound organisch aus und vor allem die Kickdrum klingt nat\u00fcrlich. GROWTH k\u00f6nnte Fans von besagten \u201eKiwis\u201c, den experimentellen Legenden GORGUTS und den Landsm\u00e4nnern von <a href=\"https:\/\/www.metal.de\/bands\/psycroptic-101823\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">PSYCROPTIC<\/a> begeistern.<\/p>\n<p>\u201eUnder The Under\u201c \u2013 spirituelles Wachstum<\/p>\n<p>GROWTH machen ihrem Namen alle Ehre und beschreiben konfrontatives und tiefgehendes Wachstum \u2013 diesmal aus der Sicht von ganz unten und dem schmerzhaften Wiederaufstieg, kulminierend im triumphalen Closer \u201eDeath Cannot Hold Me\u201c.<\/p>\n<p>Das Album stellt eine Gesamterfahrung dar, aus der sich keine einzelnen Highlights extrahieren lassen. Es ist anspruchsvoller Death Metal, der einiges vom H\u00f6rer abverlangt und definitiv mehrere Anl\u00e4ufe ben\u00f6tigt, um seine volle Wirkung zu entfalten.<\/p>\n<p>\u201eUnder The Under\u201c ist eine Herausforderung, kompositorisch wie konzeptuell. Ein solides Mittelst\u00fcck einer Trilogie, die das Wachsen von GROWTH horizonterweiternd zementiert. Um mit Worten aus dem Titeltrack abzuschlie\u00dfen:<\/p>\n<blockquote>\n<p>Run, rage, climb, fall <br \/>From under the under.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>(Text: Hannes Bothfeld)<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die australische Formation GROWTH rund um die Gebr\u00fcder Tristan und Nelson Barnes k\u00f6nnte f\u00fcr Furore im Progressive Death&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1007696,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1772],"tags":[29,214,30,1779,810,215],"class_list":{"0":"post-1007695","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-musik","8":"tag-deutschland","9":"tag-entertainment","10":"tag-germany","11":"tag-music","12":"tag-musik","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116548334197486794","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1007695","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1007695"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1007695\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1007696"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1007695"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1007695"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1007695"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}